Marien Gesellschaft Siegen

Marien ist mehr. Mehr als ein Gesundheitsunternehmen. Mehr als ein Krankenhaus. Marien ist immer für Sie da. In allen Lebenssituationen. Von der Geburt an begleitet Sie Marien ganzheitlich mit exzellenten medizinischen, pflegerischen und rehabilitierenden Leistungen in allen Lebensphasen.


Mehr bedeutet auch die unermüdliche Arbeit unseres kompetenten Teams aus qualifizierten Ärzten, Pflegern und Mitarbeitern, die sich Tag und Nacht mit großer Leidenschaft, mit viel Empathie und auf der Grundlage christlicher Nächstenliebe für Sie engagieren.

weiter lesen

Marien ist mehr. Mehr als ein Gesundheitsunternehmen. Mehr als ein Krankenhaus. Marien ist immer für Sie da. In allen Lebenssituationen. Von der Geburt an begleitet Sie Marien ganzheitlich mit exzellenten medizinischen, pflegerischen und rehabilitierenden Leistungen in allen Lebensphasen.
 

Mehr bedeutet auch die unermüdliche Arbeit unseres kompetenten Teams aus qualifizierten Ärzten, Pflegern und Mitarbeitern, die sich Tag und Nacht mit großer Leidenschaft, mit viel Empathie und auf der Grundlage christlicher Nächstenliebe für Sie engagieren. Mit mehr Information, Kommunikation und Klarheit lässt das Marien Sie und Ihre Angehörigen nicht im Ungewissen.
 

Modernste Ausstattung, neueste Technologien, die Anwendung aktueller medizinischer Wissenschaft sowie zeitgemäße Behandlungsmethoden sind kein Selbstzweck, sondern immer das Mittel, um für Sie noch mehr zu erreichen.
 

Im Marien fühlen Sie sich gut aufgehoben und werden bestens versorgt – in der Schwangerschaft, bei Krankheiten und Verletzungen oder im Alter. Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden sind unsere höchsten Ziele, die uns antreiben, noch mehr zu geben. Ob ambulant oder stationär, in der Vorsorge oder Rehabilitation, ob bei Jung oder Alt, zu Beginn oder am Ende des Lebensweges – Marien ist als integriertes Gesundheitsunternehmen der fürsorgliche und kompetente Partner an Ihrer Seite. Vertrauen Sie auf das Marien – denn wir wollen mehr für Sie. Mehr für Menschen.

Mehr für Menschen

  • Für Patientinnen und Patienten
  • Für Bewohnerinnen und Bewohner sowie Gäste
  • Für Angehörige und Freunde
  • Für unsere Partner bei der Versorgung
  • Für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
     

Sicherheit bei Marien

Untersuchungs- und Behandlungsabläufe werden in der Gesundheitswirtschaft immer komplexer. Um die Sicherheit von Patienten, Bewohnern und Gästen zu gewährleisten, werden hohe Anforderungen an die Mitarbeiter in den Einrichtungen der Marien Gesellschaft Siegen gestellt Das Thema „Sicherheit“ zieht sich dabei wie ein Band durch unser Unternehmen. Das Ziel ist dabei immer die sichere Behandlung und Versorgung der Menschen. 
 

Das Critical Incident Reporting Systeme (CIRS oder Fehlermeldesystem) beispielsweise ist ein Berichtssysteme, in dem unsere Mitarbeiter besondere Vorkommnisse melden können. Ziel ist es, Risiken für eine Gefährdung frühzeitig zu erkennen und geeignete Maßnahmen einzuleiten, um dies zukünftig zu vermeiden.
 

Familie bei Marien

Für Gesundheitsunternehmen wird es angesichts des wachsenden Fachkräftemangels immer wichtiger, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu gewährleisten. Die Familienphasen mit Kindern als auch die Betreuung von Angehörigen stehen hierbei im Mittelpunkt. Neue Konzepte zur Arbeitsorganisation sind für viele Mitarbeitende entscheidend, um Familie und Beruf miteinander vereinbaren zu können. 
 

Es ist dabei für uns als Marien Gesellschaft Siegen v.a. ein Anliegen, dass die beruflichen Anforderungen, die familiären Interessen und die daraus resultierenden Belastungen, gut bewältigt werden können. Dabei ist vor allem Flexibilität von allen Beteiligten gefragt. Auf diese Weise können Familie, Freizeit und berufliche Interessen leichter in Einklang gebracht werden.


Highlight: News
1. virtueller Herztag

Herzinsuffizienz, auch Herzschwäche genannt, ist eine ernst zu nehmende Krankheit des Herzens und gilt als eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Aufgrund einer Schwächung des Herzmuskels ist die Leistungsfähigkeit des Herzens eingeschränkt, weshalb das Herz nicht mehr in der Lage ist,...

Highlight: News
Bewährtes Konzept für Spitzensport

Die Spieler von Handball-Zweitbundesligist TUS Ferndorf wurden am Montag im St. Marien-Krankenhaus Siegen auf das neuartige Coronavirus getestet. Regelmäßige Testungen sind eine zentrale Voraussetzung, um den "regulären" Spielbetrieb wieder aufzunehmen.  Nach dem Hygienekonzept der H...

Highlight: News
Komm ins Team!

Jetzt wurden die Zeugnisse nach diesem besonderen Halbjahr verteilt. Wer sich nach Abschluss der Schulzeit unsicher ist, welchen Berufsweg er einschlagen soll, der hat bei Marien Aktiv, eine Sparte der Marien Gesellschaft Siegen, die Chance, ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) zu absolvieren. De...

Highlight: News
Zwei Auszeichnungen für Orthopäden

Das Nachrichtenmagazin Focus ermittelt jedes Jahr Deutschlands „Top-Mediziner“ in einer angesehenen Ärzteliste. Auch 2020 zählt Dr. Alois Franz mit gleich zwei Auszeichnungen zu den führenden Spezialisten des Landes. Der Chefarzt der Orthopäde im St. Marien-Krankenhaus Siegen erreicht seit über z...

Highlight: News
Mehr Sicherheit bei Herz-OP

Aufgrund von großen Herzinfarkten, einer sehr weit fortgeschrittenen schweren Herzschwäche oder anhaltenden lebensgefährlichen Herzrhythmusstörungen aus der Herzkammer kann es zu Situationen kommen, bei denen das eigene Herz nicht mehr in der Lage ist, ausreichend viel Blut für die Versorgung des...

Highlight: Machen Sie Karriere!

Zentrales Anliegen der etwa 500 Mitarbeiter in unseren sechs Seniorenzentren im Großraum Siegen ist die Dienstleistung von Mensch zu Mensch. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, älteren Menschen ein behagliches Zuhause zu geben, in dem sie Lebensqualität und Freude finden.

Highlight: Machen Sie Karriere!

Die Dienstleistung von Mensch zu Mensch ist die Hauptaufgabe unserer über 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Unternehmensgruppe der Marien Gesellschaft Siegen. Als christliches Unternehmen haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, kranken und hilfsbedürftigen Menschen die...

Highlight: Machen Sie Karriere!

Die Dienstleistung von Mensch zu Mensch ist die Hauptaufgabe unserer über 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Unternehmensgruppe der Marien Gesellschaft Siegen. Als christliches Unternehmen haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, kranken und hilfsbedürftigen Menschen die...

Highlight: Machen Sie Karriere!

Zentrales Anliegen der etwa 500 Mitarbeiter in unseren fünf Seniorenzentren im Großraum Siegen ist die Dienstleistung von Mensch zu Mensch. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, älteren Menschen ein behagliches Zuhause zu geben, in dem sie Lebensqualität und Freude finden....

Marien Ambulant

70.000 Menschen

15 Praxen

Die 15 Praxen von Marien Ambulant ermöglichen die fachübergreifende Zusammenarbeit unterschiedlicher medizinischer Fachgebiete. Sie bieten für die Patientinnen und Patienten eine besondere medizinische...

 

Die 15 Praxen von Marien Ambulant ermöglichen die fachübergreifende Zusammenarbeit unterschiedlicher medizinischer Fachgebiete. Sie bieten für die Patientinnen und Patienten eine besondere medizinische Versorgungsqualität aus einer Hand:

Durch die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten an der Behandlung und durch eine gemeinsame Verständigung über Krankheitsverlauf, Behandlungsziele und Therapie versorgen die Praxen etwa 70.000 Menschen im Dreiländereck von Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Hessen. Seit 2020 ist Marien Ambulant auch in der Kreisstadt Olpe mit einer Praxis ansässig.

Mehr lesen
Marien Ambulant

70.000 Menschen

15 Praxen

Die 15 Praxen von Marien Ambulant ermöglichen die fachübergreifende Zusammenarbeit unterschiedlicher medizinischer Fachgebiete. Sie bieten für die Patientinnen und Patienten eine besondere medizinische Versorgungsqualität aus einer Hand:

Durch die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten an der Behandlung und durch eine gemeinsame Verständigung über Krankheitsverlauf, Behandlungsziele und Therapie versorgen die Praxen etwa 70.000 Menschen im Dreiländereck von Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Hessen. Seit 2020 ist Marien Ambulant auch in der Kreisstadt Olpe mit einer Praxis ansässig.

Marien Aktiv

2000

Das Therapiezentrum von Marien Aktiv ist zugelassen für die ambulante Rehabilitation bei orthopädischen und muskuloskeletalen Erkrankungen aller Kostenträger.
 

Die Zulassung besitzt das Team für alle...

 

Das Therapiezentrum von Marien Aktiv ist zugelassen für die ambulante Rehabilitation bei orthopädischen und muskuloskeletalen Erkrankungen aller Kostenträger.
 

Die Zulassung besitzt das Team für alle gesetzlichen und privaten Krankenkassen, die Berufsgenossenschaften und jetzt auch für die Deutsche Rentenversicherung Bund. Letzteres erweitert die Möglichkeiten der wohnortnahen Rehabilitation für Angestellte. Das Therapiezentrum ist die erste Einrichtung für ambulante Rehabilitation im gesamten Kreis Siegen-Wittgenstein, die über diese Zulassungen verfügt. Versicherte aus der Region können nun vor Ort ihre Behandlung durchführen und müssen nicht mehr lange Wege zurücklegen.
 

Rehabilitation im vertrauten Umfeld

Die ambulante Rehabilitation gilt schon lange als die patientenfreundliche Alternative zum Aufenthalt in einer stationären Einrichtung. „Patienten ziehen immer häufiger ambulante Therapiemaßnahmen in häuslicher Nähe einem entfernten Klinikaufenthalt vor“, sagt Michael Wörster, der als Geschäftsführer für Marien Aktiv verantwortlich zeichnet. Die Gründe seien dabei vielfältig, doch die Hintergründe gleich: „Zuhause, im vertrauten privaten Umfeld fühlt man sich einfach wohl – die beste Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie.“
 

Eine Ambulante Rehabilitation kann von allen Ärzten verordnet werden. Geeignet ist die ambulante Rehabilitation auch als Anschlussheilbehandlung direkt nach Operationen im orthopädischen beziehungsweise muskuloskeletalen Bereich. Auch Nachbehandlungen sowie Heilmittelverordnungen wie Krankengymnastik, Massagen und Ergotherapie sind im Siegener Therapiezentrum möglich.
 

Auf fast 2.000 Quadratmetern Therapiefläche können in direkter Nachbarschaft zum St. Marien-Krankenhaus ambulante Behandlungen für die Deutsche Rentenversicherung und damit für alle Kostenträger durchgeführt werden. „Wir freuen uns, dass wir nun auch die Deutsche Rentenversicherung Bund mit unseren Leistungen überzeugen konnten“, so Michael Wörster. „Unser 50-köpfiges Team aus Ärzten, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, diplomierten Sportwissenschaftlern, Masseuren, Psychologen, Sozialpädagogen und Ernährungsberatern arbeitet hierfür Hand in Hand mit den Partnern aus dem stationären Bereich.“

Mehr lesen
Marien Aktiv

2000

Das Therapiezentrum von Marien Aktiv ist zugelassen für die ambulante Rehabilitation bei orthopädischen und muskuloskeletalen Erkrankungen aller Kostenträger.
 

Die Zulassung besitzt das Team für alle gesetzlichen und privaten Krankenkassen, die Berufsgenossenschaften und jetzt auch für die Deutsche Rentenversicherung Bund. Letzteres erweitert die Möglichkeiten der wohnortnahen Rehabilitation für Angestellte. Das Therapiezentrum ist die erste Einrichtung für ambulante Rehabilitation im gesamten Kreis Siegen-Wittgenstein, die über diese Zulassungen verfügt. Versicherte aus der Region können nun vor Ort ihre Behandlung durchführen und müssen nicht mehr lange Wege zurücklegen.
 

Rehabilitation im vertrauten Umfeld

Die ambulante Rehabilitation gilt schon lange als die patientenfreundliche Alternative zum Aufenthalt in einer stationären Einrichtung. „Patienten ziehen immer häufiger ambulante Therapiemaßnahmen in häuslicher Nähe einem entfernten Klinikaufenthalt vor“, sagt Michael Wörster, der als Geschäftsführer für Marien Aktiv verantwortlich zeichnet. Die Gründe seien dabei vielfältig, doch die Hintergründe gleich: „Zuhause, im vertrauten privaten Umfeld fühlt man sich einfach wohl – die beste Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie.“
 

Eine Ambulante Rehabilitation kann von allen Ärzten verordnet werden. Geeignet ist die ambulante Rehabilitation auch als Anschlussheilbehandlung direkt nach Operationen im orthopädischen beziehungsweise muskuloskeletalen Bereich. Auch Nachbehandlungen sowie Heilmittelverordnungen wie Krankengymnastik, Massagen und Ergotherapie sind im Siegener Therapiezentrum möglich.
 

Auf fast 2.000 Quadratmetern Therapiefläche können in direkter Nachbarschaft zum St. Marien-Krankenhaus ambulante Behandlungen für die Deutsche Rentenversicherung und damit für alle Kostenträger durchgeführt werden. „Wir freuen uns, dass wir nun auch die Deutsche Rentenversicherung Bund mit unseren Leistungen überzeugen konnten“, so Michael Wörster. „Unser 50-köpfiges Team aus Ärzten, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, diplomierten Sportwissenschaftlern, Masseuren, Psychologen, Sozialpädagogen und Ernährungsberatern arbeitet hierfür Hand in Hand mit den Partnern aus dem stationären Bereich.“

Marien Hospiz

Wir helfen

Wenn ein Mensch ans Ende seines Lebensweges kommt, ist es für ihn selbst und für alle, die um ihn sind, eine besondere Zeit. Oft ist es auch eine besonders schwierige Zeit. Wir von Marien Hospiz möchten unsere...

 

Wenn ein Mensch ans Ende seines Lebensweges kommt, ist es für ihn selbst und für alle, die um ihn sind, eine besondere Zeit. Oft ist es auch eine besonders schwierige Zeit. Wir von Marien Hospiz möchten unsere Gäste und Ihre Zugehörige mit unseren Gaben und Kräften unterstützen, diese Zeit zu gestalten. Wir geben unheilbar kranken Menschen die Möglichkeit, bis zuletzt ein selbstbestimmtes, würdevolles Leben zu leben – unabhängig von ihrer Religion, Herkunft, kulturellem Hintergrund oder Nationalität.

Alle Dienste der Marien Gesellschaft Siegen und anderer karitativer Organisationen helfen unseren Gästen und uns dabei..Nicht zuletzt befindet sich das Hospiz in unmittelbarer Nachbarschaft zu einer geschichtlich bedeutsamen Wallfahrtsstätte des Siegerlandes: Die Eremitage war lange Zeit Heimat des Klarissen-Ordens. Als die letzten Schwestern des Kloster altersbedingt verlassen hatten, stellte sich der Siegener St.-Marien-Kirchengemeinde die Frage nach dem Fortbestand. Das St. Marien-Krankenhaus übernahm die Klosteranlage und hat sie grundlegend umgebaut und modernisiert. „Es musste einiges getan werden, um das Gebäude als Hospiz nutzen und moderne Standards erfüllen zu können“, so Winkelmann. Das Innere des Klosters sei „sehr kärglich“ gewesen. Deshalb sei es bei der Einrichtung vor allem darum gegangen, eine entsprechende Atmosphäre für Menschen zu schaffen, die dort ihre letzte Lebensphase verbringen wollen.

 

20 Mitarbeiter versorgen acht Gäste

Das stationäre Hospiz verfügt über insgesamt acht Plätze. Neben den Zimmern und Funktionsräumen gibt es auch Gästezimmer für Angehörige und einen Abschiedsraum. Die pflegerische Versorgung erfolgt durch ausgebildete Pflegefachkräfte auf der Grundlage des Leitbildes „Mehr für Menschen“. 20 Mitarbeiter sind hier neben der Einrichtungsleiterin Juliane Schneider beschäftigt. Daneben sorgen Hausärzte, Palliativmediziner und Schmerztherapeuten für die professionelle Versorgung der Gäste.
 

Elementar wichtig für die Arbeit im Hospiz ist die Begleitung der Hospizgäste und deren Angehörigen. Hierfür wurde vom Erzbistum Paderborn ein spezielles Seelsorgekonzept entwickelt, das auch die Zusammenarbeit mit anderen Konfessionen mit einbezieht. Die psychosoziale Begleitung erfolgt durch Mitarbeiter des St. Marien-Krankenhauses Siegen. Zur optimalen Versorgung der Gäste arbeitet die Einrichtung auf der Eremitage jedoch nicht nur im Rahmen des regionalen Netzwerks mit Ärzten, Kliniken und den sonstigen professionellen Beteiligten zusammen, sondern auch mit ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern.

 

Spenden immens wichtig

Finanziert wird die Einrichtung zu einem großen Teil über Spendengelder. Da ein stationäres Hospiz unter den jetzigen gesetzlichen Rahmenbedingungen nicht kostendeckend errichtet und betrieben werden kann, müssen sowohl die Investitionskosten als auch die jährlichen Betriebskosten mit einem gesicherten großen Spendenaufkommen gedeckt werden. Für die Finanzierung spielen neben den Zuschüssen von überregionalen kirchlichen und sonstige Organisationen jene von der Katholischen Sozialstiftung Siegen-Wittgenstein als regionale Organisation eine wichtige Rolle.

Mehr lesen
Marien Hospiz

Wir helfen

Wenn ein Mensch ans Ende seines Lebensweges kommt, ist es für ihn selbst und für alle, die um ihn sind, eine besondere Zeit. Oft ist es auch eine besonders schwierige Zeit. Wir von Marien Hospiz möchten unsere Gäste und Ihre Zugehörige mit unseren Gaben und Kräften unterstützen, diese Zeit zu gestalten. Wir geben unheilbar kranken Menschen die Möglichkeit, bis zuletzt ein selbstbestimmtes, würdevolles Leben zu leben – unabhängig von ihrer Religion, Herkunft, kulturellem Hintergrund oder Nationalität.

Alle Dienste der Marien Gesellschaft Siegen und anderer karitativer Organisationen helfen unseren Gästen und uns dabei..Nicht zuletzt befindet sich das Hospiz in unmittelbarer Nachbarschaft zu einer geschichtlich bedeutsamen Wallfahrtsstätte des Siegerlandes: Die Eremitage war lange Zeit Heimat des Klarissen-Ordens. Als die letzten Schwestern des Kloster altersbedingt verlassen hatten, stellte sich der Siegener St.-Marien-Kirchengemeinde die Frage nach dem Fortbestand. Das St. Marien-Krankenhaus übernahm die Klosteranlage und hat sie grundlegend umgebaut und modernisiert. „Es musste einiges getan werden, um das Gebäude als Hospiz nutzen und moderne Standards erfüllen zu können“, so Winkelmann. Das Innere des Klosters sei „sehr kärglich“ gewesen. Deshalb sei es bei der Einrichtung vor allem darum gegangen, eine entsprechende Atmosphäre für Menschen zu schaffen, die dort ihre letzte Lebensphase verbringen wollen.

 

20 Mitarbeiter versorgen acht Gäste

Das stationäre Hospiz verfügt über insgesamt acht Plätze. Neben den Zimmern und Funktionsräumen gibt es auch Gästezimmer für Angehörige und einen Abschiedsraum. Die pflegerische Versorgung erfolgt durch ausgebildete Pflegefachkräfte auf der Grundlage des Leitbildes „Mehr für Menschen“. 20 Mitarbeiter sind hier neben der Einrichtungsleiterin Juliane Schneider beschäftigt. Daneben sorgen Hausärzte, Palliativmediziner und Schmerztherapeuten für die professionelle Versorgung der Gäste.
 

Elementar wichtig für die Arbeit im Hospiz ist die Begleitung der Hospizgäste und deren Angehörigen. Hierfür wurde vom Erzbistum Paderborn ein spezielles Seelsorgekonzept entwickelt, das auch die Zusammenarbeit mit anderen Konfessionen mit einbezieht. Die psychosoziale Begleitung erfolgt durch Mitarbeiter des St. Marien-Krankenhauses Siegen. Zur optimalen Versorgung der Gäste arbeitet die Einrichtung auf der Eremitage jedoch nicht nur im Rahmen des regionalen Netzwerks mit Ärzten, Kliniken und den sonstigen professionellen Beteiligten zusammen, sondern auch mit ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern.

 

Spenden immens wichtig

Finanziert wird die Einrichtung zu einem großen Teil über Spendengelder. Da ein stationäres Hospiz unter den jetzigen gesetzlichen Rahmenbedingungen nicht kostendeckend errichtet und betrieben werden kann, müssen sowohl die Investitionskosten als auch die jährlichen Betriebskosten mit einem gesicherten großen Spendenaufkommen gedeckt werden. Für die Finanzierung spielen neben den Zuschüssen von überregionalen kirchlichen und sonstige Organisationen jene von der Katholischen Sozialstiftung Siegen-Wittgenstein als regionale Organisation eine wichtige Rolle.

Marien Pflege

1 Jahr Demenzzentrum

Die Pflegeeinrichtung eröffnete im Sommer 2019 und 60 stationäre Pflegeplätze in ausschließlich Einzelzimmern anbieten. Die Betreuung und Pflege ist speziell konzipiert für Menschen mit Demenz erfolgt auf zwei...

 

Die Pflegeeinrichtung eröffnete im Sommer 2019 und 60 stationäre Pflegeplätze in ausschließlich Einzelzimmern anbieten. Die Betreuung und Pflege ist speziell konzipiert für Menschen mit Demenz erfolgt auf zwei Etagen. Das nicht unterkellerte Gebäude verfügt über fünf Hausgemeinschaften. Pro Hausgemeinschaft gibt es einen Wohn- und Essbereich. Auch die bauliche Struktur ist gezielt auf die Bedürfnisse gerontopsychiatrisch erkrankter Menschen ausgerichtet: Die Gestaltung der neuen Einrichtung reduziert notwendige Entscheidungsprozesse für den Bewohner auf ein Minimum und gibt mobilen Menschen die Möglichkeit, ihren Bewegungsdrang auszuleben.
 

Leben in einer Hausgemeinschaft

In jeder Hausgemeinschaft befinden sich zwischen zehn und 14 Einzelwohnräume, alle ausgestattet mit einem eigenen barrierefreien Duschbad. Das Haus wird komplett barrierefrei sein und alle Bewohnerwohnräume, Aufenthaltsbereiche und sonstige vorhandene Flächen entsprechen in Bezug auf Größe und Ausstattung den aktuellen gesetzlichen Vorgaben. Die großzügig gestalteten Flure, Loggien, sowie in jeder Etagenmitte ein „Boulevard“, sorgen für genügend Möglichkeiten der Begegnung, aber auch des Nichtbegegnens. Die zwei offen gestalteten Innenhöfe sowie der Gartenbereich sind über das Erdgeschoss von allen Seiten zu erreichen, aus dem 1. OG und 2. OG mit einem Aufzug.
 

Leben in einer familienähnlichen Struktur, mit dem Gefühl der angenehmen Fürsorge und Pflege, vertrauten Ansprechpartnern und einem geselligen Alltag – das ist das Selbstverständnis der Hausgemeinschaften für Menschen mit Demenz. Die Hausgemeinschaften sollen so viel Normalität und Eigenverantwortung wie möglich und so viel Beratung, Pflege und Hilfe wie nötig angeboten bekommen.
 

Das Investitionsvolumen beträgt rund sieben Millionen Euro, insgesamt entstanden im Raum Netphen mit Fertigstellung und Vollbetrieb des Hauses über 60 neue Arbeitsplätze vorwiegend in sozial-pflegerischen, aber auch in hauswirtschaftlichen sowie in ergänzenden Bereichen.

Mehr lesen
Marien Pflege

1 Jahr Demenzzentrum

Die Pflegeeinrichtung eröffnete im Sommer 2019 und 60 stationäre Pflegeplätze in ausschließlich Einzelzimmern anbieten. Die Betreuung und Pflege ist speziell konzipiert für Menschen mit Demenz erfolgt auf zwei Etagen. Das nicht unterkellerte Gebäude verfügt über fünf Hausgemeinschaften. Pro Hausgemeinschaft gibt es einen Wohn- und Essbereich. Auch die bauliche Struktur ist gezielt auf die Bedürfnisse gerontopsychiatrisch erkrankter Menschen ausgerichtet: Die Gestaltung der neuen Einrichtung reduziert notwendige Entscheidungsprozesse für den Bewohner auf ein Minimum und gibt mobilen Menschen die Möglichkeit, ihren Bewegungsdrang auszuleben.
 

Leben in einer Hausgemeinschaft

In jeder Hausgemeinschaft befinden sich zwischen zehn und 14 Einzelwohnräume, alle ausgestattet mit einem eigenen barrierefreien Duschbad. Das Haus wird komplett barrierefrei sein und alle Bewohnerwohnräume, Aufenthaltsbereiche und sonstige vorhandene Flächen entsprechen in Bezug auf Größe und Ausstattung den aktuellen gesetzlichen Vorgaben. Die großzügig gestalteten Flure, Loggien, sowie in jeder Etagenmitte ein „Boulevard“, sorgen für genügend Möglichkeiten der Begegnung, aber auch des Nichtbegegnens. Die zwei offen gestalteten Innenhöfe sowie der Gartenbereich sind über das Erdgeschoss von allen Seiten zu erreichen, aus dem 1. OG und 2. OG mit einem Aufzug.
 

Leben in einer familienähnlichen Struktur, mit dem Gefühl der angenehmen Fürsorge und Pflege, vertrauten Ansprechpartnern und einem geselligen Alltag – das ist das Selbstverständnis der Hausgemeinschaften für Menschen mit Demenz. Die Hausgemeinschaften sollen so viel Normalität und Eigenverantwortung wie möglich und so viel Beratung, Pflege und Hilfe wie nötig angeboten bekommen.
 

Das Investitionsvolumen beträgt rund sieben Millionen Euro, insgesamt entstanden im Raum Netphen mit Fertigstellung und Vollbetrieb des Hauses über 60 neue Arbeitsplätze vorwiegend in sozial-pflegerischen, aber auch in hauswirtschaftlichen sowie in ergänzenden Bereichen.

Marien Kliniken

Marien Krankenhaus Siegen

International

Minimale Einschnitte, hochpräzises und schonendes Operieren, geringe Belastung für den Patienten und mehr Komfort für den Chirurgen. Marien Kliniken - St. Marien-Krankenhaus Siegen ist internationales...

 

Minimale Einschnitte, hochpräzises und schonendes Operieren, geringe Belastung für den Patienten und mehr Komfort für den Chirurgen. Marien Kliniken - St. Marien-Krankenhaus Siegen ist internationales Ausbildungszentrum in der robotischen Chirurgie. Es verfügt über eines der modernsten OP-Robotic-Assistenzsysteme.

 

„Das St. Marien-Krankenhaus Siegen ist eines der größten chirurgischen Zentren für Minimal-Invasive Chirurgie in Nordrhein-Westfalen mit weit über 1.000 Eingriffen pro Jahr und verfügt über eine umfangreiche und langjährige Expertise in diesem Bereich. Die Erweiterung der operativen Möglichkeiten der minimal invasiven Chirurgie durch das aktuell modernste OP-Robotic-System ist ein konsequenter Schritt“, erklärte Prof. (Saitama Med. Univ.) Dr. med. Dietmar Stephan, Leiter Minimal-Invasive Chirurgie im St. Marien-Krankenhaus Siegen. Große chirurgische Zentren ständen nicht nur für ein breites Spektrum an Behandlungen und ihre hohe Qualität, sondern gerade auch für die Anwendung modernster Technik.

 

„Die Entscheidung für die Anschaffung des Systems ist auch im Zusammenhang mit der Gesamtstrategie des Unternehmens, die eine ständige Weiterentwicklung der Kernkompetenzen vorsieht, zu sehen“, unterstreicht Geschäftsführer Hans-Jürgen Winkelmann. Die Anschaffung des OP-Robotic-Systems kostete zwei Millionen Euro.

 

„Offene, Minimal-Invasive und Robotic-Assistierte Chirurgie haben ihren Platz in der Chirurgie“ sagte Prof. Dr. med. Frank Willeke, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, und Gefäßchirurgie im St. Marien-Krankenhaus Siegen. „Insgesamt setzen wir zunehmend auf die neuen schonenden Technologien, auch für komplexe Operationen.“

 

Die Patienten profitieren in einer modern aufgestellten Chirurgie von der hohen Präzision, von insgesamt kürzeren OP-Zeiten, geringerem Blutverlust, einer kürzeren Erholungsphase sowie besseren kosmetischen Ergebnissen. Auch die Komplikationsrate nach der Operation ist niedriger.

 

„Die hohe Bildqualität des neuen Robotic-Systems ermöglicht eine präzise Zuordnung von feinen Strukturen wie Nerven und Blutgefäßen“, führte Prof. Willecke weiter aus. Mit Prof. Dr. med. Frank Willeke und Prof. Dr. med. Dietmar Stephan wurden mehrere Ärzte des St. Marien-Krankenhauses speziell für den Einsatz mit dem Robotic-System geschult. Auch die OP-Fachpfleger und Operationstechnische Assistenten mussten für den Einsatz trainiert werden. Anne Sarges und Jasmin Trapp aus dem OP-Pflegeteam werden in Zukunft speziell für das Robotic-System zuständig sein.

 

„Die Roboter-Arme sind für den Chirurgen in ergonomisch hervorragender Position einfach zu bedienen, das Operationsfeld kann sehr genau beurteilt werden“, so Prof. Dr. med. Stephan. „Kein Zittern der Hand beeinträchtigt das Arbeiten.“ Das Robotic-System ermöglicht es dem Chirurgen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, er ist zu keiner Zeit durch eine unangenehme, einschränkende Haltung am OP Tisch beeinträchtigt. Die technischen Eigenschaften entsprechen alle dem modernsten Stand der Technik entsprechend und können mit anderen Geräten oder Bildgebung vernetzt werden. Dies schafft die Basis für eine effektivere und präzisere Chirurgie.

 

Hintergrundinformationen

 

Die Chirurgie hat in den letzten 30 Jahren eine technische Revolution durchlaufen. Für viele Operationen stehen heute drei Operationsmethoden zur Verfügung:

 

Offene Chirurgie: Die Bauchhöhle oder der Brustkorb werden mit einem größeren Schnitt eröffnet und während der OP offen gehalten. Der Chirurg steht am Operationstisch, hat von oben Einblick in das Operationsfeld und operiert gemeinsam mit Assistenten. Dabei benutzt er Instrumente wie Skalpell, Klemme, Laser- und Klammergerät etc.

 

Minimal-Invasive Chirurgie: Über eine kleine Öffnung in der Bauchdecke wird ein Endoskop mit einer Kamera in den Bauchraum eingeführt, die das Operationsfeld auf einen Bildschirm überträgt. In weiteren kleinen Öffnungen des Bauchraums sind fixe „Rohre“, die feine Instrumente enthalten, platziert. Der Chirurg betätigt die Instrumente manuell von außen und verfolgt seine Operation dabei am Bildschirm.

 

Robotic-Assistierte Chirurgie: Der Chirurg steht nicht mehr am OP-Tisch, sondern sitzt an einer Steuerkonsole. Wenige Meter von ihm entfernt liegt der Patient auf dem Operationstisch, über ihm das beweglichen OP-Robotic System. Deren Greifarme mit einer endoskopischen Kamera und Operationsinstrumenten werden durch kleine Schnitte in der Bauchdecke in den Bauchraum eingeführt. Der Chirurg sieht auf dem Bildschirm das Operationsfeld im Körperinnern in starker Vergrößerung. Über seine Augenbewegungen kann er die Kameraposition in der Bauchhöhle verändern und das Bild optimieren. Zusätzlich wird die 3-D-Technik verwendet, die eine räumliche natürliche Sichtweise erlaubt. Die Handbewegungen des Chirurgen an den Instrumenten des Cockpits werden computergestützt auf die elektronischen Roboterarme übertragen und millimetergenau im Bauch ausgeführt. Gegenüber der minimalinvasiven Chirurgie hat die Robotic-Chirurgie den Vorteil, dass die Instrumente, die an die Freiheitsgrade der menschlichen Hand angepasst sind mit äußerst hoher Präzision bewegt werden können, und dies bei jederzeit optimaler Sicht.

Mehr lesen
Marien Kliniken

Marien Krankenhaus Siegen

International

Minimale Einschnitte, hochpräzises und schonendes Operieren, geringe Belastung für den Patienten und mehr Komfort für den Chirurgen. Marien Kliniken - St. Marien-Krankenhaus Siegen ist internationales Ausbildungszentrum in der robotischen Chirurgie. Es verfügt über eines der modernsten OP-Robotic-Assistenzsysteme.

 

„Das St. Marien-Krankenhaus Siegen ist eines der größten chirurgischen Zentren für Minimal-Invasive Chirurgie in Nordrhein-Westfalen mit weit über 1.000 Eingriffen pro Jahr und verfügt über eine umfangreiche und langjährige Expertise in diesem Bereich. Die Erweiterung der operativen Möglichkeiten der minimal invasiven Chirurgie durch das aktuell modernste OP-Robotic-System ist ein konsequenter Schritt“, erklärte Prof. (Saitama Med. Univ.) Dr. med. Dietmar Stephan, Leiter Minimal-Invasive Chirurgie im St. Marien-Krankenhaus Siegen. Große chirurgische Zentren ständen nicht nur für ein breites Spektrum an Behandlungen und ihre hohe Qualität, sondern gerade auch für die Anwendung modernster Technik.

 

„Die Entscheidung für die Anschaffung des Systems ist auch im Zusammenhang mit der Gesamtstrategie des Unternehmens, die eine ständige Weiterentwicklung der Kernkompetenzen vorsieht, zu sehen“, unterstreicht Geschäftsführer Hans-Jürgen Winkelmann. Die Anschaffung des OP-Robotic-Systems kostete zwei Millionen Euro.

 

„Offene, Minimal-Invasive und Robotic-Assistierte Chirurgie haben ihren Platz in der Chirurgie“ sagte Prof. Dr. med. Frank Willeke, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, und Gefäßchirurgie im St. Marien-Krankenhaus Siegen. „Insgesamt setzen wir zunehmend auf die neuen schonenden Technologien, auch für komplexe Operationen.“

 

Die Patienten profitieren in einer modern aufgestellten Chirurgie von der hohen Präzision, von insgesamt kürzeren OP-Zeiten, geringerem Blutverlust, einer kürzeren Erholungsphase sowie besseren kosmetischen Ergebnissen. Auch die Komplikationsrate nach der Operation ist niedriger.

 

„Die hohe Bildqualität des neuen Robotic-Systems ermöglicht eine präzise Zuordnung von feinen Strukturen wie Nerven und Blutgefäßen“, führte Prof. Willecke weiter aus. Mit Prof. Dr. med. Frank Willeke und Prof. Dr. med. Dietmar Stephan wurden mehrere Ärzte des St. Marien-Krankenhauses speziell für den Einsatz mit dem Robotic-System geschult. Auch die OP-Fachpfleger und Operationstechnische Assistenten mussten für den Einsatz trainiert werden. Anne Sarges und Jasmin Trapp aus dem OP-Pflegeteam werden in Zukunft speziell für das Robotic-System zuständig sein.

 

„Die Roboter-Arme sind für den Chirurgen in ergonomisch hervorragender Position einfach zu bedienen, das Operationsfeld kann sehr genau beurteilt werden“, so Prof. Dr. med. Stephan. „Kein Zittern der Hand beeinträchtigt das Arbeiten.“ Das Robotic-System ermöglicht es dem Chirurgen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, er ist zu keiner Zeit durch eine unangenehme, einschränkende Haltung am OP Tisch beeinträchtigt. Die technischen Eigenschaften entsprechen alle dem modernsten Stand der Technik entsprechend und können mit anderen Geräten oder Bildgebung vernetzt werden. Dies schafft die Basis für eine effektivere und präzisere Chirurgie.

 

Hintergrundinformationen

 

Die Chirurgie hat in den letzten 30 Jahren eine technische Revolution durchlaufen. Für viele Operationen stehen heute drei Operationsmethoden zur Verfügung:

 

Offene Chirurgie: Die Bauchhöhle oder der Brustkorb werden mit einem größeren Schnitt eröffnet und während der OP offen gehalten. Der Chirurg steht am Operationstisch, hat von oben Einblick in das Operationsfeld und operiert gemeinsam mit Assistenten. Dabei benutzt er Instrumente wie Skalpell, Klemme, Laser- und Klammergerät etc.

 

Minimal-Invasive Chirurgie: Über eine kleine Öffnung in der Bauchdecke wird ein Endoskop mit einer Kamera in den Bauchraum eingeführt, die das Operationsfeld auf einen Bildschirm überträgt. In weiteren kleinen Öffnungen des Bauchraums sind fixe „Rohre“, die feine Instrumente enthalten, platziert. Der Chirurg betätigt die Instrumente manuell von außen und verfolgt seine Operation dabei am Bildschirm.

 

Robotic-Assistierte Chirurgie: Der Chirurg steht nicht mehr am OP-Tisch, sondern sitzt an einer Steuerkonsole. Wenige Meter von ihm entfernt liegt der Patient auf dem Operationstisch, über ihm das beweglichen OP-Robotic System. Deren Greifarme mit einer endoskopischen Kamera und Operationsinstrumenten werden durch kleine Schnitte in der Bauchdecke in den Bauchraum eingeführt. Der Chirurg sieht auf dem Bildschirm das Operationsfeld im Körperinnern in starker Vergrößerung. Über seine Augenbewegungen kann er die Kameraposition in der Bauchhöhle verändern und das Bild optimieren. Zusätzlich wird die 3-D-Technik verwendet, die eine räumliche natürliche Sichtweise erlaubt. Die Handbewegungen des Chirurgen an den Instrumenten des Cockpits werden computergestützt auf die elektronischen Roboterarme übertragen und millimetergenau im Bauch ausgeführt. Gegenüber der minimalinvasiven Chirurgie hat die Robotic-Chirurgie den Vorteil, dass die Instrumente, die an die Freiheitsgrade der menschlichen Hand angepasst sind mit äußerst hoher Präzision bewegt werden können, und dies bei jederzeit optimaler Sicht.


Marien Gesellschaft Siegen

Lesen Sie in diesem Heft:
Gerade ein halbes Jahr ist es her, dass die Auswirkungen der Corona-Virus-Pandemie unser gesamtes Leben auf den Kopf gestellt haben. Vieles von dem, was uns heute selbstverständlich geworden ist, war zu dieser Zeit noch neu und außergewöhnlich. Auch wir als Marien Gesellschaft mussten in sehr kurzer Zeit sehr vieles verändern.