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Wilnsdorf, 05.12.2018

"Garten der Begegnung" wächst

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Für die Gestaltung der Parkanlage in einen „Garten der Begegnung“ am Marien Hospiz gab nun die „LAG 3-Länder-Eck“ rund 100.000 Euro Fördermittel frei. Mithilfe von LEADER, einem Förderprogramm der EU unter Beteiligung des Landes Nordrhein-Westfalen, entsteht auf der Eremitage in Wilnsdorf ein naturnaher Ort für Freizeit, Erholung und Begegnung. Vorhabenträger ist die Marien Gesellschaft Siegen gGmbH, die das Marien Hospiz betreibt.

Mit dem Erhalt des Bewilligungsbescheids ist nun der offizielle Startschuss für das Projekt gefallen. Rund 300.000 Euro wird es insgesamt kosten. „Es geht uns darum, den Gästen des Hospizes ein nicht abgeschottetes Leben zu ermöglichen“, erklärt Hospizleiterin Juliane Schneider heute bei der Vorstellung des Projekts. Die ersten Vorarbeiten für das Projekt sind dann auch schon angelaufen. Wege sind bereits angelegt und Erdarbeiten sind gestartet. Teile des Gartens der Begegnung werden ein Fußerlebnispfad, ein Duft- und Naschgarten sowie Rast- und Ruhestationen sein. Highlight bildet ein Labyrinth, dessen Konturen bereits jetzt sichtbar sind. Die komplette Parkanalage wird so erschlossen, dass Gäste des Hospizes auch im Bett den Garten auf sich wirken lassen können. Regelmäßig finden sich daher auf dem Weg kleine Haltebuchten. „Die Gäste profitieren eben hier von der Nähe zur Natur und können den Alltag in einem schönen und ruhigen Umfeld verbringen“, meint Dr. Christian Stoffers, Marketingleiter der Marien Gesellschaft Siegen, bei dem Pressegespräch.

„Das Projekt ist eines von rund 20 geförderten LEADER-Projekten“, erläutert Anne-Kathrin Hoß von der Geschäftsstelle des Regionalvereins. Bis 2020 könnten noch rund 750.000 Euro an Fördermitteln abgerufen werden. Projektideen hierzu seien bei der Geschäftsstelle einzureichen. „Der Garten der Begegnung wird im Frühsommer 2019 fertig sein. Dann sind auch Konzerte und andere Events geplant“, ergänzt Projektmanager Jens Uhlendorf von der Marien Gesellschaft Siegen. 

Das stationäre Hospiz auf der Eremitage verfügt über insgesamt acht Plätze. Neben den Zimmern und Funktionsräumen gibt es auch Gästezimmer für Angehörige und einen Abschiedsraum. Finanziert wird die Einrichtung zu einem großen Teil über Spenden- und Fördergelder. „Da ein stationäres Hospiz unter den jetzigen gesetzlichen Rahmenbedingungen nicht kostendeckend errichtet und betrieben werden kann, müssen sowohl die Investitionskosten als auch die jährlichen Betriebskosten mit einem gesicherten großen Spendenaufkommen gedeckt werden“, macht Tanja Wagener, zuständig für Drittmittel bei der Marien Gesellschaft Siegen, abschließend deutlich.

Bild, v.l.: Tanja Wagener, Anne-Kathrin Hoß, Juliane Schneider, Jens Uhlendorf und Dr. Christian Stoffers. (Kai Osthoff)

Wilnsdorf, 05.12.2018MarienHospiz
"Garten der Begegnung" wächst
"Garten der Begegnung" wächst

Für die Gestaltung der Parkanlage in einen „Garten der Begegnung“ am Marien Hospiz gab nun die „LAG 3-Länder-Eck“ rund 100.000 [...]

Für die Gestaltung der Parkanlage in einen „Garten der Begegnung“ am Marien Hospiz gab nun die „LAG 3-Länder-Eck“ rund 100.000 Euro Fördermittel frei. Mithilfe von LEADER, einem Förderprogramm der EU unter Beteiligung des Landes Nordrhein-Westfalen, entsteht auf der Eremitage in Wilnsdorf ein naturnaher Ort für Freizeit, Erholung und Begegnung. Vorhabenträger ist die Marien Gesellschaft Siegen gGmbH, die das Marien Hospiz betreibt.

Mit dem Erhalt des Bewilligungsbescheids ist nun der offizielle Startschuss für das Projekt gefallen. Rund 300.000 Euro wird es insgesamt kosten. „Es geht uns darum, den Gästen des Hospizes ein nicht abgeschottetes Leben zu ermöglichen“, erklärt Hospizleiterin Juliane Schneider heute bei der Vorstellung des Projekts. Die ersten Vorarbeiten für das Projekt sind dann auch schon angelaufen. Wege sind bereits angelegt und Erdarbeiten sind gestartet. Teile des Gartens der Begegnung werden ein Fußerlebnispfad, ein Duft- und Naschgarten sowie Rast- und Ruhestationen sein. Highlight bildet ein Labyrinth, dessen Konturen bereits jetzt sichtbar sind. Die komplette Parkanalage wird so erschlossen, dass Gäste des Hospizes auch im Bett den Garten auf sich wirken lassen können. Regelmäßig finden sich daher auf dem Weg kleine Haltebuchten. „Die Gäste profitieren eben hier von der Nähe zur Natur und können den Alltag in einem schönen und ruhigen Umfeld verbringen“, meint Dr. Christian Stoffers, Marketingleiter der Marien Gesellschaft Siegen, bei dem Pressegespräch.

„Das Projekt ist eines von rund 20 geförderten LEADER-Projekten“, erläutert Anne-Kathrin Hoß von der Geschäftsstelle des Regionalvereins. Bis 2020 könnten noch rund 750.000 Euro an Fördermitteln abgerufen werden. Projektideen hierzu seien bei der Geschäftsstelle einzureichen. „Der Garten der Begegnung wird im Frühsommer 2019 fertig sein. Dann sind auch Konzerte und andere Events geplant“, ergänzt Projektmanager Jens Uhlendorf von der Marien Gesellschaft Siegen. 

Das stationäre Hospiz auf der Eremitage verfügt über insgesamt acht Plätze. Neben den Zimmern und Funktionsräumen gibt es auch Gästezimmer für Angehörige und einen Abschiedsraum. Finanziert wird die Einrichtung zu einem großen Teil über Spenden- und Fördergelder. „Da ein stationäres Hospiz unter den jetzigen gesetzlichen Rahmenbedingungen nicht kostendeckend errichtet und betrieben werden kann, müssen sowohl die Investitionskosten als auch die jährlichen Betriebskosten mit einem gesicherten großen Spendenaufkommen gedeckt werden“, macht Tanja Wagener, zuständig für Drittmittel bei der Marien Gesellschaft Siegen, abschließend deutlich.

Bild, v.l.: Tanja Wagener, Anne-Kathrin Hoß, Juliane Schneider, Jens Uhlendorf und Dr. Christian Stoffers. (Kai Osthoff)

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Siegen, 15.11.2018MarienGesellschaft
Stiftung Universitäre Medizin Siegen gegründet
Stiftung Universitäre Medizin Siegen gegründet

Auf dem Weg zur Etablierung einer Medizinerausbildung in Siegen und der Umsetzung des Modellprojektes „Medizin [...]

Auf dem Weg zur Etablierung einer Medizinerausbildung in Siegen und der Umsetzung des Modellprojektes „Medizin neu denken“ ist nun ein weiterer wichtiger Schritt getan. Am Mittwoch haben das Kreisklinikum Siegen, die Marien Gesellschaft Siegen, die DRK-Kinderklinik und die Universität Siegen die Stiftungsurkunde zur „Stiftung universitäre Medizin Siegen“ unterzeichnet. Die neu gegründete Stiftung soll die Medizinerausbildung in Siegen mit den beteiligten Partnern koordinieren und Forschungsvorhaben innerhalb des Siegener Modellprojektes „Medizin neu denken“ vorantreiben.

 

„Die Stiftung ist die beste Grundlage, um hier vor Ort die Voraussetzungen für unser Modellprojekt zur ländlichen Versorgung und die Medizinerausbildung in Kooperation mit der Universität Bonn zu schaffen. Ich freue mich sehr, dass die Gründungsurkunde nun unterschrieben wurde“, sagte der Rektor der Universität Siegen, Prof. Dr. Holger Burckhart. Die Stiftung dient auch dazu, „die Entwicklung neuer Versorgungsmodelle zu unterstützen und den Gesundheitsstandort Siegen überregional zu profilieren. Und nicht zuletzt zeigt uns die Stiftung, dass gemeinsam vieles zu bewegen ist, was bisher nicht vorstellbar war“, so Hans-Jürgen Winkelmann, Hauptgeschäftsführer der Mariengesellschaft Siegen gGmbH.

 

„Mit diesem Schritt kommen wir der gemeinsamen Vision einer zukunftsorientierten Gesundheitsversorgung für Siegen wieder einen Schritt näher. Als eine der letzten großen, selbstständigen Kinderkliniken können wir als Teil der Stiftung Sorge tragen, dass die Versorgung der Kinder den Stellenwert erfährt, den sie braucht: Kinder sind keine kleinen Erwachsenen“, betonte die Geschäftsführerin der DRK-Kinderklinik, Stefanie Wied.

 

„Universitäre Medizin in Siegen zu ermöglichen, ist für uns Krankenhäuser Neuland und stellt deshalb eine besondere Herausforderung dar. Die Ausgestaltung dieses für die gesamte Region so wichtigen Projektes kann nur durch eine enge kooperative Zusammenarbeit aller Beteiligten gelingen. Unsere Stiftung ist hierzu eine ideale Plattform, um die Kompetenzen der jeweiligen Akteure zielorientiert zu nutzen. So soll über die Stiftung ein Netzwerk entstehen, das neben Mediziner auch Experten aus dem medizinnahen technischen Bereichen einbindet“, sagte Bertram Müller, Geschäftsführer des Kreisklinikum Siegen GmbH.

 

Durch die enge und koordinierte Zusammenarbeit der Stiftungsgründer und der Kooperationspartner sollen verbindliche Strukturen in drei Gebieten ermöglicht werden: Lehre, Forschung und Krankenversorgung. Angehenden Medizinerinnen und Medizinern sollen so am Standort Siegen hervorragende Qualitätsstandards verlässlich geboten werden. Patienten profitieren von zusätzlichen Fachkräften, einer hochqualifizierten, spezifizierten Behandlung in den Kompetenzzentren und Fachabteilungen der Häuser.

 

Die Stiftung nimmt ihre Arbeit unverzüglich auf, die Vorbereitungen dazu laufen schon.

 

Hintergrund:

Studiengang Humanmedizin Bonn-Siegen: Im Wintersemester 2018/2019 haben die ersten 25 Studierenden des neuen Studiengangs Humanmedizin Bonn-Siegen ihr Studium an der Universität Bonn begonnen. Ab dem Wintersemester 2020/2021 werden sie am Standort Siegen den klinischen Teil ihres Studiums absolvieren. Das neue Studienangebot soll dazu beitragen, die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum zu verbessern.

 

Medizin neu denken: Das Modellprojekt „Medizin neu denken“ verfolgt das Ziel, die medizinische Versorgung auf dem Land auch in Zukunft zu sichern – digital unterstützt und vom Menschen praktiziert. Die Universität Siegen kooperiert dazu eng mit verschiedenen Partnern: Neben den vier Siegener Kliniken (Diakonie-Klinikum Jung-Stilling, Kreisklinikum Siegen, Marien Gesellschaft Siegen, DRK-Kinderklinik) zählen dazu die Stadt Siegen, der Kreis Siegen-Wittgenstein sowie das Erasmus Medical Center Rotterdam (EMC) und die Universität Bonn.

 

Bild:

Vorne sitzend von links: Betram Müller (Geschäftsführer Kreisklinikum Siegen), Stefanie Wied (Geschäftsführerin DRK-Kinderklinik), Hans-Jürgen Winkelmann (Hauptsgeschäftsführer Marien Gesellschaft Siegen) und Prof. Dr. Holger Burckhart (Rektor der Universität Siegen). Im Hintergrund, von links: Dr. Thomas Grünewald (Universität Siegen), Andreas Müller (Landrat Kreis Siegen-Wittgenstein), Prof. Dr. med. Martin Grond (Ärztlicher Direktor Kreisklinikum Siegen), Steffen Mues (Bürgermeister der Stadt Siegen), Dr. med. Gebhard Buchal (Ärztlicher Direktor DRK-Kinderklinik), Prof. Dr. med. Frank Willeke (Ärztlicher Direktor Marien Kliniken - St. Marien-Krankenhaus Siegen), Ulf Richter (Kanzler der Universität Siegen), Dr. med. Peter Liese (Europaabgeordneter) und Prof. Dr. Rainer Brück (Prodekan Lebenswissenschaftliche Fakultät Universität Siegen)

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Siegen, 13.11.2018MarienKliniken
Erfolgreicher Herz-Tag
Erfolgreicher Herz-Tag

Am Samstag informierte das Herz- und Gefäßzentrum Südwestfalen am St. Marien-Krankenhaus Siegen gemeinsam mit der Deutsche[...]

Am Samstag informierte das Herz- und Gefäßzentrum Südwestfalen am St. Marien-Krankenhaus Siegen gemeinsam mit der Deutschen Herzstiftung und der AOK im großen Saal der Siegerlandhalle über Herzerkrankungen. Die etwa 600 Besucher erlebten einen informationsreichen Tag mit elf externen und internen Referenten bei Vorträgen und Workshops.


Nach einführenden Worten von Hauptgeschäftsführer Hans-Jürgen Winkelmann und weiteren Verantwortlichen startete Chefarzt Prof. Michael Buerke mit einem Impulsvortrag in die „Session“. Bei Vorhofflimmern sei das Herz meist völlig außer Takt. Der erste Anfall kann mit heftigen Schlägen bis in den Hals hinauf, Druckgefühl im Brustkorb und einer ungewohnten Luftnot bei leichten Tätigkeiten wie Treppensteigen auftreten. Betroffene verspüren eine plötzliche Unruhe, wenn das Herz völlig unregelmäßig und schnell mit einem Puls von bis zu 160 Schlägen pro Minute rast, selten auch schneller. Die chaotische Herzschlagfolge kann aber auch mit einer normalen Herzfrequenz einhergehen. „Viele reagieren mit Ratlosigkeit und Ängsten auf die Unregelmäßigkeiten ihres Herzschlages“, sagt Prof. Dr. Michael Buerke. Auch Atemnot, Brustschmerzen und Schwindel sind häufig. Bei diesen Symptomen sollte sofort der Arzt oder die Ärztin aufgesucht werden, rät der Kardiologe. In der Praxis kann mit einem EKG, Langzeit-EKG oder Ereignis-Rekorder klären, ob das Herzstolpern eine harmlose Unregelmäßigkeit des Herzschlags ist oder ob Vorhofflimmern vorliegt, das zum Schlaganfall führen kann.


Dr. med. Fabian Krämer und Dr. med. Johann Mermi referierten dann zu unterschiedlichen Aspekten des Vorhofflimmerns. Ersterer über Diagnostik und medikamentöse Therapie, zweiter über die Behandlung im Herzkatheter-Labor. Aufgrund des unregelmäßigen Herzschlags können sich im Herzen in einer Ausbuchtung des Vorhofs (sog. Herzohr) Blutgerinnsel bilden. „Werden diese ausgeschwemmt und gelangen mit dem Blutstrom in den Kopf, verstopfen sie ein Hirngefäß“, so Krämer. Je größer das verstopfte Gefäß, desto schwerer der Schaden. Viele Betroffene sterben daran, zahlreiche sind gezeichnet durch nicht wieder gut zu machende Lähmungen mit Einschränkung ihrer Mobilität. Gerinnungshemmer wie Marcumar oder „NOAKs“ könnten hier helfen. Tückisch sei, dass Vorhofflimmern bei über der Hälfte aller Patienten ohne Symptome oder Beschwerden auftritt und dadurch lange Zeit unbemerkt bleibt. „Nicht selten werden Patienten mit einer Herzschwäche im Herz- und Gefäßzentrum stationär aufgenommen und erfahren dort zum ersten Mal, dass Vorhofflimmern dafür verantwortlich ist“, berichtete Dr. Mermi. Das gelte verstärkt für ältere Patienten, bei denen Vorhofflimmern oftmals erst per Zufallsbefund festgestellt werde. Das EKG sei der erste Schritt, um Klarheit zu bekommen. Per Katheter-Verödung könne dann bei einem Teil der Patienten die Störung behoben werden. Zuvor werde mit einem Cardio-Navigator das Zielgebiet für die Behandlung identifiziert.


Schließlich referierte Prof. Dr. med. Hendrik Treede, Direktor Mitteldeutsches Herzzentrum zum Thema „Rhythmus-Therapie bei herzchirurgischen Eingriffen“. Danach sprach Dr. med. Till Walter über die Möglichkeiten der Prävention. Man könne das Auftreten von Herzrhythmusstörungen vermeiden, in dem man den auslösenden Krankheiten vorbeugt. Wer sich gesund ernährt, sich bewegt und Genussmittel meidet, reguliert damit meist automatisch sein Gewicht und den Blutzuckerhaushalt und beugt der koronaren Herzkrankheit vor. Mit neurologischen Problemen beschäftigt sich sodann Facharzt Georg Hübner. Auch bei Herzgesunden kommen gelegentlich Herzschläge vor, die nicht im normalen Herzrhythmus liegen. Solche Extraschläge können zum Beispiel durch Stress, Übermüdung oder den Genuss von Alkohol und Kaffee ausgelöst werden.


Ein besonderer Talk ließ die 600 Herzen der überwiegend älteren Fußballfans höher schlagen: Zu Gast war der ehemalige Nationalspieler Olaf Thon. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Risikoermittlung, Untersuchung der Halsgefäße und Sonderstand des Deutschen Fußballbundes ergänzte die Fachvorträge. Hinzu kamen  Blutdruck- und Lipidmessung, eine Körperfettbestimmung, eine Schrittmacher- und Defi-Ausstellung uns ein begehbares Herzmodell. Die Herzstiftung und die AOK waren mit Informationsständen ebenfalls vertreten. Zehn weitere Aussteller waren ebenfalls zu finden. „Ziel war es, ein möglichst weites Spektrum bei der ‚Volkskrankheit‘ Rhythmusstörungen zu beleuchten“, sagt zum Ende der Veranstaltung Dr. Christian Stoffers, Co-Organisator des Herz-Tages.

Bild: Olaf Thon (Kai Osthoff)

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Siegen, 07.11.2018MarienKliniken
1.000 Baby
1.000 Baby

Ein besonderer Tag war der 3. November zweifach: Für Ann-Kristin Seebohm, die mit Elisabeth Ruth ihr erstes Kind auf die Welt b[...]

Ein besonderer Tag war der 3. November zweifach: Für Ann-Kristin Seebohm, die mit Elisabeth Ruth ihr erstes Kind auf die Welt brachten. Und für die Mitarbeiter der Marien Kliniken – St. Marien-Krankenhaus Siegen. Denn die Geburt war bereits die tausendste in diesem Jahr.

Elisabeth Ruth kam am 3. November um genau 18.02 Uhr auf die Welt. Sowohl die Mutter als auch das Baby sind rundum wohlauf und entspannt. „Wir haben uns hier richtig gut aufgehoben gefühlt: Alle waren so nett zu uns“, so die frischgebackenen Eltern.

„So schnell wie 2018 wurde die 1000er-Marke noch nie geknackt“, teilte Dr. med. Badrig Melekian, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, mit. Im vergangenen Jahr erblickte das tausendste Baby erst weit im November das Licht der Welt – jetzt war diese Rekordmarke schon zu Monatsbeginn erreicht. In der Klinik ist damit für das Jahr 2018 von einem Rekordergebnis auszugehen.

Klinikchef Dr. med. Badrig Melekian sieht damit seine Arbeit und die des Teams der Hebammen und Pflegenden bestätigt. „Die hohe Anzahl der Eltern, die sich bewusst für unser Haus entscheiden, zeigt uns, dass wir mit unserem Konzept nach wie vor auf dem richtigen Weg sind“, sagte er. Die Klinik hat die niedrigste Kaiserschnittrate in Südwestfalen und setzt auf moderne Verfahren der Geburtshilfe.

Das Bild zeigt: Dr, med. Badrig Melekian mit den Eltern Ann-Kristian Seebohm und Boris Weber sowie der kleinen Elisabeth Ruth.

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Siegen, 01.11.2018MarienGesellschaft
Siegener Krankenhäuser bündeln Kräfte
Siegener Krankenhäuser bündeln Kräfte

Unter dem Leitmotto „Versorgung neu denken“ rücken das zur Marien Gesellschaft Siegen gehörende St. Marien-Krankenhaus, das Kre[...]

Unter dem Leitmotto „Versorgung neu denken“ rücken das zur Marien Gesellschaft Siegen gehörende St. Marien-Krankenhaus, das Kreisklinikum und die DRK-Kinderklinik in Siegen enger zusammen. Ziel ist die Stärkung der Leistungsfähigkeit aller drei beteiligten Kliniken für die Gesundheitsversorgung der Menschen in der Region. Damit wird der Standort Siegen zugleich für dringend gesuchte Fachkräfte attraktiver.

Seit vielen Jahren bestehen zwischen den drei Siegener Kliniken Kooperationen in verschiedenen Bereichen. „Im Zuge des Projekts ‚Medizin neu denken‘ und der Gründung des Bildungsinstituts für Gesundheitsberufe haben wir erkannt, dass es zwischen unseren Kliniken mehr Verbindendes als Trennendes gibt“, stellen die Geschäftsführer, Stefanie Wied von der DRK-Kinderklinik, Bertram Müller vom Kreisklinikum und Hans-Jürgen Winkelmann von der Marien Gesellschaft, übereinstimmend fest. „Da alle Kliniken von diesen gemeinsamen Projekten profitieren, haben wir uns entschieden, tiefer in die Analyse möglicher Kooperationsfelder einzusteigen und weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit im Sinne einer strategischen Allianz auszuloten.“ Ziel ist immer die Stärkung der Leistungsfähigkeit in Medizin, Pflege und Therapie: Patienten sollen von höherer Qualität, zusätzlichen Leistungen, medizinischer Spezialisierung und strukturierten Behandlungswegen profitieren. Dadurch wird aus Sicht der drei Klinikgeschäftsführer der Gesundheitsstandort Siegen an Attraktivität gewinnen.

Mit dieser Idee greifen die Initiatoren einen Anspruch der Politik auf. So hat NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann kürzlich gefordert, dass Kliniken nicht nur innerhalb ihrer Verbünde Doppelstrukturen in den Blick nehmen sollten, sondern auch trägerübergreifend. Laumann hatte auch angekündigt, solche Abstimmungen seitens des Landes künftig stärker zu fördern. „Ich möchte die Krankenhausplanung in NRW effizienter machen und bin bereit, dafür viele Widerstände durchzustehen“, sagte Laumann.

Darüber hinaus ist der Gesundheitssektor von einschneidenden Veränderungen geprägt. Die Qualitätsvorgaben steigen, die Kassen fordern Mindestmengen bei bestimmten Eingriffen (sonst werden die Leistungen nicht mehr vergütet), die IT-Sicherheit wird organisatorisch und finanziell immer aufwendiger. Das bedeutet: Alleinstehende Kliniken stehen vor großen Herausforderungen. Der Trend geht daher zu Verbünden und Kooperationen. Das ist medizinisch vorteilhaft, politisch gewollt und wirtschaftlich sinnvoll. „Wir rücken nicht aus einer Notsituation heraus zusammen“, betonen die Geschäftsführer Müller, Wied und Winkelmann, „sondern wir gestalten vorausschauend ein Zukunftsprojekt.“

Mit der abgestimmten Zusammenarbeit unter dem Motto „Versorgung neu denken“ verbindet die Versorgungsallianz für Siegen mehrere zentrale Botschaften:

• Zusätzliche Leistungen durch Kooperation

• Mehr Qualität in Medizin, Pflege und Therapie für Patienten durch stärkere Spezialisierung

• Optimal abgestimmte standortübergreifende Behandlungswege

• Wohnortnahe Versorgung mit Hochleistungsmedizin auf Universitätsniveau

• Frühe Etablierung medizinischer Innovationen

• Komplette Versorgungskette von der Geburt bis zur Palliativmedizin/Hospiz

• Attraktives Lebensumfeld für die Bevölkerung

• Anziehender Gesundheitsstandort für Fachkräfte

• Stärkung der Stadt Siegen und der Region insgesamt

Der Projektname „Versorgung neu denken“ ist bewusst an das Motto der neuen Lebenswissenschaftlichen Fakultät der Universität Siegen angelehnt, wo es heißt: „Medizin neu denken“. Damit werden die Zusammenarbeit der drei Kliniken und ihre Ziele in einen größeren Zusammenhang gestellt. Die Krankenhausstandorte bleiben von der strategischen Versorgungspartnerschaft unberührt. Jedes Krankenhaus tritt weiterhin unter seinem eigenen bekannten Markennamen auf – wird aber zugleich als Teil einer Allianz erkennbar sein. Hans-Jürgen Winkelmann unterstreicht: „Die vertiefte Prüfung der geplanten Kooperation ist als Prozess angelegt. Heute fällt offiziell der Startschuss.“ Und Bertram Müller ergänzt: „Wir entwickeln Pläne für eine strategische Allianz – nicht um Stellen zu sparen, sondern um die Leistungsfähigkeit in Medizin, Pflege und Therapie zu stärken. Dafür brauchen wir die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen Kliniken.“ Wie die künftige Zusammenarbeit organisatorisch und rechtlich ausgestaltet wird, ist „eine der wesentlichen anstehenden Aufgaben“, sagt Stefanie Wied.

Für diese nächsten Schritte haben sich die Klinikgeschäftsführer zunächst die Zustimmung ihrer Träger eingeholt, die seit Montag vorliegt. Erste Ergebnisse werden Anfang 2019 erwartet. Diese Zustimmung ist der Startschuss für ein langfristig angelegtes Projekt. Das Ziel der engeren Zusammenarbeit gilt es nun gemeinsam mit den Medizinern und der Pflege auf den Weg zu bringen.

Bild: Die Geschäftsführer der drei Siegener Kliniken, die zukünftig enger miteinander zusammenarbeiten wollen (von links: Hans-Jürgen Winkelmann, Marien Gesellschaft Siegen gGmbH; Stefanie Wied, DRK-Kinderklinik Siegen gGmbH; Bertram Müller, Kreisklinikum Siegen GmbH)

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Siegen, 15.10.2018MarienHospiz
800 Gäste bei Konzert
800 Gäste bei Konzert

Und wieder spielte eine international hoch anerkanntes Orchester beim Siegener Hospiz-Konzert im großen Saal der Siegerlandhall[...]

Und wieder spielte eine international hoch anerkanntes Orchester beim Siegener Hospiz-Konzert im großen Saal der Siegerlandhalle: Das Stabsorchester der niederländischen Streitkräfte, die königliche Militärkapelle „Johan Willem Friso“, trat am Donnerstag zusammen mit dem Heeresmusikkorps Ulm in der Krönchenstadt auf. Nicht zu vergessen: der musikalische Nachwuchs. Das Vorprogramm bildete die Musikschule der Stadt Siegen. Hierzu wurde eigens eine Band bestehend aus der Bläserklasse des Gymnasiums „Auf der Morgenröthe“ und einem Saxophonensemble der Musikschule initiiert. Schon der Vorverkauf, bei dem doppelt so viele Karten wie im Vorjahr vertrieben wurden, ließ das Organisationsteam um Martin Schäfer und Dr. Christian Stoffers hoffen. Mit fast 800 Teilnehmern wurden sie dann doch positiv überrascht.

Nach der Begrüßung der Gäste durch Pfarrer Wolfgang Winkelmann und einem kurzen Grußwort des Schirmherrn des Abends, Bürgermeister Steffen Mues, begann das abendliche Konzert in der Siegerlandhalle gleich mit einem Highlight, dem Krönungsmarsch von Wilhelm-Alexander. Gefolgt wurde dieses mit großem Beifall versehene Entree der „Königlichen“ von einer Hommage an Königin Maxima; da sie aus Argentinien stammt, wurde der international höchst renommierte Bandoneum-Spieler Santiago Cimadevilla engagiert, um eine Folge argentinischer Tangos zu präsentieren. In rascher Folge präsentierten die Musiker unter dem Dirigat von Tijmen Botma dann Stücke von Julius Fučík, Ole Edvard Antonson und John Miles, jeweils mit lauter werdenden Beifall der Zuschauer bedacht.

Es folgte das zweite Spitzen-Ensemble: Mit dem Heeresmusikkorps Ulm unter der Leitung von Matthias Prock, ging es mit „Kein schöner Land in dieser Zeit“ zunächst ruhig in den zweiten Teil des Abends, bevor auch bei diesem Orchester facetten- und temporeich weiterging. Gespielt wurden Stücke etwa von Clifton Williams und Leonard Bernstein. Spätestens beim Swingstück „Bei Mir Bistu Shein“ von Sholom Secunda gab es keine Distanz zwischen Musiker und Publikum. Mit brausendem Beifall wurde dieser Teil dann auch abgeschlossen, um dann in das extra für Siegen zusammengestellte gemeinsame Finale der beiden Orchester einzuleiten.

Es erklang sowohl die Hornpipe aus der Wassermusik von Georg Friedrich Händel wie das Medley „80er-KULT(tour)“, die mit begeisterten Beifall honoriert wurden. Ein besonderer Hingucker für die Besucher an diesem Abend war die überdimensionale Videoleinwand. Denn einige musikalische Beiträge werden mit passenden Videos untermalt.

Bevor dann abschließend die Nationalhymnen von den Musikern gespielt wurden danke Hubert Berschauer, Vorstandsvorsitzender der Katholischen Sozialstiftung, den Musikern und dem Organisationsteam um Martin Schäfer und Dr. Christian Stoffers. Nach dem Konzert am Donnerstagabend werden die beiden Orchester auch Samstag in der Sauerlandhalle in Lennestadt zu erleben sein.

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Siegen, 01.10.2018MarienKliniken
2. Abendvisite
2. Abendvisite

Mit zunehmendem Alter kann es dazu kommen, dass sich arterielle Gefäße verengen oder gar verschließen. Auch Rauchen, Übergewich[...]

Mit zunehmendem Alter kann es dazu kommen, dass sich arterielle Gefäße verengen oder gar verschließen. Auch Rauchen, Übergewicht und Blutdruck begünstigen Ablagerungen in den Arterien. Wenn eine geregelte Durchblutung des Körpers dann nicht mehr gegeben ist, spricht man von einer „Arteriellen Verschlusskrankheit“. In Deutschland sind rund 4,5 Millionen Menschen davon betroffen. Aufgrund ihrer Symptome wird diese Krankheit redensartlich auch als „Raucherbein“ oder „Schaufensterkrankheit“ bezeichnet. Betroffene klagen über starke Schmerzen, die zunächst nur bei Bewegung, im fortgeschrittenen Stadium aber auch bei Ruhe auftreten. Im unbehandelten Fall kann eine Arterielle Verschlusskrankheit sogar zum Verlust von Gliedmaßen führen.

Um das Krankheitsbild der arteriellen Verschlusskrankheit soll es im Oktober auch bei der zweiten Abendvisite des Herz- und Gefäßzentrums Südwestfalens gehen. Betroffene und Interessierte haben bei der Veranstaltungsreihe regelmäßig die Möglichkeit, sich über aktuelle Themen der Herz- und Gefäßmedizin zu informieren. Am 10.10 um 18 Uhr im Ambulanten Zentrum Albertus Magnus (Sandstr. 140-144 in Siegen) spricht der Dr. med. Ronald Friedberg darüber, Mitglied der Zentrumsleitung, wie es zu einer arteriellen Verschlusskrankheit kommen kann und welche Behandlungsmöglichkeiten es für die Betroffenen gibt. Es besteht zudem die Möglichkeit, über alltagsbezogene und persönliche Fragen mit dem Experten vor Ort zu sprechen.

Die erste Abendvisite des Herz- und Gefäßzentrums, die das Thema „Herz und Sport“ behandelte, erfreute sich bereits großer Beliebtheit. Über 100 Interessierte nahmen hieran teil. An diesen Erfolg soll im Oktober angeknüpft werden und damit der Einstieg in die diesjährigen Herz- und Gefäßwochen gelegt werden. Höhepunkt wird dann der Herz- und Gefäßtag am 10. November 2018 in der Siegerlandhalle sein.

Bild: Fotolia

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Netphen, 21.09.2018MarienPflege
Richtfest für Demenzzentrum
Richtfest für Demenzzentrum

Nach einem symbolischen Spatenstich Anfang des Jahres wird im Obernautal das Richtfest der Einrichtung „Haus St. Anna“ gefeiert[...]

Nach einem symbolischen Spatenstich Anfang des Jahres wird im Obernautal das Richtfest der Einrichtung „Haus St. Anna“ gefeiert. Hierzu haben Bruno Sting, Vorsitzender des Verwaltungsrats der Marien Gesellschaft Siegen, sowie deren Geschäftsführung, vertreten von Hans-Jürgen Winkelmann und Christoph Rzisnik, nun eingeladen. 60 Bewohner können ab Sommer 2019 einen Platz in dem nach modernsten Standards erbauten Demenzzentrum finden. Die Eröffnung ist für das kommende Frühjahr geplant. Träger der Einrichtung ist die Marien Pflege gGmbH.

Die Lage könnte besser nicht sein. Unweit des Netpher Freizeitparks gelegen ist das „Haus St. Anna“ besonders für Angehörige gut zu erreichen. Auch die Räumlichkeiten inklusive Ausstattung haben einiges zu bieten. Auf jeder der zwei geplanten Etagen gibt es Boulevards, die den Bewohnern, ihren Angehörigen und den Mitarbeitern einen Raum zur Begegnung geben. Zudem erwarten die künftigen Bewohner offene Innenhöfe, großzügig gestaltete Flure und Loggien und ein Garten – alles barrierefrei. Der Garten wird von allen Seiten des Hauses gut zu erreichen sein. Die Vorteile des sich im Bau befindlichen Gebäudekomplexes sind bereits klar zu erkennen. Durch eine offene und freundliche Gestaltung werden Notwendige Entscheidungsprozesse der Bewohner auf ein Minimum reduziert. Die Betreuung und Pflege im „Haus St. Anna“ ist extra für Menschen mit Demenz konzipiert. Auch die Herstellung einer familienähnlichen Struktur wird angestrebt. Zudem soll jeder Bewohner die Möglichkeit haben, seinen Bewegungsdrang ausleben zu können, ohne allzu stark eingeschränkt zu werden. 60 bis 70 Voll- und Teilzeitpflegekräften werden die Bewohner, für die ausschließlich Einzelzimmer vorgesehen sind, ab dem kommenden Sommer pflegen und betreuen.

Das „Haus St. Anna“ ist mit seiner Fertigstellung die sechste Einrichtung der Marien Pflege gGmbH, einer Tochter der Marien Gesellschaft gGmbH. In das rund 4000qm große Grundstück werden 7 Millionen Euro investiert. Die Zusammenarbeit aller Beteiligten verlief erfolgreich und reibungslos. Der Bau der Einrichtung kommt zur richtigen Zeit und stellt für die Stadt Netphen eine Bereicherung dar. Der Bedarf an spezialisierten Einrichtungen ist hoch.  Bereits seit Rohbauzeiten liegt eine lange Anmeldeliste für Bewohnerplätze vor.

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Krombach, 12.09.2018MarienKliniken
Digitalisierung und Gesundheit
Digitalisierung und Gesundheit

Fitnessbänder und Gesundheits-Apps gehören mittlerweile zum Alltag einer Vielzahl von Smartphone-Benutzern. Der sogenannte Mobi[...]

Fitnessbänder und Gesundheits-Apps gehören mittlerweile zum Alltag einer Vielzahl von Smartphone-Benutzern. Der sogenannte Mobile-Health-Markt boomt. Auch „Dr. Google“ ist für viele von uns nicht mehr wegzudenken. Wenn es darum geht, sich ein Bild von der eigenen Gesundheit zu machen, wird gerne auf die neuesten Technologien zurückgegriffen. Auch in Krankenhäusern und Arztpraxen wird nachgerüstet, um mit dem technologischen Wandel mitgehen zu können. Doch wie sieht die Realität eigentlich aus? Welche technischen Möglichkeiten gibt es und in welchen medizinischen Bereichen wird schon erfolgreich damit gearbeitet? 

Mit diesen Fragen und erfahrbaren Ansätzen der Digitalisierung im Gesundheitswesen beschäftigen sich nicht nur Patienten, sondern auch Ärzte und Wissenschaftler. Das 3. Mediziner Symposium Siegen-Olpe, veranstaltet von den beiden Ärztevereinen, stand daher auch unter der Überschrift „Gesundheits-Apps, Mobile Health & Dr. Google“. Rund 120 Mediziner und Medizin-Studenten kamen im zum Hörsaal umgewidmeten Kino der Krombacher Brauerei zusammen, um sich zu informieren und gemeinsam zu diskutieren. Referenten waren Privat-Dozent Dr. med. Ulrich Bork, Oberarzt und Leiter des Studienzentrums der Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus  der TU Dresden und Prof. Dr. Dr. Björn Niehaves, Direktor des Forschungskollegs der Universität Siegen. Moderiert und begleitet wurde die Veranstaltung von den Chefärzten Prof. Dr. med. Frank Willeke (St. Marien-Krankenhaus Siegen) und Dr. med. Karl-Heinz Ebert (St. Martinus-Hospital Olpe).

„Smartphone & Co. werden im privaten Gebrauch häufig dazu genutzt, um Gesundheitsdaten zu erfassen und auszuwerten“, Prof. Björn Niehaves machte deutlich, dass eine zunehmende Digitalisierung in Zukunft noch einiges mehr mit sich bringt: So könnten Robotik und auch künstliche Intelligenz, kurz KI, irgendwann alltäglich werden. Wann es soweit ist, darüber war man sich im Saal uneinig. Dr. Ulrich Bork knüpfte mit seinem Vortrag an die grundlegenden wissenschaftlichen Fakten seines Vorredners an und verband sie mit dem Erfahrungsschatz eines Klinikers. Tragbare diagnostische Technologien, die mit einem Smartphone gekoppelt werden können, scheinen für ihn zunächst etwas greifbarer und umsetzbarer zu sein. „Mit Hilfe von Mobile-Health könnten in nicht allzu ferner Zukunft Behandlungsfehler vermieden und ein nicht unerheblicher Verwaltungsaufwand verringert werden“, so seine Vision.

Bei all den Möglichkeiten, die neue Technologien mit sich bringen, stellten sich jedoch immer auch Fragen nach den Grenzen und Risiken. Neben rechtlichen Faktoren, insbesondere dem Datenschutz, könnten auch soziale Faktoren problematisch werden. So seien beispielsweise ältere Leute nicht immer mit der modernsten Technik vertraut. „Außerdem hat der Arzt-Patienten-Kontakt nach wie vor eine wichtige Funktion und ist für viele von Bedeutung“, so Dr. Ulrich Bork.

Einer zunehmenden Digitalisierung im Gesundheitswesen stehen die meisten Mediziner im Saal recht positiv gegenüber. Dennoch wird in der abschließenden Podiumsdiskussion, geleitet von Dr. Mathias Buschhaus und Stefan Spieren, rege diskutiert. Den meisten war es dabei wichtig, dass zunächst die technischen Vorgänge, die es bisher gibt, reibungslos funktionieren. Erst dann wäre man bereit und offen für mehr.

Das Foto zeigt Prof. Dr. Dr. Björn Niehaves bei seinem Vortrag. (Kai Osthoff)

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Siegen, 03.09.2018MarienGesellschaft
1. Siegener Women´s Run
1. Siegener Women´s Run

Am 9. September ist es so weit – der 1. Siegener Women’s Run geht mit rund 1000 Starterinnen an den Start. Mit der aktuellen An[...]

Am 9. September ist es so weit – der 1. Siegener Women’s Run geht mit rund 1000 Starterinnen an den Start. Mit der aktuellen Anmeldezahl von 982 Teilnehmerinnen hätte wohl keiner aus dem Organisationsteam (grüne T-Shirts) gerechnet, als vor zwei Jahren das Siegener St. Marien-Krankenhaus den Vorschlag gegenüber von :anlauf äußerte. Petra Gahr, Mitarbeiterin des Hauptsponsors, erläuterte die Motivation der Marien Gesellschaft: „Wir sehen die Veranstaltung als gute Gelegenheit, das Thema Frau und Gesundheit mehr in den Mittelpunkt zu rücken, denn uns liegt auch die Gesundheitsförderung von Frauen besonders am Herzen.“ Für die Veranstaltung hat sich das Team von 13.30 bis 18.00 Uhr ein Programm überlegt, das jeder Teilnehmerin die für sie optimale Distanz (2,2, 4,4 oder 6,6 Kilometer) bietet. Zusätzlich gibt es Optionen für Walkerinnen sowie Frauen mit Kinderwagen. Die sozialen Aspekte spielen eine übergeordnete Rolle. Es gibt Angebote im Sinne von Inklusion und Barrierefreiheit, die es allen Menschen ermöglichen, gleichberechtigt teilzunehmen. Diesen Aspekt hob Siegens stellvertretende Bürgermeisterin Verena Böcking positiv hervor: „Die Veranstaltung steht allen Läuferinnen offen, auch denen mit Beeinträchtigungen.“ Außerdem werden zwei Euro pro Startgebühr an den lokalen Verein „Frauen helfen Frauen“ und an die internationale Organisation „NETZ Bangladesch“ gespendet.

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Siegen, 23.08.2018MarienKliniken
Auszeichnung für Herzchirurgie
Auszeichnung für Herzchirurgie

Mit einer Größe von rund 2,6cm x 0,7cm und einem Gewicht von 1,75 Gramm hat sich der kleinste Herzschrittmacher der Welt seinen[...]

Mit einer Größe von rund 2,6cm x 0,7cm und einem Gewicht von 1,75 Gramm hat sich der kleinste Herzschrittmacher der Welt seinen Namen redlich verdient. Vergleichbar mit der Form einer Vitaminkapsel ist der Micra, so sein Name, rund 93% kleiner als ein herkömmlicher Herzschrittmacher und bietet nicht nur in Sachen Größe einige Vorteile für den Patienten.

Nachdem der kleine Wunderapparat im Herbst 2017 zum ersten Mal in einem Siegener Krankenhaus implantiert wurde, folgten für das Team um Herzchirurg Volker Bärsch, Chefarzt Prof. Michael Buerke und Dr. Johann Mermi einige weitere erfolgreiche minimalinvasive Eingriffe. Nun hat sich das St. Marien-Krankenhaus Siegen als Kompetenzzentrum für die katheterplatzierbare Micra-Technologie qualifiziert und erhält damit ein Alleinstellungsmerkmal in der Region. Die Resonanz der Patienten, die bisher einen Micra implantiert bekommen haben, sei „durchweg positiv“, so Volker Bärsch.

Die besondere Technologie, die bisher noch deutlich teurer ist, als ein normaler Herzschrittmacher, ist für nur 15% der Menschen mit Herzrhythmusstörungen geeignet. Sie bringt dafür aber einige positive Aspekte für die betroffenen Patienten mit sich. Dank der kleinen Oberfläche kann das Risiko für Infektionen deutlich minimiert werden. Außerdem benötigt der Micra keine Elektroden, um erfolgreich funktionieren zu können. Das in sich geschlossene System hält trotz geringer Größe rund 10 Jahre und kann bei Bedarf auch wieder entfernt werden. Volker Bärsch ist zuversichtlich, dass in Zukunft noch mehr Menschen mit Herzrhythmusstörungen oder anderen Herzerkrankungen von diesen Vorteilen profitieren können. Nämlich dann, wenn mehrere Micra untereinander oder mit anderen Implantationsprodukten, wie beispielsweise einem Defibrillator, kommunizieren können.

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Siegen, 24.07.2018MarienKliniken
Abendvisite gestartet
Abendvisite gestartet

Die medizinische Versorgung in Deutschland profiliert durch einen enormen wissenschaftlichen und technischen Fortschritt. Die A[...]

Die medizinische Versorgung in Deutschland profiliert durch einen enormen wissenschaftlichen und technischen Fortschritt. Die Auswirkungen dieser Entwicklung zeigen sich besonders in der gestiegenen Lebenserwartung der vergangenen Jahrzehnte. Mit steigender Lebenserwartung wächst jedoch auch die Gefahr, an Herz oder Gefäßen, wie beispielsweise an einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall, zu erkranken.

Das Herz- und Gefäßzentrum Südwestfalen möchte mit der Veranstaltungsreihe „Abendvisite“ Interessierten oder Betroffenen die Gelegenheit bieten, sich über aktuelle Themen der Herz- und Gefäßmedizin auf der Höhe des medizinischen Standes zu informieren und direkt eigene, alltagsbezogene Fragen mit Experten auf diesem Fachgebiet zu besprechen. Hierzu stehen bereits sechs Themen fest, die im Achtwochenrhythmus behandelt werden. „Damit bieten wir die erste thematisch geschlossene Informationsreihe für Patienten und Betroffene zur Herz- und Gefäßmedizin“, stellt Dr. Sebastian Dietz, Mitglied der Zentrumsleitung, fest. „Auf diese Weise wird ein direkter Austausch mit den entsprechenden Fachexperten ermöglicht.“

Die Kick-Off-Veranstaltung der Vortragsreihe fand nun im Ambulanten Zentrum Albertus Magnus statt. Prof. Dr. med. Michael Buerke, Chefarzt der kardiologischen Klinik im St. Marien-Krankenhaus Siegen referierte zum Thema „Herzkrank und Sport – was ist möglich?“ und leitete damit einen erfolgreichen Start der Reihe ein, zu dem über 70 Interessierte kamen. „Daraus lässt sich sowohl das bestehende Interesse, als auch der Mangel an Angeboten wie diesen erschließen“, so Dr. med. Sebastian Dietz abschließend.

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Siegen, 24.07.2018MarienKliniken
An Mütter und Kinder denken
An Mütter und Kinder denken

Die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe im St. Marien-Krankenhaus Siegen setzt auf natürliche Geburten und reduziert die Ka[...]

Die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe im St. Marien-Krankenhaus Siegen setzt auf natürliche Geburten und reduziert die Kaiserschnittrate auf unter 20 Prozent. Die Klinik von Chefarzt Dr. med. Badrig Melekian reagiert damit auf den Wunsch der Mütter, verstärkt natürlich zu entbinden. Zudem nähert sich die Klinik damit den Vorgaben der Weltgesundheitsorganisation, die deutschen Kliniken regelmäßig ein deutliches Zuviel an Geburten per Kaiserschnitt attestiert.

Im Jahre 2017 wurden allein in Deutschland über 30 Prozent der Säuglinge per Kaiserschnitt zur Welt gebracht; in den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe wird dabei schon fast die 40-Prozent-Marke erreicht. Auch weltweit zeigt der Trend mehr nach oben, was sich in einer gestiegenen „Sektio-Rate“ um bis zu 15 Prozentpunkten in den vergangen 20 Jahren manifestiert.

„Zweifellos stellt der Kaiserschnitt eine lebensrettende Maßnahme für Mutter und Kind dar, sollte es zu Komplikationen hinsichtlich einer natürlichen Geburt kommen“, stellt Dr. med. Badrig Melekian heraus. Moderne Operations-, Anästhesie- und Therapieverfahren hätten jedoch dazu geführt, dass Frauen auch bei Regelwidrigkeiten sicher entbunden werden können und erheblich weniger Einschränkungen hinnehmen müssen als früher. „Was in Notfallsituationen wertvoll ist, darf jedoch nicht zur Routine werden, sonst verkehren sich Vorteile in Nachteile und ein rettender Eingriff wird zur riskanten Operation“, konstatiert der Gynäkologe abschließend.

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Friesenhagen, 18.07.2018MarienPflege
Abschied & Neuanfang in Haus St. Klara
Abschied & Neuanfang in Haus St. Klara

Mit einem Festakt in der Pflegeeinrichtung Haus St. Klara verabschiedet die Marien Gesellschaft Siegen gGmbH nun ihre langjähri[...]

Mit einem Festakt in der Pflegeeinrichtung Haus St. Klara verabschiedet die Marien Gesellschaft Siegen gGmbH nun ihre langjährige Heimleitung, Gabriele Vaccalluzzo, in den Ruhestand. Das Siegener Unternehmen war vertreten durch Bruno Sting, Vorsitzender des Verwaltungsrats, und Hauptgeschäftsführer Hans-Jürgen Winkelmann sowie Geschäftsführer Christoph Rzisnik.

In ihrer Laudatio zeichnet Diana Ruhmöller, Leiterin der Sparte Altenhilfe der Marien Pflege gGmbH, die zentralen Stationen der scheidenden Heimleiterin nach. Sie erinnert daran, dass Gabriele Vaccalluzzo vor gut 14 Jahren quasi über Nacht die Verantwortung sowohl für die Einrichtung „Haus St. Klara“, als auch für Bewohner und Mitarbeiter übernommen hatte und nun nach rund drei Jahrzehnten ihre aktive Tätigkeit in den Einrichtungen der Marien Gesellschaft Siegen beendet. Gestartet hatte sie ihre Laufbahn in den 1980er Jahren in der Krankenpflegeschule des St. Marien-Krankenhauses Siegen.

Diana Ruhmöller, richtet während ihrer Rede auch einen persönlichen Dank aus. „Gegenüber ihrer Nachfolgerin, Bianca Böttcher, war sie sehr offen, hat in der Einarbeitungsphase ihre Kontakte und ihr Wissen geteilt. Das ist nicht selbstverständlich“, so Ruhmöller. Die Bedeutung, die Gabriele Vaccalluzzo ihrer langjährigen Arbeit zukommen lässt, versucht die Leiterin bildlich darzustellen und bezieht sich dabei auf das Verhältnis einer Mutter zu ihrem Kind. Es sei nun die Zeit des Loslassens gekommen – „für beide Seiten“. So sind dann neben ihr auch die anwesenden Gästen und Wegbegleiter einig: „Gabriele Vaccalluzzo war eine Bereicherung für das Haus St. Klara, mit ihrem Wissen, ihrem Können und auch mit ihrem großen Netzwerk, das sie bis heute pflegt.“

Nach der Laudatio von Diana Ruhmöller und Grußnoten weiterer Gäste richtete Gabriele Vaccalluzzo noch ein paar Worte des Danks und Abschieds an „ihre Einrichtung und ihre Mitarbeiter“. Haus St. Klara sei für sie mehr als nur ein Arbeitsplatz gewesen. Abschließend wünschte sie ihrer Nachfolgerin allen Erfolg und eine glückliche Hand.

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Siegen, 16.07.2018MarienHospiz
2. Siegener Hospiz-Konzert
2. Siegener Hospiz-Konzert

Am 11. Oktober 2018 findet um 19.30 Uhr im Großen Saal der Siegerlandhalle Siegen ein Benefizkonzert zugunsten des neuen Kathol[...]

Am 11. Oktober 2018 findet um 19.30 Uhr im Großen Saal der Siegerlandhalle Siegen ein Benefizkonzert zugunsten des neuen Katholischen Hospizes auf der Eremitage statt. Für das Konzert konnte die „Koninklijke Militaire Kapel ‚Johan Willem Friso‘“, das älteste Berufsblasorchester der niederländischen Streitkräfte, gewonnen werden. Das Orchester unter dem Dirigat von Tijmen Botma wurde schon im 18. Jahrhundert ins Leben gerufen. Der Namensgeber ist Johan Willem Friso, der im 17. Jahrhundert ein berühmter niederländischer General war. Heute spielt das Musikkorps, das zu den besten Europas zählt, bei Empfängen von Staatsoberhäuptern und Botschaftern, für gewöhnlich auch für den niederländischen König Willem Alexander.
 
„Wir sind sehr froh darüber, dass wir die Reihe mit den Siegener Hospizkonzerten mit diesem hochklassigen Orchester fortsetzen können“, berichtet Martin Schäfer, der als Geschäftsführer des Elisabeth-Hospizes seit Jahren für die Einrichtung in Lennestadt erfolgreich Benefizkonzerte organisiert und nun im zweiten Jahr Impulse für die Etablierung einer Konzertreihe für das neue Hospiz auf der Eremitage gibt. „Siegen ist Stadt der Oranier und somit Wiege des niederländischen Königshauses. Daher beginnt das Konzert mit dem Krönungsmarsch, der extra zur Krönung des jetzigen Königs Willem-Alexander geschrieben wurde“, kündigt Schäfer an. Zudem brächten die Niederländer einen der Weltbesten Bandoneon-Spieler mit, um eine Folge argentinischer Tangos zu präsentieren – als eine Hommage an die Königin, die ja schließlich aus Argentinien kommt.

Das Hospizkonzert hat ein weiteres Highlight und wartet gleich mit zwei Orchestern auf. Mit dem Heeresmuikkorps Ulm unter der Leitung von Matthias Prock, gastiert ein baden-württembergisches Militärorchester. „Auch die Ulmer haben ein besonderes Programm für ihren Auftritt im zweiten Teil des Konzertes zusammengestellt“, so Martin Schäfer. Im dritten Teil des Programms präsentieren sich beide Orchester gemeinsam und werden ein besonderes Finale gestalten.

Der Erlös des Konzerts geht komplett an das Hospiz, sagt Co-Organisator Dr. Christian Stoffers von der Katholischen Sozialstiftung Siegen-Wittgenstein. Man hoffe auf viele Zuschauer bei dem Konzert: 1.000 – wenn man die erreiche, sei man im Sinne der Sache sehr glücklich. Gleichzeitig zeigt er sich sehr dankbar für die große Unterstützung der Stadt Siegen und Bürgermeister Steffen Mues, der die Schirmherrschaft für das Siegener Hospizkonzert übernommen hat. Auch über die Unterstützung des Kreisverbands des Volksmusikerbundes NRW sie man sehr erfreut. Für das Katholische Hospiz auf der Eremitage, das im Frühjahr 2018 eröffnet wurde, ist für den Unterhalt ein sechsstelliger Eurobetrag angesetzt, der alleine über Spenden finanziert werden muss – „eine nie endende Aufgabe“, sagt Dr. Christian Stoffers. Das heißt: Es muss im wahrsten Sinne des Wortes noch viel getrommelt werden für Spenden.

Nach dem Konzert am Donnerstagabend werden die beiden Orchester auch Samstag in der Sauerlandhalle in Lennestadt zu erleben sein. Das unterstreicht die Zusammenarbeit zwischen dem St. Elisabeth-Hospiz und dem Hospiz Louise von Marillac, das von der Katholischen Sozialstiftung Siegen-Wittgenstein gemeinsam mit der Marien Gesellschaft Siegen errichtet wurde.

Karten sind ab sofort zum Preis von 19,50 Euro an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie unter adticket.de und dem Kartenservice der Siegerlandhalle unter (0271) 2330727 zu erhalten.

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Siegen, 13.07.2018MarienGesellschaft
Das Team gewinnt
Das Team gewinnt

Beim diesjährigen Firmenlauf gingen 180 Läuferinnen und Läufer aus der Marien Gesellschaft Siegen ins Rennen. Bei bester Stimmu[...]

Beim diesjährigen Firmenlauf gingen 180 Läuferinnen und Läufer aus der Marien Gesellschaft Siegen ins Rennen. Bei bester Stimmung absolvierten die Mitarbeitenden aus allen Sparten unseres Unternehmens die 5,6 Kilometer lange Laufstrecke durch die Krönchenstadt. Die Marien Gesellschaft Siegen stellte eine der größten Läufergruppen bei dem mit 9.000 Läuferinnen und Läufern besetzen Feld.

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Wilnsdorf, 11.07.2018MarienHospiz
Vizepräsidentin besucht Hospiz
Vizepräsidentin besucht Hospiz

Die letzte Lebensphase beängstigt viele Menschen. Palliativ- und Hospizmedizin wird zwar wertgeschätzt, sie wird jedoch aus dem[...]

Die letzte Lebensphase beängstigt viele Menschen. Palliativ- und Hospizmedizin wird zwar wertgeschätzt, sie wird jedoch aus dem Alltag der Menschen verdrängt. Um dem entgegenzutreten besuchte am vergangenen Freitag Landtagsvizepräsidentin Carina Gödecke das neue Marien Hospiz Louise von Marillac auf der Eremitage.

Bei der Visite im Hospiz und anschließend auf dem Palliativbereich des St. Marien-Krankenhauses spielte Parteipolitik gar keine Rolle, obwohl die Akteure gerade im Bund einen schieren Dauerwahlkampf vermuten lassen. Für Carina Gödecke war das jedoch nachrangig, möchte sie doch am heutigen Tag, fern von ihrem Wahlkreis den Alltag erfahren. Zuhören statt überzeugen, nachfragen statt positionieren, könnte man das Motto des Tages nennen. Nachdenklichkeit herrschte beim Besuch im Marien Hospiz als Hospizleiterin Juliane Schneider vom Ende des Lebens erzählt. Von Schmerzen. Vom Segen der Palliativmedizin. Aber auch von deren Grenzen. Von Verzweiflung der zurückgelassen Kinder. Aber auch vom würdigen Sterben. Hier erklärt dann auch Hubert Berschauer, Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung der Marien Gesellschaft Siegen, die Beweggründe und den Weg hin zum neuen Hospiz im ehemaligen Klarissenkloster.

Carina Gödecke konnte dann auch von ihren Erfahrungen und einer besonderen Begebenheit berichten. Sie erzählte von einer Krankenschwester, die täglich von ihrer Station auf das benachbarte Hospiz blickte und mit der Entscheidung rang, vom Klinikbetrieb ins Hospiz zu wechseln. „Sie hat eine bewusste Entscheidung getroffen und schließlich die die Lebenserfüllung in der Arbeit im Hospiz gefunden“, sagte die Politikerin. Hubert Berschauer pflichtete ihr bei und sprach dann auch davon, dass der Dienst in einer solchen Einrichtung mehr Berufung denn Beruf sei.

Leichter ums Herz war es der Vizepräsidentin dann im St. Marien-Krankenhaus. Geführt von Hauptgeschäftsführer Hans-Jürgen Winkelmann und Geschäftsführer Christoph Rzisnik, wurde zwar mit dem Palliativbereich des Krankenhauses eine Station zur Versorgung von schwerstkranken Menschen besucht, doch drehte sich der Besuch dann später mehr um allgemeine Fragestellungen eines Klinikbetriebs. Dann ging es auch weiter zur Begehung der Großbaustelle des neuen Bildungsinstituts für Gesundheitsberufe am Fuße der Kinderklinik, der den Abschluss des Tagesprogramms in Siegen bildete.

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Siegen, 04.07.2018MarienGesellschaft
Reorganisation abgeschlossen
Reorganisation abgeschlossen

Die St. Marien-Krankenhaus Siegen gGmbH und ihre Tochtergesellschaften vollzogen im Frühjahr eine komplette Reorganisation eins[...]

Die St. Marien-Krankenhaus Siegen gGmbH und ihre Tochtergesellschaften vollzogen im Frühjahr eine komplette Reorganisation einschließlich einer vollständigen Umfirmierung. Das Unternehmen wurde vor fast 160 Jahren gegründet und ist seit 1988 eine gemeinnützige GmbH mit Sitz in Siegen. Es ist insbesondere in den letzten Jahren stark gewachsen, was sich jedoch in den Strukturen nicht wiederfand. Unter dem neuen Dach „Marien Gesellschaft Siegen gGmbH“ strafft das Unternehmen, das in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz circa 2.000 Menschen beschäftigt und einen Umsatz von jährlich etwa 160 Millionen Euro erwirtschaftet, nun seine Prozesse und bildet zugleich seine Strukturen transparent ab.

Kern der Reorganisation war der Umbau der St. Marien-Krankenhaus Siegen gem. GmbH zur Marien Gesellschaft Siegen gGmbH. Innerhalb dieser Gesellschaft werden die Marien Kliniken mit dem St. Marien-Krankenhaus Siegen und den Marien Medizinische Zentren sowie das Marien Hospiz Louise von Marillac betrieben. Letzteres wurde 2018 gegründet. Nicht minder gravierend waren die Änderungen bei der der Tochtergesellschaft GSS Gesundheits-Service Siegen gem. GmbH. Aus ihr ist die Marien Pflege gGmbH entstanden. Hierin werden die Senioreneinrichtungen „Marienheim“ in Siegen, „Haus St. Elisabeth“ in Netphen, „Haus Mutter Teresa“ in Niederfischbach, „Haus St. Raphael“ in Burbach und „Haus St. Klara“ in Friesenhagen geführt. Seit 2018 errichtet das Unternehmen zudem die Einrichtung „Haus St. Anna“ in Netphen. Weiter wurden dort Bereiche abgespalten und in zwei neu gegründete Gesellschaften übergeführt: Das Therapiezentrum und die Ambulante Rehabilitation firmieren jetzt unter dem Namen Marien aktiv gGmbH. Das Café Albertus Magnus, der Kiosk im Krankenhaus und der Veranstaltungsservice werden nunmehr in der Marien Service GmbH geführt. Die MVZ Medizinisches Versorgungszentrum am St. Marien-Krankenhaus Siegen GmbH als zweite ursprüngliche Tochtergesellschaft erhält den Namen Marien Ambulant gGmbH. In dieser Gesellschaft werden 15 Facharztpraxen in den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Altenkirchen betrieben.

Flankiert wurde die Reorganisation von Stärkungspaketen insbesondere in Medizin und Pflege. Die Digitalisierung wurde als Handlungsfeld definiert. Gleichzeitig wurde die Geschäftsführung geändert: Die Konzerngeschäftsführung setzt sich aus Hauptgeschäftsführer Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Winkelmann, Geschäftsführer Dipl.-Ökon. Christoph Rzisnik und Prokurist Dipl.-Jur. Dipl.-Theol. Hubert Berschauer zusammen. Schließlich wurde der Markenauftritt modernisiert und auf die sechs Geschäftsbereiche „Marien Kliniken“, „Marien Pflege“, „Marien Ambulant“, „Marien Aktiv“, „Marien Hospiz“ und „Marien Service“ ausgerichtet.

Die gesetzten Anforderungen für die Reorganisation waren vielfältig: Es war ein vollständig neue gesellschaftsrechtliche Struktur zu entwickeln und diese mit den Gesellschaftern abzustimmen. Diese sollte das neue Dachunternehmen „Marien Gesellschaft Siegen“ beinhalten sowie eine skalierbare Systematik für die zugehörigen Sparten. Dabei gab es jedoch zusätzliche Anforderungen: Erstens sollte das bislang stärkste Unternehmen, das St. Marien-Krankenhaus Siegen, eine Transformation durchlaufen und zweitens sollte auch hier unter dem Bereich „Marien Kliniken“ Raum für Wachstum und neue Beteiligungen geschaffen werden. Des Weiteren galt es bei dem gesamten Prozess die Mitarbeiter mitzunehmen. Die für das Projekt vorgegebene Laufzeit von nur sechs Monaten erscheint vor diesem Hintergrund eher ambitioniert. Parallel hierzu durfte das laufende Geschäft nicht aus dem Blick verloren werden, und es mussten neue Einrichtungen wie ein großes, trägerübergreifendes Ausbildungsinstitut mit etwa 400 Ausbildungsplätzen, eine Service-Gesellschaft für die Speisenversorgung für mehrere Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen, ein Hospiz und eine spezialisierte Pflegeeinrichtung für Menschen mit Demenz auf den Weg gebracht werden.

In nur sechs Monaten gelangen dem neuen Unternehmen die Reorganisation und damit die Bereinigung veralteter, gewachsener Strukturen. Und das alles nicht allein nach dem „Top-Down-Prinzip“, vielmehr unter aktiver Einbindung von Vertretern der einzelnen Bereiche. Damit antwortete das Unternehmen mit seinen circa 2.000 Mitarbeitern auf den steigenden Wettbewerb der Gesundheitsunternehmen untereinander und auf die zukünftigen Herausforderungen, die die unterschiedlichen Stakeholder an einen Dienstleister stellen. Fest steht: Die Entwicklung hin zum integrierten Gesundheitsunternehmen mit transparenten Strukturen ist der entscheidende Faktor für die Zukunftsfähigkeit des traditionsreichen Siegener Gesundheitsunternehmens.

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Siegen, 02.07.2018MarienKliniken
Kontinenz- und Beckenbodenzentrum gegründet
Kontinenz- und Beckenbodenzentrum gegründet

Patienten mit Erkrankungen des Beckenbodens oder Kontinenz-Problemen können sich nun auch am St. Marien-Krankenhaus Siegen mit [...]

Patienten mit Erkrankungen des Beckenbodens oder Kontinenz-Problemen können sich nun auch am St. Marien-Krankenhaus Siegen mit entsprechend fachlicher Kompetenz  behandeln lassen. Dies bestätigt die Deutsche Kontinenz Gesellschaft nach eingehender Prüfung mit dem Zertifikat zum Kontinenz- und Beckenbodenzentrum.
Im Kreis Siegen-Wittgenstein ist das St. Marien-Krankenhaus Siegen mit seinem Partner aus dem Kreisklinikum Siegen somit das erste Krankenhaus, welches sich als solches auszeichnen kann. Patienten, die beispielsweise an Blasen- und Darmfunktionsstörungen leiden, soll eine optimale Behandlung geboten werden, indem insbesondere die Abteilungen Gynäkologie und Geburtshilfe, Chirurgie und Urologie interdisziplinär eng zusammenarbeiten. Zudem werden moderne Untersuchungsmethoden genutzt und ein weit gefächertes Spektrum an Behandlungsverfahren geboten, um eine individuell auf den Patienten abgestimmtes Behandlungsverfahren zu ermöglichen.
„Eine Vielzahl von Menschen ist von Krankheiten im Beckenbodenbereich betroffen. Dennoch sprechen nicht viele über ihre Beschwerden, da Äußerungen, wie beispielsweise bezüglich des Harn- und Stuhlgangs, stets in unserer Gesellschaft immer noch als Tabuthema gelten“, sagt Dr. med. Badrig Melekian, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe bei den Marien Kliniken St. Marien-Krankenhaus Siegen. Nicht selten werde in solchen Fällen während alltäglicher Handlungen, sei es Lachen oder Husten, unkontrolliert Urin oder Stuhl verloren.
Hierzu stehen die behandelnden Ärzte um Dr. med. Badrig Melekian, der das Kontinenz- und Beckenbodenzentrum leitet und koordiniert, mit fundiertem Wissen und ausführlicher Beratung bei. Ein Wiedererlangen der durch die Erkrankung verloren gegangenen Lebensqualität steht dabei im Vordergrund - und: „Sehr häufig sind Inkontinenz und andere Probleme des Beckenbodens heilbar oder deutlich zu lindern“, so der Chefarzt abschließend.  

Bildnachweis: Fotolia.de #162156730 | Romolo Tavani

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Siegen, 13.06.2018MarienAmbulant
Brustkrebs-Diagnostik ausgeweitet
Brustkrebs-Diagnostik ausgeweitet

Das Ambulante Zentrum Albertus Magnus am St. Marien-Krankenhaus Siegen setzt auf minimale Strahlendosis und brillante Bildquali[...]

Das Ambulante Zentrum Albertus Magnus am St. Marien-Krankenhaus Siegen setzt auf minimale Strahlendosis und brillante Bildqualität bei der Brustuntersuchung mit Röntgen. Ein modernes Mammographie-System bringt viele nachweisliche Verbesserungen und ist ein wichtiger Schritt nach vorn in der Versorgungskette des integrierten Gesundheitsunternehmens. Seit Juni 2018 steht das Angebot allen Patientinnen der Region zur Verfügung.
 

„Bei der Brustdiagnostik können verschiedene Verfahren zur Anwendung kommen, um Gewebeveränderungen in der weiblichen Brust in hoher Qualität abzuklären“, erklärt Heike Hebborn, Fachärztin für Radiologie und zuständig für die Brustdiagnostik. Hierzu gehören beispielsweise die digitale Mammographie (Röntgenuntersuchung der Brust), die Sonographie (Ultraschall), die Magnetresonanztomographie (MRT) und die Galaktographie (Darstellung von Milchgängen). Die Mammographie ist eine Röntgenuntersuchung der Brust, die geeignet ist, frühzeitig nicht tastbare bösartige Tumoren sichtbar zu machen. Brustkrebs ist in Deutschland die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Etwa zehn Prozent aller Frauen erkranken im Laufe ihres Lebens daran, die meisten ab dem 50. Lebensjahr. Jährlich sterben etwa 20.000 Frauen daran. Bei rechtzeitiger Erkennung können Frauen mit der Diagnose Brustkrebs jedoch vollständig geheilt werden.
 

Mit dem modernen Mammographie-System möchten wir unser Leistungsangebot im Bereich Diagnostik am Standort Siegen entscheidend weiterentwickeln“, so Michael Wörster, Bereichsleiter Ambulante Versorgung. Und auch für das benachbarte St. Marien-Krankenhaus Siegen, dessen Frauenklinik bereits operativer Standort des Brustzentrums Siegen-Olpe ist, bedeutet das neue System eine weitere Verbesserung des medizinischen Angebotes.
 

„Unser Anspruch ist, den Patientinnen eine diagnostischen Radiologie ‚state oft the art‘ anzubieten, und mit der Mammographie-Einheit schließen wir bei uns eine Lücke im Bereich der Brustdiagnostik“, ergänzt Priv.-Doz. Dr. med. Christian Hohl, Ärztlicher Leiter am Siegener Standort. „Patientinnen finden dadurch das komplette Versorgungsangebot unter einem Dach vor und müssen nicht unnötige Wege in Kauf nehmen.“

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Siegen, 01.06.2018MarienKliniken
Siegener Präsident Jahrestagung
Siegener Präsident Jahrestagung

Vom 13. Bis zum 15. Juni findet in Köln die 50. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und [...]

Vom 13. Bis zum 15. Juni findet in Köln die 50. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin und der Österreichischen Gesellschaft für Internistische und Allgemeine Intensivmedizin und Notfallmedizin statt. Präsident der Tagung ist Prof. Dr. Michael Buerke, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin im St. Marien-Krankenhaus Siegen.
 

„In den letzten 50 Jahren hat sich die internistische Intensiv- und Notfallmedizin extrem gewandelt und auch die Jahrestagung entwickelt sich mehr und mehr von einer reinen wissenschaftlichen Tagung zu einer intensivmedizinischen Veranstaltung für Ärzte, nichtärztliches Personal und Studenten“, so Prof. Michael Buerke. Die Tagung bietet Informationen und Veranstaltungen, inkl. Workshops, Motto-Veranstaltungen wie „Ask the Expert“, „Ask the Guideline-Writer“, „Was hätten Sie getan“ nicht nur zu intensivmedizinischen Themen, sondern auch zur Notfall- und Rettungsmedizin, zum Krankenhausmanagement und zur Intensivpflege.
 

Es wird bei der Jahrestagung vier Stränge geben, die die verschiedenen Themenbereiche der Tagung abbilden. So werden die aktuellen Themen und Entwicklungen in der Intensiv- und Notfallmedizin präsentiert. Schwerpunkte des Pflegesymposiums werden neben intensiv- und notfallmedizinischen Themen auch spezielle Aspekte der Notaufnahme und der Chest-Pain-Unit sein. „Das Motto „Internistische Intensivmedizin – Grenzen überwinden“ zeigt die Notwendigkeit, die Intensivmedizin als Fach- und Berufsgruppen- übergreifendes Fachgebiet zu betrachten“, sagt Tagungspräsident Prof. Dr. Michael Buerke. Das Programm der Jahrestagung lebe diesen Teamansatz durch gemeinsames Erstellen des Programms durch Ärzte, Pflegende und Rettungsassistenten und durch inhaltliche Angebote sowohl für den Anfänger als auch den erfahrenen Intensivmediziner.
 

„Die Zukunft der Intensiv- und Notfallmedizin liegt in der Expertise und den wissenschaftlichen Evidenzen: Die Versorgung der akut erkrankten Patienten kann aber nur im interdisziplinären Team erfolgreich sein. Deswegen sollten wir uns der gemeinsamen Verantwortung stellen und Ziele und Anforderungen für die zukünftige Versorgung unserer Notfallund Intensiv-Patienten an die Politik formulieren“, so Buerke abschließend.

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Siegen, 27.05.2018MarienKliniken
Mehr Sicherheit bei Herz-OP
Mehr Sicherheit bei Herz-OP

Aufgrund von großen Herzinfarkten, einer sehr weit fortgeschrittenen schweren Herzschwäche oder anhaltenden lebensgefährlichen [...]

Aufgrund von großen Herzinfarkten, einer sehr weit fortgeschrittenen schweren Herzschwäche oder anhaltenden lebensgefährlichen Herzrhythmusstörungen aus der Herzkammer kann es zu Situationen kommen, bei denen das eigene Herz nicht mehr in der Lage ist, ausreichend viel Blut für die Versorgung des Körpers zu pumpen. In diesen Situationen würde der Patient trotz maximaler medikamentöser Therapie mit einer sehr großen Wahrscheinlichkeit versterben, wenn das Herz in seiner Funktion nicht zeitnah durch eine künstliche Pumpe unterstützt wird.
 

In der Kardiologie des Herz- und Gefäßzentrum Südwestfalen von Prof. Dr. Michael Buerke kommt nun ein Herzunterstützungs-System zum Einsatz, das dem Herz hilft Blut zirkulieren zu lassen. Kernkomponente des neuen Systems ist eine Mikro-Axialpumpe. Die hochleistungsfähige Pumpe wird minimalinvasiv über die Leiste eingeführt und bis in das Herz vorgeschoben.
 

Die sog. Impella-Pumpe fördert minütlich bis zu fünf Liter Blut aus der linken Herzkammer über die Aortenklappe in die Hauptschlagader. Das Herz wird auf diese Weise aktiv entlastet, der Blutkreislauf unterstützt und somit die Voraussetzung für weitere kardiologische oder herzchirurgische Notfallmaßnahmen geschaffen. Auch außerhalb dieser akuten Situation kann das System bei komplexen Herzkatheter-Eingriffen oder Ablationen von Herzrhythmusstörungen eingesetzt werden. Das Kernstück des Systems ist eine Mikroaxialpumpe, die durch einen miniaturisierten Elektromotor angetrieben wird.
 

Ein weiterer großer Vorteil dieser neuen Technologie: Wenn es schnell gehen muss, können die Experten im Herz- und Gefäßzentrum nun ebenfalls auf die Herz-Pumpe zurückgreifen. Die Mini-Pumpe wird innerhalb von zehn Minuten eingesetzt – schneller als alle anderen medizinischen Hilfsmittel. Über einen Katheter in der Leiste wird sie ins Herz eingeführt. Dort sitzt sie dann in der linken Herzkammer und pumpt das Blut durch den Körper. Eine zusätzliche Operation ist nicht notwendig. Bei Patienten, bei denen es bisher keinen anderen Weg gegeben hat, so genannte Risikopatienten, findet die Pumpe künftig weiter Anwendung.

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Wilnsdorf, 15.05.2018MarienHospiz
Hospiz eröffnet
Hospiz eröffnet

„Der Standort ‚Eremitage‘ für das neue Marien Hospiz Louise von Marillac bietet alle Voraussetzungen für einen reibungslosen un[...]

„Der Standort ‚Eremitage‘ für das neue Marien Hospiz Louise von Marillac bietet alle Voraussetzungen für einen reibungslosen und zukunftssicheren Betrieb. Die neue Einrichtung vor den Toren Siegens wird den Bedürfnisse seiner Gäste in vollem Umfang gerecht“, so Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Winkelmann, Hauptgeschäftsführer der St. Marien-Krankenhaus Siegen gem. GmbH anlässlich der Eröffnung des der Einrichtung vor den Toren der Stadt Siegen. Alle Dienste des Krankenhauses und anderer karitativer Organisationen können an diesem besonderen Ort sehr gut genutzt werden. „Nicht zuletzt befindet sich das Hospiz in unmittelbarer Nachbarschaft zu einer geschichtlich bedeutsamen Wallfahrtsstätte des Siegerlandes. Im März wurde das Marien Hospiz Louise von Marillac Weihbischof Hubert Berenbrinker gesegnet. Ab Sommer wird ein geistliches Zentrum die Gesamtkomposition komplettieren.
 

Die Eremitage war lange Zeit Heimat des Klarissen-Ordens. Als die letzten Schwestern des Kloster altersbedingt verlassen hatten, stellte sich der Siegener St.-Marien-Kirchengemeinde die Frage nach dem Fortbestand. Das St. Marien-Krankenhaus übernahm die Klosteranlage und hat sie grundlegend umgebaut und modernisiert. „Es musste einiges getan werden, um das Gebäude als Hospiz nutzen und moderne Standards erfüllen zu können“, so Winkelmann. Das Innere des Klosters sei „sehr kärglich“ gewesen. Deshalb sei es bei der Einrichtung vor allem darum gegangen, eine entsprechende Atmosphäre für Menschen zu schaffen, die dort ihre letzte Lebensphase verbringen wollen.
 

20 Mitarbeiter versorgen acht Gäste
 

Das stationäre Hospiz verfügt über insgesamt acht Plätze. Neben den Zimmern und Funktionsräumen gibt es auch Gästezimmer für Angehörige und einen Abschiedsraum. Die pflegerische Versorgung erfolgt durch ausgebildete Pflegefachkräfte auf der Grundlage des Leitbildes „Mehr für Menschen“. 20 Mitarbeiter sind hier neben der Einrichtungsleiterin Juliane Schneider beschäftigt. Daneben sorgen Hausärzte, Palliativmediziner und Schmerztherapeuten für die professionelle Versorgung der Gäste.
 

Neben der guten Lage der ehemaligen Klosteranlage „Eremitage“ sprechen auch die Räume der Einrichtung für sich. „Die Gäste profitieren eben von der Nähe zur Natur und können den Alltag in einem schönen und ruhigen Umfeld verbringen“, so Dipl.-Theol. Dipl.-Jur. Hubert Berschauer, Prokurist und Personalleiter beim St. Marien-Krankenhaus Siegen. „Dazu wurde die Klosteranlage behindertengerecht auf den neuesten Stand gebracht, so dass die Menschen vor Ort den Komfort von Barrierefreiheit und eine wohnlich angenehmen Atmosphäre vorfinden.“
 

Elementar wichtig für die Arbeit im Hospiz ist die Begleitung der Hospizgäste und deren Angehörigen. Hierfür wurde vom Erzbistum Paderborn ein spezielles Seelsorgekonzept entwickelt, das auch die Zusammenarbeit mit anderen Konfessionen mit einbezieht. Die psychosoziale Begleitung erfolgt durch Mitarbeiter des St. Marien-Krankenhauses Siegen. „Zur optimalen Versorgung der Gäste arbeitet die Einrichtung auf der Eremitage jedoch nicht nur im Rahmen des regionalen Netzwerks mit Ärzten, Kliniken und den sonstigen professionellen Beteiligten zusammen, sondern auch mit ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern“, so Hans-Jürgen Winkelmann.
 

Spenden immens wichtig
 

Finanziert wird die Einrichtung zu einem großen Teil über Spendengelder. „Da ein stationäres Hospiz unter den jetzigen gesetzlichen Rahmenbedingungen nicht kostendeckend errichtet und betrieben werden kann, müssen sowohl die Investitionskosten als auch die jährlichen Betriebskosten mit einem gesicherten großen Spendenaufkommen gedeckt werden“, macht Hubert Berschauer deutlich. Für die Finanzierung spielen neben den Zuschüssen von überregionalen kirchlichen und sonstige Organisationen jene von der Katholischen Sozialstiftung Siegen-Wittgenstein als regionale Organisation eine wichtige Rolle.
 

Im Vorfeld machten sich aber auch schon viele Privatpersonen, heimische Unternehmen und Institutionen für das Hospiz stark. „Und wir suchen in enger Abstimmung mit der Gemeinde Wilnsdorf und der Kirchengemeinde St. Marien, aber auch vielen weiteren heimischen Organisationen und Institutionen stetig an weiteren Möglichkeiten, die Zukunftsfähigkeit der Einrichtung sicherzustellen“, so Hans-Jürgen Winkelmann.

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Siegen, 14.05.2018MarienGesellschaft
Klinikservice Siegerland GmbH gegründet
Klinikservice Siegerland GmbH gegründet

In der südwestfälischen Krankenhaus-Landschaft konnte nun ein weiteres bedeutendes Kooperationsprojekt in seinen formalrechtlic[...]

In der südwestfälischen Krankenhaus-Landschaft konnte nun ein weiteres bedeutendes Kooperationsprojekt in seinen formalrechtlichen Rahmen gegossen werden. Die Kreisklinikum Siegen GmbH und die St. Marien-Krankenhaus gem. GmbH gründen heute die Klinikservice Siegerland GmbH. Kern der Gesellschaft ist der Betrieb einer Großküche in der Siegener Daimlerstraße. Die beiden großen Siegener Gesundheitsunternehmen zeigen damit einmal mehr, dass durch eine Zusammenarbeit deutliche Synergien erzielt werden können und dabei gleichzeitig die Versorgungsqualität für die Patienten erhöht werden kann.
 

Mit dem Projekt verbunden sind Investitionen in Höhe von 8 Millionen Euro. Versorgt werden Kliniken und Pflegeeinrichtungen in den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Altenkirchen. Etwa 10.000 Portionen Frühstück, Mittag- und Abendessen werden produziert. Dahinter steckt eine ausgeklügelte Logistik mit einem umfangreichen Fuhrpark.
 

„Nachdem wir unterschiedliche Varianten geprüft haben, haben wir uns für das Projekt an zentraler Stelle in Siegen entschieden. Mit dem Standort ‚Daimlerstraße‘ haben wir einen idealen Standort gefunden“, erklärt Hans-Jürgen Winkelmann, Hauptgeschäftsführer der St. Marien-Krankenhaus Siegen gem. GmbH. „Die in die Jahre gekommenen Küchen an den Standorten unserer Kliniken werden durch eine moderne Küche ersetzt.“ Damit werde eine Größe erreicht, die noch einmal wirtschaftlicher ist. „Die gemeinsam betriebene Großküche macht die Speisenversorgung unserer Kliniken fit für die Zukunft“, so Bertram Müller, Geschäftsführer der Kreisklinikum Siegen GmbH. In der neuen Küche würden jeden Tag mehrere Tausend Essen zubereitet. „Die Essen werden dann zu den Krankenhäusern sowie zu den angeschlossenen Seniorenzentren gebracht.“
 

Die Inbetriebnahme soll bereits in der ersten Jahreshälfte 2019 erfolgen. Anders als bei der zuvor in Erwägung gezogenen Lösung auf der „grünen Wiese“ können die vorhandene Immobilie und die ideale innerstädtische Infrastruktur genutzt werden. Auch die bisherigen Mitarbeiter können allesamt übernommen und an einem zentralen Standort weiterbeschäftigt werden.
 

Das Projekt ist Teil einer ganzen Reihe von Partnerschaften, an denen das St. Marien-Krankenhaus und das Kreisklinikum beteiligt sind. „Beispielsweise im Bereich unserer Krankenpflegeschulen haben wir mit dem BiGS ein zukunftsweisendes Projekt gestartet, das zu Beginn des neuen Jahres seinen Betrieb aufnehmen wird“, erklären Bertram Müller und Hans-Jürgen Winkelmann. Zudem werde nun schon seit mehr als zehn Jahren eine gemeinsame Apothekenversorgung erfolgreich praktiziert.
 

Insgesamt werde man versuchen, in einzelnen Bereichen immer größere Einheiten zu entwickeln. Der alleinige Blick auf die Kosten sei jedoch nicht alleinbestimmend. „Wir haben als Unternehmen eine hohe soziale Verantwortung auch gegenüber unseren Mitarbeitern. Sinnvolle Zusammenarbeit muss deshalb immer auch das Wohl der betroffenen Mitarbeiter im Blick haben“, so die Geschäftsführer unisono. Und mit Blick auf die Zukunft: Dort, wo es Interessengleichheit mit Partnern gebe, würde man zusammenarbeiten.

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Siegen, 02.05.2018MarienGesellschaft
Mehr für Menschen
Mehr für Menschen

Siegen, 2. Mai 2018 (MKS) - „Der Standort ‚Eremitage‘ für das neue Marien Hospiz Louise von Marillac bietet alle Voraussetzunge[...]

Siegen, 2. Mai 2018 (MKS) - „Der Standort ‚Eremitage‘ für das neue Marien Hospiz Louise von Marillac bietet alle Voraussetzungen für einen reibungslosen und zukunftssicheren Betrieb. Die neue Einrichtung vor den Toren Siegens wird den Bedürfnisse seiner Gäste in vollem Umfang gerecht“, so Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Winkelmann, Hauptgeschäftsführer der St. Marien-Krankenhaus Siegen gem. GmbH. Alle Dienste des Krankenhauses und anderer karitativer Organisationen können an diesem besonderen Ort sehr gut genutzt werden. „Nicht zuletzt befindet sich das Hospiz in unmittelbarer Nachbarschaft zu einer geschichtlich bedeutsamen Wallfahrtsstätte des Siegerlandes. Im Sommer wird hier ein geistliches Zentrum die Gesamtkomposition komplettieren.
 
Die Eremitage war lange Zeit Heimat des Klarissen-Ordens. Als die letzten Schwestern des Kloster altersbedingt verlassen hatten, stellte sich der Siegener St.-Marien-Kirchengemeinde die Frage nach dem Fortbestand. Das St. Marien-Krankenhaus übernahm die Klosteranlage und hat sie grundlegend umgebaut und modernisiert. „Es musste einiges getan werden, um das Gebäude als Hospiz nutzen und moderne Standards erfüllen zu können“, so Winkelmann. Das Innere des Klosters sei „sehr kärglich“ gewesen. Deshalb sei es bei der Einrichtung vor allem darum gegangen, eine entsprechende Atmosphäre für Menschen zu schaffen, die dort ihre letzte Lebensphase verbringen wollen.
 
20 Mitarbeiter versorgen acht Gäste
 
Das stationäre Hospiz verfügt über insgesamt acht Plätze. Neben den Zimmern und Funktionsräumen gibt es auch Gästezimmer für Angehörige und einen Abschiedsraum. Die pflegerische Versorgung erfolgt durch ausgebildete Pflegefachkräfte auf der Grundlage des Leitbildes „Mehr für Menschen“. 20 Mitarbeiter sind hier neben der Einrichtungsleiterin Juliane Schneider beschäftigt. Daneben sorgen Hausärzte, Palliativmediziner und Schmerztherapeuten für die professionelle Versorgung der Gäste.

Neben der guten Lage der ehemaligen Klosteranlage „Eremitage“ sprechen auch die Räume der Einrichtung für sich. „Die Gäste profitieren eben von der Nähe zur Natur und können den Alltag in einem schönen und ruhigen Umfeld verbringen“, so Dipl.-Theol. Dipl.-Jur. Hubert Berschauer, Prokurist und Personalleiter beim St. Marien-Krankenhaus Siegen. „Dazu wurde die Klosteranlage behindertengerecht auf den neuesten Stand gebracht, so dass die Menschen vor Ort den Komfort von Barrierefreiheit und eine wohnlich angenehmen Atmosphäre vorfinden.“
 
Elementar wichtig für die Arbeit im Hospiz ist die Begleitung der Hospizgäste und deren Angehörigen. Hierfür wurde vom Erzbistum Paderborn ein spezielles Seelsorgekonzept entwickelt, das auch die Zusammenarbeit mit anderen Konfessionen mit einbezieht. Die psychosoziale Begleitung erfolgt durch Mitarbeiter des St. Marien-Krankenhauses Siegen. „Zur optimalen Versorgung der Gäste arbeitet die Einrichtung auf der Eremitage jedoch nicht nur im Rahmen des regionalen Netzwerks mit Ärzten, Kliniken und den sonstigen professionellen Beteiligten zusammen, sondern auch mit ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern“, so Hans-Jürgen Winkelmann.
 
Spenden immens wichtig
 
Finanziert wird die Einrichtung zu einem großen Teil über Spendengelder. „Da ein stationäres Hospiz unter den jetzigen gesetzlichen Rahmenbedingungen nicht kostendeckend errichtet und betrieben werden kann, müssen sowohl die Investitionskosten als auch die jährlichen Betriebskosten mit einem gesicherten großen Spendenaufkommen gedeckt werden“, macht Hubert Berschauer deutlich. Für die Finanzierung spielen neben den Zuschüssen von überregionalen kirchlichen und sonstige Organisationen jene von der Katholischen Sozialstiftung Siegen-Wittgenstein als regionale Organisation eine wichtige Rolle.
 
Im Vorfeld machten sich aber auch schon viele Privatpersonen, heimische Unternehmen und Institutionen für das Hospiz stark. „Und wir suchen in enger Abstimmung mit der Gemeinde Wilnsdorf und der Kirchengemeinde St. Marien, aber auch vielen weiteren heimischen Organisationen und Institutionen stetig an weiteren Möglichkeiten, die Zukunftsfähigkeit der Einrichtung sicherzustellen“, so Hans-Jürgen Winkelmann.
 
Im März wurde das Marien Hospiz Louise von Marillac Weihbischof Hubert Berenbrinker gesegnet. Es startete dann in der ersten Maiwoche seinen Betrieb. Die ersten Gäste wird das Hospiz voraussichtlich in zwei Wochen aufnehmen.

Katholische Sozialstiftung
 
Im Jahr 2009 gründeten die St. Marien-Krankenhaus Siegen gem. GmbH, der Caritasverband Siegen-Wittgenstein e.V. und der Sozialdienst Katholischer Frauen Siegen e.V. die Katholische Sozialstiftung Siegen-Wittgenstein mit dem Ziel, die Armut der Menschen zu bekämpfen, Familien und Jugendliche zu unterstützen, Randgruppen zu integrieren und alte Menschen und Menschen mit Behinderung zu pflegen.
 
Der Stiftungsrat und der Stiftungsvorstand der von Erzbischof Hans-Josef Becker kirchlich anerkannten Organisation setzen schließlich einen weiteren Schwerpunkt auf die Begleitung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase. „Ziel war es, ein Leuchtturmprojekt für die Region zu schaffen“, so Hauptgeschäftsführer Hans-Jürgen Winkelmann.
 
„Das Sterben gehört nun einmal zum Leben dazu. Und begleitetes Sterben entspricht voll und ganz der christlichen Ethik. Da dies aber nicht immer in der vertrauten häuslichen Umgebung möglich ist, konzentrierte sich die Stiftung bald darauf, ein stationäres Hospiz in katholischer Trägerschaft ins Leben zu rufen.“
 
Informationen zu Spendenmöglichkeiten: www.katholische-sozialstiftung.de.

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Siegen, 01.05.2018MarienKliniken
Spezialist berufen
Spezialist berufen

Dr. Dietmar Stephan, Leiter des Zentrums für Minimal-invasive Chirurgie und Robotic Surgery der Chirurgischen Klinik des St. Ma[...]

Dr. Dietmar Stephan, Leiter des Zentrums für Minimal-invasive Chirurgie und Robotic Surgery der Chirurgischen Klinik des St. Marien-Krankenhauses Siegen wurde von der Saitama Medical University International Medical Center, Japan zum Gastprofessor für Gastroenterologische Chirurgie berufen. Diese außergewöhnliche Berufung erhielt er aufgrund seiner langjährigen, international anerkannten Expertise im Bereich der Minimal-invasiven Chirurgie des Bauchraumes und insbesondere der inzwischen, weltweit größten Erfahrung mit dem am St. Marien-Krankenhaus erstmals in Deutschland zum Einsatz gekommenen Operationsroboters „Senhance“.

Es ist geplant, dass Prof. Stephan im Rahmen der Berufung zum Professor der Universität in der Nähe von Tokio auch von dem Japanischen Ministerium für Gesundheit die japanische Arztlizenz erhält, um nicht nur die Kollegen zu beraten, sondern auch selbst Operationen in Japan mit dem Operationsroboter Senhance durchführen zu können. Prof. Stephan wird mehrmals im Jahr einige Tage in Japan verbringen, um japanische Mediziner bei der Einführung der Robotic-assistierten laparoskopische Chirurgie zu unterstützen, Lehrveranstaltungen für die Studenten abzuhalten, Studien zu begleiten und schwierige Operationen robotergestützt selbst durchzuführen.

Prof. Stephan: „Ich freue mich auf die zusätzliche Aufgabe und die Möglichkeit im Rahmen der Gastprofessur international auch wissenschaftlich die Robotic-assistierte laparoskopische Chirurgie weiter zu entwickeln. Schwerpunkt meiner Tätigkeit wird aber weiterhin die Patientenversorgung im Bereich der Minimal - Invasiven und der Robotischen Chirurgie am St. Marien-Krankenhaus in Siegen bleiben.“

Prof. Frank Willeke, Chefarzt der Chirurgischen Klinik am St. Marienkrankenhaus freute sich besonders, dass durch die Berufung  aus seinem Team, die überregionale Bedeutung der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie bestätigt wurde. „Die internationale Berufung von Dr. Stephan ist auch eine Bestätigung und Anerkennung für die hervorragende Arbeit, die das gesamte Team der Klinik in den letzten Jahren auszeichnet. Insbesondere in der Robotic-assistierten minimal invasiven Bauchchirurgie hat sich das St. Marien-Krankenhaus inzwischen auch international einen Namen gemacht.“ So haben Prof. Willeke und Prof. Stephan auf zahlreichen Kongressen im Europäischen Umfeld, aber auch in den USA zu dem Thema Robotische Chirurgie referiert und inzwischen auch einige wissenschaftliche Arbeiten publiziert. Die Siegener Professoren leiten darüber hinaus auch die Europäische Registerstudie „TRUST“, in der alle Roboter - assistierten Operationen mit dem Senhance Operationsroboter erfasst und untersucht werden.  

Dietmar Stephan wird in der ersten Märzwoche die ersten robotergestützten Operationen mit dem Senhance System an der Saitama Universität durchführen. Es werden die ersten Operationen mit dem System im gesamten asiatischen Raum sein. Die ersten Operationen mit dem Senhance Robotersystem in den USA werden dann im weiteren Verlauf des März in Orlando, Florida ebenso in Begleitung von Prof. Stephan erfolgen.

Hans-Jürgen Winkelmann, Geschäftsführer des St. Marien-Krankenhaus: „Unsere konsequente moderne Ausrichtung trägt wieder einmal erstaunliche Früchte. Der stetige Weg mit entsprechenden Investitionen Spitzenmedizin zu ermöglichen, hat diese Berufung mit ermöglicht. Im Hinblick auf die kommende universitäre Ausrichtung der Siegener Krankenhäuser erhält dies große Bedeutung. Die Digitalisierung ist auch in der Medizin in aller Munde, die Robotische Chirurgie kann ein wesentlicher Bereich der hiesigen wissenschaftlichen Tätigkeit und sicher auch einer der Schwerpunkte zukünftiger universitärer Forschung werden.“

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Siegen, 18.03.2018MarienHospiz
Einsegnung des Marien-Hospiz
Einsegnung des Marien-Hospiz

Siegen, 18. März 2018 (MKS) - Mitte März wurde das Marien-Hospiz „Louise von Marillac“ auf der Eremita[...]

Siegen, 18. März 2018 (MKS) - Mitte März wurde das Marien-Hospiz „Louise von Marillac“ auf der Eremitage in Wilnsdorf von Weihbischof Hubert Berenbrinker eingesegnet. Lange Zeit war die Eremitage Heimat des Klarissen-Ordens. Nun wurde das Kloster umgebaut. So sollen Schwerstkranke mehr Lebensqualität erfahren. Weihbischof Berenbrinker zeigte sichsehr erfreut, wieder an alter Wirkungsstätte zu sein. Er hieß die Anwesenden zu „diesem denkwürdigen Ereignis“ willkommen, bevor er die Bedeutung des Patronats der Heiligen Louise für das Hospiz erläuterte und dann, begleitet von Hubert Berschauer, Vorstandsvorsitzender der Katholischen Sozialstiftung, die einzelnen Räume des Hospiz‘ segnete.
 

„Für einen Euro hat das Siegener St. Marien-Krankenhaus die Klosteranlage auf der Eremitage der Marien-Gemeinde abgekauft“, verkündete Pfarrer Wolfgang Winkelmann mit einem Augenzwinkern nach der Eucharistiefeier zu Ehren der Heiligen Louise. Mit dieser symbolischen Kaufabwicklung sei der Grundstein für das Projekt Marien-Hospiz Louise von Marillac gelegt worden. Als die letzten Schwestern des Klarissen-Ordens das Kloster altersbedingt verlassen hatten, stellte sich der Gemeinde die Frage nach dem Fortbestand der Klosteranlage. „Sogar der Abriss des Gebäudes wurde damals erwogen“, so Pfarrer Winkelmann. Umso mehr habe sich die Gemeinde über den Erhalt des Gebäudes gefreut.
 

Bei diesem einen Euro sei es natürlich nicht geblieben, so der Hauptgeschäftsführer der St. Marien-Krankenhauses Siegen gGmbH, Hans-Jürgen Winkelmann, in seinem Grußwort. Viele Umbauten mussten seit dem Beginn der Bauarbeiten Anfang 2017 ausgeführt werden.„Ohne die Spenden und Stifter wäre es nicht möglich gewesen“, ergänzte Hubert Berschauer, Vorsitzender der Katholischen Sozialstiftung. Dank gelte dem Erzbistum Paderborn und den vielen Gemeinden vor Ort. Und der zukünftigen Leiterin des Marien-Hospizes Juliane Schneider: „Jeder, der sie kennt, weiß um ihre Begeisterung für das Projekt.“ Niemand sei besser geeignet für diese Aufgabe als sie.
 

Nach den Ansprachen konnten sich die zahlreichen Besucher selbst ein Bild von den neuen Räumlichkeiten machen. Ab 2. Mai soll das Hospiz schwerkranken Menschen „mehr Lebensqualität am Lebensende geben und sich an den Bedürfnissen der Bewohner orientieren“, erklärt Juliane Schneider.

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Siegen, 12.03.2018MarienKliniken
Darmkrebsprävention

Siegen, 12. März 2018 (MKS) - Anlässlich des „Darmkrebsmonats“ März informierte das St. Marien-Krankenhaus Siegen nun über die [...]

Siegen, 12. März 2018 (MKS) - Anlässlich des „Darmkrebsmonats“ März informierte das St. Marien-Krankenhaus Siegen nun über die Dringlichkeit der Prävention bei der zunächst unbemerkbar voranschreitenden Krebserkrankung. „Darmkrebs wächst langsam und verursacht im Frühstadium keine Schmerzen oder Beschwerden. Ist die Krankheit bereits fortgeschritten, gibt es allerdings Symptome, die auf einen bösartigen Tumor im Darm hinweisen können“, sagt Chefarzt Dr. Heinrich Franz. Seine Klinik ist ein von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziertes Darmkrebszentrum.

Bei den meisten Betroffenen verursacht Darmkrebs lange keine Beschwerden. Frühe Stadien werden zumeist zufällig entdeckt, etwa bei einer Untersuchung aus ganz anderem Anlass. Die ersten Alarmzeichen, die ein bösartiger Tumor verursachen kann, sind so untypisch, dass sie meist nicht mit der Erkrankung in Zusammenhang gebracht werden. Dazu zählen beispielsweise eine verminderte Leistungsfähigkeit, häufige Müdigkeit, wiederholt leichtes Fieber oder Nachtschweiß. Auch veränderte Stuhlgewohnheiten wie ein besonders häufiger Stuhldrang oder auch wiederholte Verstopfung  zählen zu den möglichen Warnzeichen. Ein ständiger Wechsel zwischen Verstopfung und Durchfall sollte ebenfalls aufmerksam machen. Auch sichtbares Blut im Stuhl kann auf Darmkrebs hindeuten. Ebenfalls aufmerksam sollte man werden, wenn Schleim entsteht. Manche Betroffenen berichten zudem von besonders übel riechendem Stuhl, ohne dass sich dies durch bestimmte Lebensmittel erklären ließe. Führt ein wachsender Tumor zu Verengungen im Darm, kann der Stuhl bei manchen Patienten außerdem bleistiftdünn geformt sein. Auch häufige, starke Blähungen – mit möglichem Stuhlabgang – sowie Völlegefühl, obwohl man nicht viel gegessen hat, sollten immer ernstgenommen werden. Möglich ist zudem, dass ein Darmtumor Schmerzen beim Stuhlgang auslöst oder zu krampfartigen Bauchschmerzen führt.

„Da andere Magen-Darm-Erkrankungen ähnliche Warnsignale aussenden, ist es wichtig, die Beschwerden schnell abklären zu lassen“, warnt der Chefarzt. So führe beispielsweise eine Nahrungsmittelunverträglichkeit ebenfalls zu Verdauungsbeschwerden. Und hinter Blutungen könnten auch Hämorriden stecken. In einem sehr frühen Stadium Darmkrebs zu erkennen, ist nur im Zuge der Vorsorge möglich. Wer die Darmspiegelung nach Abwägung aller Vor- und Nachteile ablehnt, kann alternativ einen Stuhltest machen. Ist der Befund positiv, sollte der Betroffene unbedingt gleich mit seinem Arzt sprechen. Ein positives Ergebnis bedeutet nämlich nicht, dass der Patient Krebs hat. Blut im Stuhl kann auch andere Ursachen haben. Um das zu klären, ist bei positivem Befund aber eine Darmspiegelung nötig. Ab 55 Jahren gehört auch die Darmspiegelung (Koloskopie) zu den Vorsorgeleistungen der gesetzlichen Krankenkassen.

„Die Darmspiegelung ist die zuverlässigste Untersuchung zur Darmkrebserkennung und kann die Heilungschancen deutlich erhöhen", erklärt Dr. Heinrich Franz, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie im St. Marien-Krankenhaus Siegen. „Bei der Kontrolle wird dem Patienten ein Endoskop in den Darm eingeführt, welches mit einer kleinen Zange ausgestattet ist. Findet der Arzt einen Polypen, aus dem sich Darmkrebs entwickeln könnte, trennt er diesen von der Schleimhaut des Dickdarms ab.“

Menschen mit einem erhöhten Krebsrisiko können mit den Früherkennungsmaßnahmen bereits früher beginnen. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn in der Familie bereits Darmkrebsfälle bekannt sind oder Darmkrebsvorstufen entdeckt wurden. Auch Patienten mit einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung, etwa Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa, können die Untersuchungen zeitiger wahrnehmen. Am besten besprechen Sie es mit Ihrem Hausarzt, wann es sinnvoll ist, mit der Früherkennung zu beginnen.

Auch wenn die Früherkennungsuntersuchungen heute eine hohe Qualität haben: „Einen hundertprozentigen Schutz können sie nicht bieten. Es lässt sich nie ganz ausschließen, dass Menschen, obwohl sie regelmäßig zur Kontrolle gegangen sind und gesund gelebt haben, an Darmkrebs erkranken“, sagt Dr. Franz. Fehler im genetischen Code würden oft rein zufällig entstehen. Die Diagnose einer Darmkrebserkrankung bedeute nicht, etwas falsch gemacht oder übersehen zu haben oder gar „Schuld“ an der Erkrankung zu tragen.

Trotzdem kann man mit einem gesunden Lebensstil dazu beitragen, sein persönliches Erkrankungsrisiko zu senken. Wichtig ist, dass man sich ausreichend bewegt und Übergewicht vermeidet. Ballaststoffe, wie sie etwa in Vollkornprodukten, Gemüse und Hülsenfrüchten enthalten sind, tun dem Darm gut. Fleisch sollte nur in Maßen auf dem Speiseplan stehen, Alkohol nur selten und in kleinen Mengen konsumiert werden. Auf Zigaretten verzichtet man am besten ganz.

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Netphen, 02.03.2018MarienPflege
Spatenstich St. Anna
Spatenstich St. Anna

Mit dem traditionellen ersten Spatenstich wurden die Arbeiten für die neue Pflegeeinrichtung Haus St. Anna gestartet. Das gut 3[...]

Mit dem traditionellen ersten Spatenstich wurden die Arbeiten für die neue Pflegeeinrichtung Haus St. Anna gestartet. Das gut 3.995 qm² Quadratmeter große Gelände liegt an der Brauersdorfer Straße 70. Errichtet wird das neue Angebot der stationären Altenhilfe mit einer Bruttogeschossfläche von rund 4.004 qm² Quadratmetern durch die St. Marien-Krankenhaus Siegen gem. GmbH als Bauträger, die beim Spatenstich durch Verwaltungsratsvorsitzenden Bruno Sting  und Hauptgeschäftsführer Hans-Jürgen Winkelmann sowie Geschäftsführer Christoph Rzisnik vertreten wurden.
 

Die Pflegeeinrichtung wird voraussichtlich im Frühjahr 2019 eröffnen und 60 stationäre Pflegeplätze in ausschließlich Einzelzimmern anbieten. Die Betreuung und Pflege ist speziell konzipiert für Menschen mit Demenz erfolgt auf zwei Etagen. Das nicht unterkellerte Gebäude verfügt über fünf Hausgemeinschaften. Pro Hausgemeinschaft gibt es einen Wohn- und Essbereich. Auch die bauliche Struktur ist gezielt auf die Bedürfnisse gerontopsychiatrisch erkrankter Menschen ausgerichtet: Die Gestaltung der neuen Einrichtung reduziert notwendige Entscheidungsprozesse für den Bewohner auf ein Minimum und gibt mobilen Menschen die Möglichkeit, ihren Bewegungsdrang auszuleben.
 

In jeder Hausgemeinschaft befinden sich zwischen zehn und 14 Einzelwohnräume, alle ausgestattet mit einem eigenen barrierefreien Duschbad. Das Haus wird komplett barrierefrei sein und alle Bewohnerwohnräume, Aufenthaltsbereiche und sonstige vorhandene Flächen entsprechen in Bezug auf Größe und Ausstattung den aktuellen gesetzlichen Vorgaben. Die großzügig gestalteten Flure, Loggien, sowie in jeder Etagenmitte ein „Boulevard“, sorgen für genügend Möglichkeiten der Begegnung, aber auch des Nichtbegegnens. Die zwei offen gestalteten Innenhöfe sowie der Gartenbereich sind über das Erdgeschoss von allen Seiten zu erreichen, aus dem 1. OG und 2. OG mit einem Aufzug.
 

Leben in einer familienähnlichen Struktur, mit dem Gefühl der angenehmen Fürsorge und Pflege, vertrauten Ansprechpartnern und einem geselligen Alltag – das ist das Selbstverständnis der Hausgemeinschaften für Menschen mit Demenz. Die Hausgemeinschaften sollen so viel Normalität und Eigenverantwortung wie möglich und so viel Beratung, Pflege und Hilfe wie nötig angeboten bekommen.
 

Das Investitionsvolumen beträgt rund sieben Millionen Euro, insgesamt werden im Raum Netphen mit Fertigstellung und Vollbetrieb des Hauses über 60 neue Arbeitsplätze vorwiegend in sozial-pflegerischen, aber auch in hauswirtschaftlichen sowie in ergänzenden Bereichen geschaffen.

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Netphen, 02.03.2018MarienPflege
Startschuss für Haus St. Anna
Startschuss für Haus St. Anna

Netphen, 2. März 2018 (MKS) - Mit dem traditionellen ersten Spatenstich wurden die Arbeiten für die neue Pflegeeinrichtung Haus[...]

Netphen, 2. März 2018 (MKS) - Mit dem traditionellen ersten Spatenstich wurden die Arbeiten für die neue Pflegeeinrichtung Haus St. Anna gestartet. Das gut 3.995 qm² Quadratmeter große Gelände liegt an der Brauersdorfer Straße 70. Errichtet wird das neue Angebot der stationären Altenhilfe mit einer Bruttogeschossfläche von rund 4.004 qm² Quadratmetern durch die St. Marien-Krankenhaus Siegen gem. GmbH als Bauträger, die beim Spatenstich durch Verwaltungsratsvorsitzenden Bruno Sting  und Hauptgeschäftsführer Hans-Jürgen Winkelmann sowie Geschäftsführer Christoph Rzisnik vertreten wurden.
 

Die Pflegeeinrichtung wird voraussichtlich im Frühjahr 2019 eröffnen und 60 stationäre Pflegeplätze in ausschließlich Einzelzimmern anbieten. Die Betreuung und Pflege ist speziell konzipiert für Menschen mit Demenz und erfolgt auf zwei Etagen. Das nicht unterkellerte Gebäude verfügt über fünf Hausgemeinschaften. Pro Hausgemeinschaft gibt es einen Wohn- und Essbereich. Auch die bauliche Struktur ist gezielt auf die Bedürfnisse gerontopsychiatrisch erkrankter Menschen ausgerichtet: Die Gestaltung der neuen Einrichtung reduziert notwendige Entscheidungsprozesse für den Bewohner auf ein Minimum und gibt mobilen Menschen die Möglichkeit, ihren Bewegungsdrang auszuleben.
 

In jeder Hausgemeinschaft befinden sich zwischen zehn und 14 Einzelwohnräume, alle ausgestattet mit einem eigenen barrierefreien Duschbad. Das Haus wird komplett barrierefrei sein und alle Bewohnerwohnräume, Aufenthaltsbereiche und sonstige vorhandene Flächen entsprechen in Bezug auf Größe und Ausstattung den aktuellen gesetzlichen Vorgaben. Die großzügig gestalteten Flure, Loggien, sowie in jeder Etagenmitte ein „Boulevard“, sorgen für genügend Möglichkeiten der Begegnung, aber auch des Nichtbegegnens. Die zwei offen gestalteten Innenhöfe sowie der Gartenbereich sind über das Erdgeschoss von allen Seiten zu erreichen, aus dem 1. OG und 2. OG mit einem Aufzug.
 

Leben in einer familienähnlichen Struktur, mit dem Gefühl der angenehmen Fürsorge und Pflege, vertrauten Ansprechpartnern und einem geselligen Alltag – das ist das Selbstverständnis der Hausgemeinschaften für Menschen mit Demenz. Die Hausgemeinschaften sollen so viel Normalität und Eigenverantwortung wie möglich und so viel Beratung, Pflege und Hilfe wie nötig angeboten bekommen.
 

Das Investitionsvolumen beträgt rund sieben Millionen Euro, insgesamt werden im Raum Netphen mit Fertigstellung und Vollbetrieb des Hauses über 60 neue Arbeitsplätze vorwiegend in sozial-pflegerischen, aber auch in hauswirtschaftlichen sowie in ergänzenden Bereichen geschaffen.

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Netphen, 01.03.2018MarienPflege
Neuer Heimleiter in Weidenau
Neuer Heimleiter in Weidenau

Mit Jörg Boenig hat das Seniorenzentrum „Marienheim“ in Siegen-Weidenau einen neuen Heimleiter. Er tritt die Nachfolge von Edi [...]

Mit Jörg Boenig hat das Seniorenzentrum „Marienheim“ in Siegen-Weidenau einen neuen Heimleiter. Er tritt die Nachfolge von Edi Dobesch an, der über zwanzig Jahre in der Einrichtung erfolgreich wirkte und in der vergangenen Woche mit einem Fest aus seinem aktiven Dienst in den Ruhestand verabschiedet wurde. Der gebürtige Attendorner ist verheiratet und hat einen Sohn. Nach seinem Studium zum Diplom-Sozialpädagogen arbeitete Boenig zunächst bei der Caritas Attendorn. Anfang der 2000er Jahre war er verantwortlich beim privaten Pflegeheimbetreiber Curanum tätig. Es schloss sich die Heimleitung des Seniorenzentrums „Christofferhaus“ Siegen an.
 

Als Teil des Bereichs Pflege der geplanten neuen Konzernorganisation um das St. Marien-Krankenhaus Siegen gem. GmbH, hat das Seniorenzentrum 119 Wohn- und Pflegeplätze. Diana Ruhmöller, die für den Bereich Marien Pflege des Siegener Gesundheitsunternehmens verantwortlich zeichnet, stellte Heimleiter Jörg Boenig als Persönlichkeit vor, die bestens geeignet sei, die Einrichtung im Herzen Weidenaus sowohl fachlich als auch menschlich weiter zu entwickeln. Sie sieht in ihm einen idealen Nachfolger von Edi Dobesch, „der das Marienheim entscheidend mitgeprägt hat“. Jörg Boenig kümmert sich insbesondere um die inhaltliche Neuausrichtung des Seniorenzentrums. „So wie ich mir stationäre Altenpflege vorstelle, gehört neben dem Kernbereich Pflege ein großer Teil sozio-kulturelles Angebot dazu. Nicht zu vergessen die seelsorgerische Komponente.“ Ohne ein professionelles Team wäre dieser Anspruch nicht zu bewältigen. Daher sieht Boenig im Team des Marienheims eine verlässliche Grundlage für die Weiterentwicklung der Einrichtung.

Die Intensivierung der externen Kommunikation ist für sie als weitere Aufgabe nahezu gleichrangig. „Es hilft nichts, wenn ich mich mit der Erstellung einer Konzeption begnüge. Ich muss auch über die Einrichtung hinaus denken.“ Seinen vielen neuen Ideen wird dieses Bestreben förderlich sein. Denn nicht nur im Marienheim selber plant Jörg Boenig moderne Ansätze. Auch im Kontakt mit dem Umfeld der Einrichtung, der Gemeinde und mit Netzwerken möchte er aktiv werden. Er sieht sich dabei gut unterstützt vom sich neu aufstellenden Gesamtunternehmen um die Marien Gesellschaft Siegen. In allem möchte der Heimleiter insbesondere in die Richtung gehen, die das Marienheim nicht zu irgendeinem Aufenthaltsort, sondern zu einem wirklichen Zuhause für die Älteren und Pflegebedürftigen getreu der Konzeption „Mehr für Menschen“ macht.

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Siegen, 28.02.2018MarienKliniken
Zukunft beginnt heute
Zukunft beginnt heute

Herz- und Gefäßzentrum, Endoprothetik-Zentrum und jetzt „Intermediate-Care“: Das Leistungsgesch[...]

Herz- und Gefäßzentrum, Endoprothetik-Zentrum und jetzt „Intermediate-Care“: Das Leistungsgeschehen und die medizinische Infrastruktur des St. Marien-Krankenhauses Siegen haben sich in der letzten Zeit stark gewandelt. Dank der stärkeren Fokussierung auf die Kernbereiche des Krankenhauses sind mehr Patienten gekommen. Auch das neue Angebot mit dem Ambulanten Zentrum in unmittelbarer Nachbarschaft des Krankenhauses macht sich bemerkbar.
 

Nun konnte Intermediate-Care eingeweiht werden, was in dem katholischen St. Marien-Krankenhaus Siegen mit einer Einsegnung verbunden ist. Pfarrer Tadeusz Senkowski sprach in Anwesenheit von Hauptgeschäftsführer Hans-Jürgen Winkelmann und Geschäftsführer Christoph Rzisnik, sowie Mitarbeitern des Krankenhauses die Segenworte und besprengte die Räumlichkeiten mit Weihwasser.
 

Der neue Bereich ist organisatorisch und technisch zwischen Intensivstation und normaler Pflegestation angesiedelt und bietet ein höheres Maß an Überwachung als normale Krankenzimmer: Vitalfunktionen wie Blutdruck und Herzfrequenz können dort rund um die Uhr kontrolliert werden. Auch ein anderer Betreuungsschlüssel stellt die optimale Versorgung der Patienten in diesem Bereich sicher.
 

„Für unser Krankenhaus ist Intermediate-Care entscheidend, da aufgrund unserer Spezialisierung unbedingt die Lücke zwischen Intensivstation und Normalstation geschlossen werden musste“, stellt Hans-Jürgen Winkelmann fest. Zugleich entlaste Intermediate-Care die kosten- und personalintensive Intensivstation; acht Betten stünden dafür künftig zur Verfügung. Die Intermediate-Care schließt räumlich unmittelbar an den modernen Operationsbereich an, wodurch sehr kurze Wege sichergestellt sind.
 

Mit der Weiterentwicklung des Leistungsgeschehens ist die Notwendigkeit verbunden, nicht nur über neue Gebäude im Kernbereich des Krankenhauses nachzudenken, vielmehr strebt man im St. Marien-Krankenhaus Siegen eine rasche Konkretisierung dieser Gedankengänge an. So konnten Ende 2017 auch die Ergebnisse einen Architektenwettbewerbs vorgesellt werden.

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Siegen, 20.02.2018MarienPflege
Jörg Boenig ist neuer Heimleiter des Marienheims in Weidenau
Jörg Boenig ist neuer Heimleiter des Marienheims in Weidenau

Siegen, 20. Februar 2018 (MKS) - Mit Jörg Boenig hat das Seniorenzentrum „Marienheim“ in Siegen-Weidenau einen neuen Heimleiter[...]

Siegen, 20. Februar 2018 (MKS) - Mit Jörg Boenig hat das Seniorenzentrum „Marienheim“ in Siegen-Weidenau einen neuen Heimleiter. Er tritt die Nachfolge von Edi Dobesch an, der über zwanzig Jahre in der Einrichtung erfolgreich wirkte und in der vergangenen Woche mit einem Fest aus seinem aktiven Dienst in den Ruhestand verabschiedet wurde. Der gebürtige Attendorner ist verheiratet und hat einen Sohn. Nach seinem Studium zum Diplom-Sozialpädagogen arbeitete Boenig zunächst bei der Caritas Attendorn. Anfang der 2000er Jahre war er verantwortlich beim privaten Pflegeheimbetreiber Curanum tätig. Es schloss sich die Heimleitung des Seniorenzentrums „Christofferhaus“ Siegen an.

Als Teil des Bereichs Pflege der geplanten neuen Konzernorganisation um das St. Marien-Krankenhaus Siegen gem. GmbH, hat das Seniorenzentrum 119 Wohn- und Pflegeplätze. Diana Ruhmöller, die für den Bereich Marien Pflege des Siegener Gesundheitsunternehmens verantwortlich zeichnet, stellte Heimleiter Jörg Boenig als Persönlichkeit vor, die bestens geeignet sei, die Einrichtung im Herzen Weidenaus sowohl fachlich als auch menschlich weiter zu entwickeln. Sie sieht in ihm einen idealen Nachfolger von Edi Dobesch, „der das Marienheim entscheidend mitgeprägt hat“. Jörg Boenig kümmert sich insbesondere um die inhaltliche Neuausrichtung des Seniorenzentrums. „So wie ich mir stationäre Altenpflege vorstelle, gehört neben dem Kernbereich Pflege ein großer Teil sozio-kulturelles Angebot dazu. Nicht zu vergessen die seelsorgerische Komponente.“ Ohne ein professionelles Team wäre dieser Anspruch nicht zu bewältigen. Daher sieht Boenig im Team des Marienheims eine verlässliche Grundlage für die Weiterentwicklung der Einrichtung.
 

Die Intensivierung der externen Kommunikation ist für sie als weitere Aufgabe nahezu gleichrangig. „Es hilft nichts, wenn ich mich mit der Erstellung einer Konzeption begnüge. Ich muss auch über die Einrichtung hinaus denken.“ Seinen vielen neuen Ideen wird dieses Bestreben förderlich sein. Denn nicht nur im Marienheim selber plant Jörg Boenig moderne Ansätze. Auch im Kontakt mit dem Umfeld der Einrichtung, der Gemeinde und mit Netzwerken möchte er aktiv werden. Er sieht sich dabei gut unterstützt vom sich neu aufstellenden Gesamtunternehmen um das St. Marien-Krankenhaus Siegen. In allem möchte der Heimleiter insbesondere in die Richtung gehen, die das Marienheim nicht zu irgendeinem Aufenthaltsort, sondern zu einem wirklichen Zuhause für die Älteren und Pflegebedürftigen getreu der Konzeption „Mehr für Menschen“ macht.

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Siegen, 16.02.2018MarienGesellschaft
Dr. Dietmar Stephan zum Gastprofessor an die Saitama Medical University in Japan berufen
Dr. Dietmar Stephan zum Gastprofessor an die Saitama Medical University in Japan berufen

Siegen, 16. Februar 2018 (MKS) - Dr. Dietmar Stephan, Leiter des Zentrums für Minimal-invasive Chirurgie und Robotic Surgery de[...]

Siegen, 16. Februar 2018 (MKS) - Dr. Dietmar Stephan, Leiter des Zentrums für Minimal-invasive Chirurgie und Robotic Surgery der Chirurgischen Klinik des St. Marien-Krankenhauses Siegen wurde von der Saitama Medical University International Medical Center, Japan zum Gastprofessor für Gastroenterologische Chirurgie berufen. Diese außergewöhnliche Berufung erhielt er aufgrund seiner langjährigen, international anerkannten Expertise im Bereich der Minimal-invasiven Chirurgie des Bauchraumes und insbesondere der inzwischen, weltweit größten Erfahrung mit dem am St. Marien-Krankenhaus erstmals in Deutschland zum Einsatz gekommenen Operationsroboters „Senhance“.

Es ist geplant, dass Prof. Stephan im Rahmen der Berufung zum Professor der Universität in der Nähe von Tokio auch von dem Japanischen Ministerium für Gesundheit die japanische Arztlizenz erhält, um nicht nur die Kollegen zu beraten, sondern auch selbst Operationen in Japan mit dem Operationsroboter Senhance durchführen zu können. Prof. Stephan wird mehrmals im Jahr einige Tage in Japan verbringen, um japanische Mediziner bei der Einführung der Robotic-assistierten laparoskopische Chirurgie zu unterstützen, Lehrveranstaltungen für die Studenten abzuhalten, Studien zu begleiten und schwierige Operationen robotergestützt selbst durchzuführen.

Prof. Stephan: „Ich freue mich auf die zusätzliche Aufgabe und die Möglichkeit im Rahmen der Gastprofessur international auch wissenschaftlich die Robotic-assistierte laparoskopische Chirurgie weiter zu entwickeln. Schwerpunkt meiner Tätigkeit wird aber weiterhin die Patientenversorgung im Bereich der Minimal - Invasiven und der Robotischen Chirurgie am St. Marien-Krankenhaus in Siegen bleiben.“

Prof. Frank Willeke, Chefarzt der Chirurgischen Klinik am St. Marienkrankenhaus freute sich besonders, dass durch die Berufung  aus seinem Team, die überregionale Bedeutung der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie bestätigt wurde. „Die internationale Berufung von Dr. Stephan ist auch eine Bestätigung und Anerkennung für die hervorragende Arbeit, die das gesamte Team der Klinik in den letzten Jahren auszeichnet. Insbesondere in der Robotic-assistierten minimal invasiven Bauchchirurgie hat sich das St. Marien-Krankenhaus inzwischen auch international einen Namen gemacht.“ So haben Prof. Willeke und Prof. Stephan auf zahlreichen Kongressen im Europäischen Umfeld, aber auch in den USA zu dem Thema Robotische Chirurgie referiert und inzwischen auch einige wissenschaftliche Arbeiten publiziert. Die Siegener Professoren leiten darüber hinaus auch die Europäische Registerstudie „TRUST“, in der alle Roboter - assistierten Operationen mit dem Senhance Operationsroboter erfasst und untersucht werden.  

Dietmar Stephan wird in der ersten Märzwoche die ersten robotergestützten Operationen mit dem Senhance System an der Saitama Universität durchführen. Es werden die ersten Operationen mit dem System im gesamten asiatischen Raum sein. Die ersten Operationen mit dem Senhance Robotersystem in den USA werden dann im weiteren Verlauf des März in Orlando, Florida ebenso in Begleitung von Prof. Stephan erfolgen.

Hans-Jürgen Winkelmann, Geschäftsführer des St. Marien-Krankenhaus: „Unsere konsequente moderne Ausrichtung trägt wieder einmal erstaunliche Früchte. Der stetige Weg mit entsprechenden Investitionen Spitzenmedizin zu ermöglichen, hat diese Berufung mit ermöglicht. Im Hinblick auf die kommende universitäre Ausrichtung der Siegener Krankenhäuser erhält dies große Bedeutung. Die Digitalisierung ist auch in der Medizin in aller Munde, die Robotische Chirurgie kann ein wesentlicher Bereich der hiesigen wissenschaftlichen Tätigkeit und sicher auch einer der Schwerpunkte zukünftiger universitärer Forschung werden.“

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Siegen, 08.02.2018MarienGesellschaft
Gesucht und gefunden – Fitte Firmen der Region
Gesucht und gefunden – Fitte Firmen der Region

Siegen, 8. Februar 2018 (MKS) - Im Rahmen einer gemeinsamen Aktion des St. Marien-Krankenhaus Siegen mit :anlauf, den Initiator[...]

Siegen, 8. Februar 2018 (MKS) - Im Rahmen einer gemeinsamen Aktion des St. Marien-Krankenhaus Siegen mit :anlauf, den Initiatoren des Siegerländer Firmenlaufs, wurden zum vierten Mal „Fitte Firmen“ der Region gesucht und gefunden.

Dass sportliche Aktivitäten, Gesundheitsprävention oder die Teilnahme am Siegerländer-Firmenlauf bereits feste Bestandteile des Betriebsalltags sind, bestätigten zuletzt mehr als 9000 Läufer aus 600 Betrieben. Aus diesen wählte eine Fachjury Firmen aus, die sich durch ihre Maßnahmen für die Gesundheitsprävention der Mitarbeiter besonders hervorheben. Bei einer Ehrung stellte nun im gut besuchten Apollo-Theater Martin Hoffmann von :anlauf, das Ergebnis zum Wettbewerb vor. Die Sieger sind die Firmen Lachmann & Rink, Freudenberg; Gontermann-Peipers, Siegen und DB Netz, Hagen. Die Ehrung nahm unter großen Beifall der Gäste im großen Saal des Apollo dann Martin Hoffmann gemeinsam mit Chefarzt Dr. Alois Franz und Geschäftsführer Hans-Jürgen Winkelmann aus dem St. Marien-Krankenhaus Siegen vor.

Michael Wörster und Dr. Christian Stoffers, beide St. Marien-Krankenhaus Siegen, zogen für die Organisatoren des Wettbewerbs "Fitte Firma" eine positive Bilanz. Für diese war die Aktion ein schöner Erfolg und soll auch im Rahmen des nächsten Siegerländer Firmenlaufs fortgeführt werden. Das St. Marien-Krankenhaus hat vor drei Jahren Angebote speziell für Unternehmen aus der Taufe gehoben: Checks und Präventionsangebote für Mitarbeiter und Führungskräfte werden im neuen Ambulanten Zentrum Albertus Magnus verstärkt angeboten, um eine bestehende Lücke im Bereich Prävention zu schließen.

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Siegen, 31.01.2018MarienGesellschaft
Erfolgreicher Gesundheits-Event im Apollo
Erfolgreicher Gesundheits-Event im Apollo

Siegen, 31. Januar 2018 (MKS) - Am vergangenen Wochenende veranstaltete das Gelenkzentrum am St. Marien-Krankenhaus Siegen in Z[...]

Siegen, 31. Januar 2018 (MKS) - Am vergangenen Wochenende veranstaltete das Gelenkzentrum am St. Marien-Krankenhaus Siegen in Zusammenarbeit mit dem Orthopädenzirkel Siegen den siebten Siegener Arthrose- und Gelenktag. Zehn Spezialisten aus Prävention, Therapie und Rehabilitation informierten im Apollo-Theater Siegen über moderne Therapiemöglichkeiten, Behandlungs- und Operationsmethoden bei Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparats. Dazu geben Aussteller praktische Tipps, wie mit der Volkskrankheit „Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen“. Besondere Schwerpunkte sind dabei Arthrose, Rheuma und Osteoporose. Insgesamt konnten über 700 Teilnehmer gezählt werden.

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Siegen, 19.01.2018MarienKliniken
7. Siegener Gelenk-Tag
7. Siegener Gelenk-Tag

Siegen, 19. Januar 2018 (MKS) - Am Samstag, den 27. Januar 2018 von 9.30 - 14.00 Uhr veranstaltet das Gelenkzentrum am St. Mari[...]

Siegen, 19. Januar 2018 (MKS) - Am Samstag, den 27. Januar 2018 von 9.30 - 14.00 Uhr veranstaltet das Gelenkzentrum am St. Marien-Krankenhaus Siegen in Zusammenarbeit mit dem Orthopädenzirkel Siegen den siebten Siegener Arthrose- und Gelenktag. Zehn Spezialisten aus Prävention, Therapie und Rehabilitation informieren im Apollo-Theater Siegen über moderne Therapiemöglichkeiten, Behandlungs- und Operationsmethoden bei Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparats. Dazu geben Aussteller praktische Tipps, wie mit der Volkskrankheit „Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen“. Besondere Schwerpunkte sind dabei Arthrose, Rheuma und Osteoporose.
 

„Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen sind typische Alterserscheinungen. Aber jeder kann frühzeitig vorsorgen, bevor die Erkrankungen das Leben massiv beeinträchtigen“, sagt Dr. Alois Franz, Chefarzt der Klinik und empfohlener Arzt der nationalen FOCUS-Ärzte-Liste. „Rheumatische Gelenkentzündungen oder Arthrose lassen sich nicht ganz so einfach erkennen. Einige Beschwerden sind sehr unspezifisch und könnten auch bei anderen Gelenkleiden auftreten. Deshalb sind zielgerichtete Information und Aufklärung so wichtig.“ Obwohl diese Erkrankungen sich in der Regel erst in der zweiten Lebenshälfte bemerkbar machten, können aber auch junge Menschen betroffen sein, zum Beispiel Sportler. „Rheuma beginnt meist in den kleinen Gelenken, verläuft in Schüben, während denen sich die Patienten häufig krank und erschöpft fühlen“, sagt der Chefarzt. Arthrose hingegen setze sich schleichend fort, die Beschwerden treten regelmäßig während und nach einer Belastung auf. Auch Osteoporose, der „Knochenschwund“, verläuft zunächst unbemerkt. „Es könnten viel weniger Menschen betroffen sein, wenn sie sich früher informiert und entsprechend gegengesteuert hätten“, heißt es von den Organisatoren des Gelenk-Tages.
 

„Es ist kein Klischee, dass gerade im Siegerland Menschen ihre sich stetig verschlimmernde Erkrankung verdrängen und erst dann zu ihrem Arzt gehen, wenn sie kaum noch stehen können“, so Franz. Bei etwa 30 Prozent der Siegerländer Patienten hätte sogar der Gelenkersatz deutlich später oder nur teilweise erfolgen müssen, wenn die Warnzeichen richtig gedeutet worden wären. Meist erkranken die gewichtsbelasteten Gelenke. Sie müssen im Alltag am meisten aushalten – etwa beim Sport, Gehen oder Treppensteigen. So klagen Patienten vor allem über Probleme in den Knien, Füßen oder in der Hüfte.
 

Bürgermeister Steffen Mues ist Schirmherr der Veranstaltung, die nun seit sieben Jahren fest im medizinischen Veranstaltungskalender der Krönchenstadt ist. Nach der Eröffnung des Gelenk-Tages durch stv. Bürgermeisterin Verena Böcking folgen Grußworte von Geschäftsführer Hans-Jürgen Winkelmann und Chefarzt Dr. Alois Franz. Letzterer leitet dann auch mit dem Vortrag „Gelenkverschleiß – Was wir heute wissen“ fachlich in das Seminar ein. Gleich danach referieren Mediziner zu Themen wie Rapid Recovery und Frührehabilitation sowie minimalinvasive, schonende Techniken beim Gelenkersatz. 
 

Zwischen den Vorträgen haben die Besucher die Gelegenheit, Fragen an die Referenten zu stellen. Nach den Vorträgen besteht die Möglichkeit an sieben unterschiedlichen Workshops teilzunehmen. Hier finden u.a. Laufbandanalysen statt. Auch wird über Osteoporose, Fußschmerzen, Belastungsschäden und die Behandlung von Sportverletzungen informiert. In der Pause besteht bei einer Ausstellung die Möglichkeit zum „Anfassen und selber probieren“. Es gibt auch die Möglichkeit, sich an einem etwa zwei Meter hohen Gelenkmodell die Ursachen für die eigene Arthrose zu erkunden.
 

Zu dieser kostenlosen Informationsveranstaltung, die von Dr. med. Alois Franz geleitet wird, sind alle Interessierten aus der Bevölkerung recht herzlich eingeladen. Jeder Besucher kann zu dem für ihn interessanten Vortrag dazukommen und an den Workshops teilnehmen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Siegen, 01.01.2018MarienKliniken
Erstes Mariechen in 2018

Siegen, 1. Januar 2018 (MKS) - Unser „Mariechen“ ist da! Das erste Baby in 2018 wurde um 8.51 Uhr geboren. Weit über 1111 Baby [...]

Siegen, 1. Januar 2018 (MKS) - Unser „Mariechen“ ist da! Das erste Baby in 2018 wurde um 8.51 Uhr geboren. Weit über 1111 Baby erblickten im vergangenen Jahr im St. Marien-Krankenhaus Siegen das Licht der Welt. Ein großes Dankeschön an die Hebammen und das gesamte Team um Dr. Badrig Melekian für die große Leistung.

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Siegen, 27.12.2017MarienGesellschaft
Partnerschaft für Medizinerausbildung
Partnerschaft für Medizinerausbildung

Siegen, 27. Dezember 2017 (MKS) - Das Diakonie Klinikum Jung-Stilling, die DRK-Kinderklinik Siegen, das Kreisklinikum Siegen, d[...]

Siegen, 27. Dezember 2017 (MKS) - Das Diakonie Klinikum Jung-Stilling, die DRK-Kinderklinik Siegen, das Kreisklinikum Siegen, das St. Marien-Krankenhaus und die Universität Siegen unterzeichnen Grundsatzvereinbarung zum „Siegener Modell“ des Medizinstudiums.
 
Auf dem Weg zur Etablierung eines Medizinstudiums an der Universität Siegen und zur Umsetzung des Projektes „Medizin neu denken“ ist ein weiterer wichtiger Schritt getan. Das Diakonie Klinikum Jung-Stilling, die DRK-Kinderklinik, das Kreisklinikum, das St. Marien-Krankenhaus und die Universität Siegen haben am 22. Dezember 2017 eine gemeinsame Grundsatzvereinbarung zum „Siegener Modell“ des Medizinstudiums unterzeichnet. Die Partner erklären darin das gemeinsame Ziel, im Rahmen des Projektes „Medizin neu denken“ eine Medizinerausbildung in Siegen aufzubauen, umzusetzen und nachhaltig sicherzustellen. Dies erfolgt in enger Kooperation mit der Universität Bonn. Geplant ist, dass Medizinstudierende aus Bonn – und später auch aus Mainz – in Siegen die klinische Phase ihres Studiums absolvieren. Schon im kommenden Oktober sollen die ersten Medizinstudierenden in Siegen begrüßt werden.
 
„Die Siegener Klinika decken als starker Verbund nahezu das komplette medizinische Fächerspektrum ab und verfügen über die für die Medizinerausbildung notwendige Größenordnung. Die gemeinsame Grundsatzvereinbarung ist eine wichtige Grundlage für die zukünftige, enge Zusammenarbeit im Rahmen des Medizinstudiums. Die heutige Unterzeichnung freut mich daher außerordentlich“, erklärte Uni-Rektor Prof. Dr. Holger Burckhart. In diesem Sinne äußerte sich auch der Gründungsdekan der Lebenswissenschaftlichen Fakultät (LWF) der Universität Siegen und amtierender Vize-Dekan des Erasmus University Medical Center Rotterdam, Prof. Dr. Jaap Verweij: „Die heutige Kooperationsvereinbarung mit den Kliniken ist das Fundament, auf dem wir die Medizinerausbildung in Siegen bauen.“
 
Die Kliniken betonen, dass sie die Partnerschaft als Initiative verstehen, die Entwicklung der Medizinerausbildung entscheidend voranzubringen. „Das Projekt ist für die Region elementar wichtig und bedarf einer engen Verzahnung der Kliniken untereinander“, sagte Bertram Müller, Geschäftsführer des Kreisklinikums Siegen. „In der Medizinerausbildung steckt eine einmalige und zukunftsweisende Chance für die Entwicklung der Stadt Siegen und des Siegerlandes, die letztlich vor allem den Menschen in der Region dienen wird. Für die Kliniken bedeutet das eine große Verantwortung, der sich alle Häuser gemeinsam gerne stellen“, betonten die beiden Geschäftsführer des Diakonie Klinikums, Dr. Josef Rosenbauer und Hubert Becher.
 
„Die vier Siegener Krankenhäuser bieten in ihren Kernfeldern Hochleistungsmedizin und sind gute, verlässliche und erfahrene Kooperationspartner, wenn es um die Medizinerausbildung geht. Alle Häuser sehen sich als lernende Organisationen, die von den Universitäten Bonn, Rotterdam und Siegen entsprechend auf ihre neue Verantwortung vorbereitet werden müssen“, erläuterte Hans-Jürgen Winkelmann, Geschäftsführer des St. Marien-Krankenhauses Siegen. Ziel der Partner sei ebenfalls ein Ausbau der medizinischen Strukturen zur Verbesserung der Versorgung in der Region, sagte Stefanie Wied, Geschäftsführerin der DRK-Kinderklinik: „Es geht jedoch nicht darum, die Angebote der Grund- und Regelversorgung an einem Standort zu zentralisieren, sondern vielmehr darum, über Jahrzehnte entwickelte Spezialisierungen an den einzelnen Standorten zum Wohle der Patienten und der Forschung sinnvoll weiterzuentwickeln.“
 
Die zukünftigen Medizinstudierenden erwartet an den Siegener Klinika sowie an der Universität Siegen eine exzellente Betreuung. Das „Siegener Modell“ biete außerdem einen interessanten inhaltlichen Schwerpunkt, erläutert Uni-Rektor Holger Burckhart: „Im Mittelpunkt steht die allgemeinmedizinische Grundversorgung des ländlichen Raums mit Hilfe ‚digitaler Medizin‘, wir haben damit international ein Alleinstellungsmerkmal.“ Im Rahmen des Projektes „Medizin neu denken“ wollen WissenschaftlerInnen und MedizinerInnen gemeinsam erforschen, wie mit Hilfe digitaler Technologien eine hochmoderne Gesundheitsversorgung auf dem Land aufgebaut werden kann. Südwestfalen könnte damit zu einer Modellregion für ganz Deutschland werden.
 
Damit zum Wintersemester 2018/2019 tatsächlich die ersten Medizinstudierenden in Siegen ihre klinische Ausbildung beginnen können, ist in den kommenden Wochen und Monaten noch viel Vorbereitung notwendig. Dazu gehört neben inhaltlichen Abstimmungs- und Kooperationsgesprächen mit der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn ebenso die Vorbereitung der Lehrveranstaltungen für Bonner Studierende in den Siegener Kliniken. Und nicht zuletzt wird es darauf ankommen, den angehenden ÄrztInnen auf dem Campus Siegen alle Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium zu bieten. Dazu Universitätskanzler Ulf Richter: „Die Universität Siegen wird gemeinsam mit den Kliniken und allen weiteren Partnern Sorge tragen für die Umsetzung einer exzellenten und modernen Ausbildung in der Medizin. Dafür stehen wir mit unserem Alleinstellungsmerkmal und unseren hochklassigen Partnern.“

Bild: Mit ihrer Unterschrift bestätigten (von links) Bertram Müller (Kreisklinikum Siegen), Hans-Jürgen Winkelmann (St. Marien-Krankenhaus), Prof. Dr. Holger Burckhart (Universität Siegen), Stefanie Wied (DRK-Kinderklinik) und Josef Rosenbauer (Diakonie Klinikum Jung-Stilling) die Medizin-Partnerschaft. Die Unterzeichnung begleiteten (stehend von links): Landrat Andreas Müller, Dr. Olaf Gaus (Universität Siegen), Prof. Dr. Frank Willeke (St. Marien-Krankenhaus), Bürgermeister Steffen Mues, Hubert Becher (Diakonie), Prof. Dr. Joachim Labenz (Diakonie), Ulf Richter (Universität Siegen), Dr. Gebhard Buchal (DRK-Kinderklinik), Prof. Dr. Veit Braun (Diakonie) und Prof. Dr. Martin Grond (Kreisklinikum).

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Siegen, 09.11.2017MarienGesellschaft
Sieger gekürt
Sieger gekürt

Siegen, 09. November 2017 (MKS) - Im St. Marien-Krankenhaus Siegen wurde am Donnerstag der Siegerentwurf des Architektenwettbew[...]

Siegen, 09. November 2017 (MKS) - Im St. Marien-Krankenhaus Siegen wurde am Donnerstag der Siegerentwurf des Architektenwettbewerbs für einen neuen An- und Erweiterungsbau vorgestellt. Das Gebäude bietet ein freundliches Ambiente, in das moderne medizinische Versorgungsangebote eingebettet werden. Eine fünfköpfige Jury aus Vertretern von Stadt, Universität und Krankenhaus hatte zuvor den Entwurf des pbr Planungsbüros Rohling, Düsseldorf zum Siegerentwurf gekürt.
 

„Mehrere Entwürfe und Modelle von Büros aus ganz Deutschland wurden von der Jury angesehen, diskutiert, in mehreren Rundgängen trotz hoher Qualität ausgesondert“, wie Geschäftsführer Hans-Jürgen Winkelmann betont. „Die Jury-Mitglieder waren dann zu einem im Gesamturteil einstimmigen Ergebnis gekommen.“ Der Entwurf des pbr Planungsbüros Rohling erfülle die gestellten Kriterien am besten. Dazu gehörten „gleichwertig und ohne Rangfolge“, wie Hans-Jürgen Winkelmann hervorhebt, die städtebauliche Einbindung, optimale Funktionsbeziehungen, energetische Effizienz, leichte Orientierung für Patienten und Angehörige wie Beschäftigte und kurze Wege. Neben dem ersten Platz für den Siegerentwurf wurde ein zweiter Platz sowie eine Anerkennung vergeben.
 

„Eine zeitlose Gesamtkomposition kombiniert mit einer attraktiven Gestaltung der Außenanlage, das zeichnet gute Architektur aus“, sagt Henrik Schumann, Stadtbaurat und Jury-Mitglied. „Wie erfülle ich Funktion und schaffe gleichzeitig ein auch für das Quartier ansprechendes Umfeld?“ beschreibt sein Jury-Kollege Professor Dipl.-Ing. Peter Karle von der Universität Siegen die Fragestellung.
 

„Die Gebäudehülle soll allen die sich in ihr aufhalten, das Gefühl geben hier in guten Händen zu ein“, beschreibt Geschäftsführer Christoph Rzisnik die Philosophie, die der Projekt-Träger St. Marien-Krankenhaus Siegen den Architekten als Aufgaben gestellt hatten und die sich auf den späteren Betrieb übertragen soll. Der Lückenschluss durch ein neues Gebäude wird schon seit dem Jubiläumsjahr des St. Marien-Krankenhaus Siegen diskutiert. Mit einem Architektenwettbewerb wurde eine neue Phase eingeläutet. Nach dessen Abschluss erfolgen nun die Konkretisierung und die Detailplanung des Projekts. Dann sind weitere Informationsveranstaltungen für die Anwohner des Areals und für die Presse vorgesehen. Mit dem Baubeginn rechnen die Planer direkt nach Abschluss des Planungsverfahrens. Die Architektenentwürfe sind noch bis Ende November im St. Marien-Krankenhaus Siegen ausgestellt.

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Siegen, 17.10.2017MarienGesellschaft
Wenn Zocken zur Sucht wird
Wenn Zocken zur Sucht wird

Siegen, 17. Oktober 2017 (MKS) - „Du sollst nicht so viel suchten“, rät ein Jugendlicher seinem Freund. Was wie ein Rechtschrei[...]

Siegen, 17. Oktober 2017 (MKS) - „Du sollst nicht so viel suchten“, rät ein Jugendlicher seinem Freund. Was wie ein Rechtschreibfehler klingt, ist im Jugendslang ein ernst gemeinter Rat unter Teenagern. Beim Wort „suchten“ schwingt die Gefahr der Sucht gleich mit. Denn schaut man Heranwachsenden in ihrer Freizeit über die Schulter, gehört der kleine Bildschirm des Smartphones längst als ständiger Begleiter dazu. Und während die einen die Neuerungen der Digitalisierung feiern, sehen andere auch die Schattenseiten von Smartphone, Tablet und Co. Denn was passiert mit unseren Jugendlichen, wenn sie ziellos im Netz surfen können? Wenn Kinder stundenlang Handy-Spiele zocken?

Diesen und weiteren Fragen ging Prof. Dr. Christoph Möller, Chefarzt Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik vom Zentrum für Kinder und Jugendliche aus Hannover, auf dem 2. Mediziner Symposium Siegen-Olpe im zum Hörsaal umfunktionierten Kino der Krombacher Erlebniswelt nach. Zu dem Symposium hatten die Ärztevereine aus Siegen und Olpe gemeinsam mit den Chefärzten Prof. Dr. Frank Willeke aus dem St. Marien-Krankenhaus Siegen und Dr. Karl-Heinz Ebert von Hospitalgesellschaft Südwestfalen eingeladen. Über 120 Mediziner waren der Einladung gefolgt und ließen sich umfassend über das Thema „Internet- und Smartphone-Sucht“ informieren.

Aktuelle Studien belegen, dass mehr als 90 Prozent aller Jugendlichen ein eigenes Smartphone besitzen, in der Altersgruppe der Sechs- bis 13-Jährigen ist es immerhin ein Drittel. Dabei sei die Frage des rechten zeitlichen Umfangs des über diese Geräte vorgenommenen Medienkonsums nicht so einfach zu beantworten, da jedes Kind anders auf Medien reagiere. Entscheidend sei es, dass Eltern mit ihren Kindern in Kontakt blieben und die Heranwachsenden bei ihrem Umgang mit den Medien begleiteten, konstatierte Prof. Möller. Sie sollten wissen, welche Spiele und Apps die Kinder auf ihrem Smartphone nutzen und mit wem sie chatten. Und auch Regeln müssten gemeinsam besprochen werden. Sein erster Tipp für den Erstkontakt mit Bildschirm-Medien: „Je später, desto besser.“ Denn wenn die Bindung zwischen Kind und Eltern gefestigt sei, falle es leichter, einen verantwortungsvollen Umgang mit Medien zu erlernen.

Sein zweiter Tipp: Wenn Regeln ausgehandelt seien, müssten diese auch eingehalten werden – auch wenn es „Geschrei“ gibt: „Aber das müssen Eltern aushalten, denn auch der daraus resultierende Konflikt erzeugt Bindung“, sagte Möller und appellierte an die Eltern: „Seien Sie für ihr Kind da, bieten Sie ihm Alternativen an und trösten Sie. Denn das ‚Off-sein‘ der virtuellen Welt wird oft wie ein realer Verlust erlebt.“ Das Beste, was man den virtuellen Welten entgegensetzen könne, seien soziale Kontakte. Das fördere die soziale Kompetenz der Kinder und Jugendlichen. „Den Heranwachsenden müssen reale Bindungen geboten werden“, betonte der Hannoveraner Chefarzt. Neben klaren Regeln mit festen bildschirmfreien Zeiten sei auch die Kontrolle der Inhalte wichtig. „Der Verlauf der aufgerufenen Seiten muss nachgeprüft werden und mit den Kindern über die Inhalte der Seiten gesprochen werden“, riet Möller.

Nach seinem Vortrag fand eine Podiumsdiskussion statt, in der Mediziner ihre persönlichen Erfahrungen mit gefährdeten Jugendlichen und den Umgang mit Internet- und Smartphone-Sucht beschrieben. Abschließender Tenor: Ein real existierendes Netzwerk sei wichtig, um die Herausforderungen der Medienerziehung gemeinsam zu stemmen, damit aus Zocken kein Suchten wird.

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Siegen, 12.09.2017MarienKliniken
Gefäßmedizin zertifiziert
Gefäßmedizin zertifiziert

Siegen, 12. September 2017 (MKS) - Das Herz- und Gefäßzentrum Südwestfalen am St. Marien-Krankenhaus Siegen erfüllt die hohen A[...]

Siegen, 12. September 2017 (MKS) - Das Herz- und Gefäßzentrum Südwestfalen am St. Marien-Krankenhaus Siegen erfüllt die hohen Anforderungen der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und der Deutschen Gesellschaft für Radiologie und hat jetzt die Zertifizierung durch die zuständigen Fachgesellschaften erhalten. „Seit Jahren wird Gefäßmedizin im St. Marien-Krankenhaus auf hohem Niveau durchgeführt. Wir freuen uns, dass die Gutachter eine so positive Wertung abgegeben haben“, berichtet Dr. med. Ronald Friedberg, Facharzt für Allgemeinchirurgie und Gefäßchirurgie. Der leitende Oberarzt in der Chirurgie und zugleich Leiter der Sektion Gefäßchirurgie am Herz- und Gefäßzentrum verantwortete den Zertifizierungsprozess.

„Unsere Gefäßmedizin bietet sämtliche konservativen, interventionellen und gefäßchirurgischen Behandlungsverfahren an. Von Aneurysmen über Krampfadern bis hin zu verengten Halsschlagadern. Hierbei erfolgt innerhalb des Herz- und Gefäßzentrums die enge Zusammenarbeit mit der Kardiologie und interventionellen Radiologie“, so Prof. Frank Willeke, Chefarzt der Chirurgischen Klinik. Hierzu stehen den Ärzten alle modernen Möglichkeiten der radiologischen Diagnostik, der interventionellen Gefäßbehandlung sowie der gefäßchirurgischen Operationstechniken zur Verfügung.

Ein großer Vorteil der interdisziplinären Zusammenarbeit als Teil des Herz- und Gefäßzentrums ist die gemeinschaftliche Therapieplanung. In einer regelmäßig stattfindenden interdisziplinären Konferenz besprechen Radiologen, Gefäßchirurgen und Kardiologen die Konzepte für jeden Patienten individuell. Hier wird die Entscheidung getroffen, ob die klassische offene chirurgische Therapie, ein endovaskuläres Verfahren oder die Kombination beider Techniken, eine sogenannte Hybrid-Operation, am besten geeignet ist.

In den beteiligten Fachkliniken und Sektionen stehen moderne diagnostische und therapeutische Möglichkeiten zur Verfügung. So kommen beispielsweise alle geläufigen Katheterverfahren wie auch offene operative Maßnahmen oder minimalinvasive Maßnahmen zum Einsatz. Auch neue Verfahren gehören inzwischen zum festen Bestandteil des umfangreichen Leistungsspektrums der Gefäßmedizin im St. Marien-Krankenhaus Siegen. Als „ganzheitliches Konzept“ erkennt die Zertifizierung auch die Wundtherapie und die Überleitung der Patienten zur Weiterbehandlung der Wunden zum Hausarzt, Wundzentren sowie Reha- und Pflegeeinrichtungen an. So steht dem Gefäßzentrum ein engagiertes Team von Wundspezialisten zur Seite.

Gemeinsame, interdisziplinäre Visiten und die Dokumentation sind wichtige Standards des Herz- und Gefäßzentrums Südwestfalen. Das Zentrum wurde im Juni in Betrieb genommen und verbindet Schwerpunktdisziplinen im St. Marien-Krankenhaus Siegen untereinander und sucht als Netzwerk den Schulterschluss mit anderen Akteuren der Gesundheitsversorgung in der Region.

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Siegen, 14.06.2017MarienKliniken
Herz- und Gefäßzentrum Südwestfalen nimmt Betrieb auf
Herz- und Gefäßzentrum Südwestfalen nimmt Betrieb auf

Siegen, 14. Juni 2017 (HGZ) - Patienten mit Herz- und Gefäßproblemen erwarten heutzutage eine auf ihre individuellen Bedürfniss[...]

Siegen, 14. Juni 2017 (HGZ) - Patienten mit Herz- und Gefäßproblemen erwarten heutzutage eine auf ihre individuellen Bedürfnisse hin zugeschnittene schnelle und fachkompetente Betreuung. In der Realität sieht dies jedoch oft anders aus: Lange Wartezeiten, Doppeluntersuchungen, mangelnde Abstimmung zwischen den beteiligten Ärzten sind an der Tagesordnung. Deshalb hat das St. Marien-Krankenhaus Siegen mit seinen Schwerpunkten Kardiologie, Gefäßchirurgie und interventionelle Radiologie gemeinsam mit Partnern aus dem ambulanten Bereich das Herz- und Gefäßzentrum Südwestfalen gegründet, das heute nach gut sechsmonatiger Vorbereitungszeit offiziell eröffnet werden konnte.
 
„Herz- und Gefäßmedizin gehören zu den Schlüsseldisziplinen der medizinischen Wissenschaft und der ärztlichen Tätigkeit. Kaum eine andere Disziplin ist so eng mit den grundlegenden Fragen unseres Lebens verknüpft“, konstatiert Prof. Dr. med. Michael Buerke, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin. Das jetzt eröffnete Zentrum ist mit circa 7.000 jährlich zu behandelnden Patienten eines der medizinischen Hochleistungszentren in Nordrhein-Westfalen. „Als solches halten wir modernste Diagnostik- und Behandlungsmethoden vor, um die Schlüsseldisziplinen zu fassen“, so der Chefarzt.
 

Der Logik einer vernetzten, ganzheitlichen Herz- und Gefäßmedizin folgend, versorgen alle Disziplinen des Herz- und Gefäßzentrums Südwestfalen den Patienten in enger interdisziplinärer Abstimmung. „Mit diesem Zentrum werden in der Region ganz neue Möglichkeiten der interdisziplinären und intersektoralen Versorgung eröffnet, die in dieser Form und Größenordnung regional einzigartig sind. Das Zentrum ist damit eine entscheidende Weichenstellung für die Behandlung von Patienten mit Herz- und Gefäßerkrankungen“, sagt Prof. Dr. med. Frank Willeke, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie. Der individuelle Patient werde nun ganzheitlich, vom Unterschenkel bis zum Gehirn gesehen und seine Behandlung entsprechend ausgerichtet. „Dieser Schritt ist absolut sinnvoll, denn die Therapie von peripheren und Herzkranz-Gefäßen unterscheidet sich nicht wirklich“, pflichtet ihm Privat-Dozent Dr. med. Christian Hohl, der im Herz- und Gefäßzentrum die interventionelle Radiologie verantwortet, bei. „Durch dieses Vorgehen werden die Schnittstellen zwischen den einzelnen Disziplinen so effektiv wie möglich gestaltet.“
 

Das „Herzstück“ des Herz- und Gefäßzentrums befindet sich auf der ersten Ebene des achtgeschossigen Klinikums. Damit wird sichergestellt, dass die gesamte Funktionsdiagnostik, die drei modernen Herzkatheter-Labore und die diagnostische und interventionelle Radiologie über kurze Wege miteinander verbunden sind. In diesen Bereichen ist im Vorfeld der Neugründung einiges investiert worden. Eigene Stationen im St. Marien-Krankenhaus - etwa 130 der insgesamt 441 Betten des Hauses – mit speziell qualifiziertem Personal wurden zudem für das Zentrum eingerichtet. Kern ist dabei die patientennahe Diagnostik, die sich wie ein roter Faden durch die Stationen zieht: So sind direkt auf den Stationen die Bereiche für die gesamte Basisdiagnostik des Herz- und Gefäßzentrums angesiedelt. Weiter gehört eine Brustschmerz-Einheit in der Notaufnahme zum neuen Zentrum. Durch standardisierte diagnostische Prozesse wird ohne Zeitverlust beispielsweise überprüft, ob eine Herzerkrankung ursächlich für Brustschmerzen ist. „Mit diesem Aufbau ist es uns also möglich, Patienten schon vor einem akutem Ereignis wie einem Herzinfarkt zu versorgen und damit die Sterblichkeit generell zu senken“, so Dr. med. Sebastian Dietz, Oberarzt in der Kardiologe und Mitglied der Zentrumsleitung.
 

Vor- und nachgelagert sind Einrichtungen der ambulanten Versorgung. Sie gehören entweder zum Medizinischen Versorgungszentrum des Krankenhauses oder sind partnerschaftlich ins Zentrum integriert. Ebenfalls besteht eine enge Kooperation mit der Kerckhoff-Klinik in Bad Nauheim, die sich auf die Herzchirurgie spezialisiert hat und bereits langjähriger Kooperationspartner ist. Weiter sind Bande mit der hiesigen Universität geknüpft.
 

Die Gründung des Herz- und Gefäßzentrums macht auch mit Blick auf die gesamte Versorgungslandschaft Sinn. „In unserer Region werden zunehmend einzelne Leistungsbereiche doppelt und dreifach vorgehalten. So liegt es nahe, einen echten Mehrwert für Patienten über eine effizient organisierte Zusammenarbeit mehrerer Leistungsbereiche zu schaffen“, erklärt Hans-Jürgen Winkelmann, Geschäftsführer des St. Marien-Krankenhauses. Für das gesamte Unterfangen sei zudem eine gewisse Größe notwendig, um rund um die Uhr die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen. „Natürlich ist es auch eine wirtschaftliche Entscheidung“, so Winkelmann. „Die medizinische Leistung muss an vorhandene Versorgungsstrukturen anknüpfen, um nicht als isolierte Maßnahme ein Dasein als ‚Werbe-Gag‘ zu fristen.“ 
 

Die Verantwortlichen sind davon überzeugt, dass mit der Etablierung des Herz- und Gefäßzentrums Südwestfalen im St. Marien-Krankenhaus Siegen ein weiterer Meilenstein für die Patientenversorgung in Siegen-Wittgenstein und darüber hinaus gesetzt ist.

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Siegen, 03.06.2017MarienGesellschaft
Ausbildung ganz big
Ausbildung ganz big

Siegen, 3. Mai 2017 (BIGS) - Bauarbeiten zum Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe in Südwestfalen (BiGS) auf dem Wellersberg [...]

Siegen, 3. Mai 2017 (BIGS) - Bauarbeiten zum Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe in Südwestfalen (BiGS) auf dem Wellersberg haben offiziell mit symbolischem Spatenstich durch die Träger und den Bauherrn begonnen.

Mit einem symbolischen Spatenstich haben die drei Träger des Bildungsinstituts für Gesundheitsberufe in Südwestfalen, die DRK-Kinderklinik Siegen, das Kreisklinikum und das St.-Marien-Krankenhaus, die Bauarbeiten am Wellersberg begonnen.
 

Nach kurzen Festreden von Landrat Andreas Müller und Bür-germeister Steffen Mues sowie den Vertretern von Bauherr und Trägern wurde den geladenen Gästen das Bauvorhaben anhand der Pläne und Bilder des geplanten Projekt vor Ort auf der Baustelle vorgestellt.
 

Bis Ende 2018 entsteht auf dem Gelände unterhalb der DRK-Kinderklinik durch den DRK-Landesverband Westfalen-Lippe als Bauherrn ein multifunktionales Schul- und Ausbildungszentrum für 350 Auszubildende mit 2.900 m² Gesamtfläche. Der Landesverband investiert rund 6,5 Mio. Euro in das neue Gebäude, in dem zukünftig moderne Bildungsarbeit mit aktueller technischer Ausstattung sowie attraktiver Aufenthaltsqualität vereint werden.
 

Mit Fertigstellung können die drei Siegener Träger dann 200 Ausbildungsplätze in der Gesundheits- und Krankenpflege, 75 Ausbildungsplätze in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege und 75 neu genehmigte Ausbildungsplätze in der Altenpflege anbieten. Auszubildende haben zudem die Möglichkeit, im Rahmen eines dualen Studiums berufsbegleitend in einer Hochschulkooperation mit der Hamburger Fernhochschule HFH den Studiengang „Health Care Studies“ mit einem Bachelor of Science (B.Sc.) abzuschließen. Ein Ausbildungsangebot zur operationstechnischen Assistenz soll die Ausbildungskapazitäten später erweitern. Innovative Projekte mit der Universität Siegen sind darüber hinaus in Planung. Die weitere hochschulische Vernetzung wird angestrebt.
 


Bild, von links: Bürgermeister Steffen Mues, Bertram Müller (GF Kreisklinikum Siegen), Hans-Jürgen Winkelmann (GF St. Marien-Krankenhaus), Landrat Andreas Müller, Stefanie Wied (GF DRK-Kinderklinik Siegen), Lutger Jutkeit (Vorsitzender des Vorstandes DRK-LV Westfalen-Lippe) und Uwe Mayenschein (GF BiGS) beim symbolischen Spatenstich am Bauplatz unterhalb der DRK-Kinderklinik Siegen.

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Siegen, 23.03.2017MarienGesellschaft
Modernstes Robotic-System in Deutschland
Modernstes Robotic-System in Deutschland

Siegen, 23. März 2017 (MKS) - Minimale Einschnitte, hochpräzises und schonendes Operieren, geringe Belastung für den Patienten [...]

Siegen, 23. März 2017 (MKS) - Minimale Einschnitte, hochpräzises und schonendes Operieren, geringe Belastung für den Patienten und mehr Komfort für den Chirurgen.
 

Das St. Marien-Krankenhaus Siegen verfügt seit März 2017 als erstes Krankenhaus in Deutschland über das modernste OP-Robotic-Assistenzsystem; vier Geräte des gleichen Herstellers sind zurzeit überhaupt erst in Europa im Einsatz. Das Robotic-System ist einzigartig. Es wird in Siegen zunächst bei der Behandlung von Leistenbrüchen und von Sodbrennen eingesetzt. Im Weiteren werden Darmeingriffe und auch gynäkologische Operationen folgen. In der zurückliegenden Woche konnten mehrere Patienten erfolgreich operiert werden.
 

„Das St. Marien-Krankenhaus Siegen ist eines der größten chirurgischen Zentren für Minimal-Invasive Chirurgie in Nordrhein-Westfalen mit weit über 1.000 Eingriffen pro Jahr und verfügt über eine umfangreiche und langjährige Expertise in diesem Bereich. Die Erweiterung der operativen Möglichkeiten der minimal invasiven Chirurgie durch das aktuell modernste OP-Robotic-System ist ein konsequenter Schritt“, erklärte Dr. med. Dietmar Stephan, Leiter Minimal-Invasive Chirurgie im St. Marien-Krankenhaus Siegen. Große chirurgische Zentren ständen nicht nur für ein breites Spektrum an Behandlungen und ihre hohe Qualität, sondern gerade auch für die Anwendung modernster Technik.
 

„Die Entscheidung für die Anschaffung des Systems ist auch im Zusammenhang mit der Gesamtstrategie des Unternehmens, die eine ständige Weiterentwicklung der Kernkompetenzen vorsieht, zu sehen“, unterstreicht Geschäftsführer Hans-Jürgen Winkelmann. Die Anschaffung des OP-Robotic-Systems kostete zwei Millionen Euro.
 

„Offene, Minimal-Invasive und Robotic-Assistierte Chirurgie  haben ihren Platz in der Chirurgie“ sagte Prof. Dr. med. Frank Willeke, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, und Gefäßchirurgie im St. Marien-Krankenhaus Siegen. „Insgesamt setzen wir zunehmend auf die neuen schonenden Technologien, auch für komplexe Operationen.“
 

Die Patienten profitieren in einer modern aufgestellten Chirurgie von der hohen Präzision, von insgesamt kürzeren OP-Zeiten, geringerem Blutverlust, einer kürzeren Erholungsphase sowie besseren kosmetischen Ergebnissen. Auch die Komplikationsrate nach der Operation ist niedriger.    
 

„Die hohe Bildqualität des neuen Robotic-Systems ermöglicht eine präzise Zuordnung von feinen Strukturen wie Nerven und Blutgefäßen“, führte Prof. Willecke  weiter aus. Mit Prof. Dr. med. Frank Willeke, Dr. med. Dietmar Stephan und Dr. med. Heike Sälzer wurden drei Ärzte des St. Marien-Krankenhauses speziell für den Einsatz mit dem Robotic-System in Mailand geschult. Auch die OP-Fachpfleger und Operationstechnische Assistenten mussten für den Einsatz trainiert werden. Anne Sarges und Jasmin Trapp aus dem OP-Pflegeteam werden in Zukunft speziell für das Robotic-System zuständig sein.
 

„Die Roboter-Arme sind für den Chirurgen in ergonomisch hervorragender Position einfach zu bedienen, das Operationsfeld kann sehr genau beurteilt werden“, so Dr. med. Stephan. „Kein Zittern der Hand beeinträchtigt das Arbeiten.“ Das Robotic-System ermöglicht es dem Chirurgen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, er ist zu keiner Zeit durch eine unangenehme, einschränkende Haltung am OP Tisch beeinträchtigt. Die technischen Eigenschaften entsprechen  alle dem modernsten Stand der Technik entsprechend und können mit anderen Geräten oder Bildgebung vernetzt werden. Dies schafft die Basis für eine effektivere und präzisere Chirurgie. 

Hintergrundinformationen

Die Chirurgie hat in den letzten 30 Jahren eine technische Revolution durchlaufen. Für viele Operationen stehen heute drei Operationsmethoden zur Verfügung:

Offene Chirurgie: Die Bauchhöhle oder der Brustkorb werden mit einem größeren Schnitt eröffnet und während der OP offen gehalten. Der Chirurg steht am Operationstisch, hat von oben Einblick in das Operationsfeld und operiert gemeinsam mit Assistenten. Dabei benutzt er Instrumente wie Skalpell, Klemme, Laser- und Klammergerät etc. 

Minimal-Invasive Chirurgie: Über eine kleine Öffnung in der Bauchdecke wird ein Endoskop mit einer Kamera in den Bauchraum eingeführt, die das Operationsfeld auf einen Bildschirm überträgt. In weiteren kleinen Öffnungen des Bauchraums sind fixe „Rohre“, die feine Instrumente enthalten, platziert. Der Chirurg betätigt die Instrumente manuell von außen und verfolgt seine Operation dabei am Bildschirm.

Robotic-Assistierte Chirurgie: Der Chirurg steht nicht mehr am OP-Tisch, sondern sitzt an einer Steuerkonsole. Wenige Meter von ihm entfernt liegt der Patient auf dem Operationstisch, über ihm das beweglichen OP-Robotic System. Deren Greifarme mit einer endoskopischen Kamera und Operationsinstrumenten werden durch kleine Schnitte in der Bauchdecke in den Bauchraum eingeführt. Der Chirurg sieht auf dem Bildschirm das Operationsfeld im Körperinnern in starker Vergrößerung. Über seine Augenbewegungen kann er die Kameraposition in der Bauchhöhle verändern und das Bild optimieren. Zusätzlich wird die 3-D-Technik verwendet, die eine räumliche natürliche Sichtweise erlaubt. Die Handbewegungen des Chirurgen an den Instrumenten des Cockpits werden  computergestützt auf die elektronischen Roboterarme übertragen und millimetergenau im Bauch ausgeführt. Gegenüber der minimalinvasiven Chirurgie hat die Robotic-Chirurgie den Vorteil, dass die Instrumente, die an die Freiheitsgrade der  menschlichen Hand angepasst sind mit äußerst hoher Präzision bewegt werden können, und dies bei jederzeit optimaler Sicht.
 

Abbildung: TransEnterix

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Siegen, 08.03.2017MarienKliniken
Herz- und Gefäßzentrum gegründet
Herz- und Gefäßzentrum gegründet

Siegen, 8. März 2017 (MKS) - Hohe Maßstäbe in der Behandlung von Patienten mit Herz- und Gefäßerkrankungen setzt das St. Marien[...]

Siegen, 8. März 2017 (MKS) - Hohe Maßstäbe in der Behandlung von Patienten mit Herz- und Gefäßerkrankungen setzt das St. Marien-Krankenhaus Siegen mit dem neuen Herz- und Gefäßzentrum, welches in Kürze seinen Betrieb aufnehmen wird.
 

Dessen Herzstück befindet sich auf der ersten Ebene des achtgeschossigen Klinikums. Damit wird sichergestellt, dass die gesamte Funktionsdiagnostik, die drei modernen kardiologischen OP-Säle und die diagnostische und interventionelle Radiologie über kurze Wege miteinander verbunden sind. In diesen Bereichen ist in den letzten Jahren im Vorfeld der Neugründung einiges investiert worden. Eigene Stationen mit speziell qualifiziertem Personal wurden zudem für das Zentrum eingerichtet. Weiter gehört eine Brustschmerz-Einheit in der Notaufnahme zum neuen Zentrum. Insgesamt macht das Herz- und Gefäßzentrum gut 1/3 des gesamten Behandlungsspektrums des St. Marien-Krankenhaus Siegen aus. Vor- und nachgelagert sind Einrichtungen der ambulanten Versorgung, die aus dem eigenen Unternehmen eingebunden oder partnerschaftlich ins Zentrum integriert sind. Ebenfalls besteht eine enge Kooperation mit der Kerckhoff-Klinik in Bad Nauheim, die sich auf die Herzchirurgie spezialisiert hat und bereits langjähriger Kooperationspartner ist.

„Die enge Verflechtung der Fachdisziplinen Kardiologie, Gefäßchirurgie und interventionelle Radiologie, moderne Medizintechnik und eine patientenorientierte, interdisziplinäre Ablauforganisation – dies sind die drei Säulen des neuen Zentrums, mit dem das St. Marien-Krankenhaus Siegen sich weiter als regionaler Schwerpunktversorger positioniert“, stellt Geschäftsführer Hans-Jürgen Winkelmann fest.

Für die rund 7.000 Patienten, die jährlich ins Herz- und Gefäßzentrum kommen, sind die kardiologischen, chirurgischen und radiologischen Praxen des Zentrums die erste Anlaufstelle; eine wohnortnahe Versorgung mit vertrauten Ärzten wird dadurch sichergestellt. Danach koordinieren die Mitarbeiter vor Ort alle weiteren Schritte bis hin zur stationären Aufnahme im St. Marien-Krankenhaus Siegen. Dort werden in den Funktionsräumen am Tag der Aufnahme alle noch ausstehenden Untersuchungen und Arztgespräche durchgeführt. Dafür sind  Fachärzte aller drei Fachdisziplinen vor Ort. „Wir werden zukünftig noch enger als bisher zusammenarbeiten und noch mehr Patienten gemeinsam behandeln“, ist sich Prof. Dr. med. Michael Buerke, Chefarzt der kardiologischen Klinik sicher.

Den Patienten bleiben weite Wege zu den Untersuchungen und Ärzten der benachbarten Fachdisziplinen erspart. „Wir haben bewusst auf ein ‚virtuelles‘ Zentrum verzichtet, um die Versorgung für jeden Patienten spürbar zu verbessern und lokal zu konzentrieren. Das ist vor allem für unsere immer älter werdenden Patienten wichtig“, betont Prof. Dr. med. Frank Willeke, Chefarzt der chirurgischen Klinik. Neben den Herzkatheter-Laboren stehe eine Ebene höher auch die modernen OP-Säle der Chirurgie zur Verfügung, die mit neuester Technologie ausgestattet sind. Für die Patienten kann im Herz- und Gefäßzentrum Südwestfalen auf alle denkbaren Diagnose- und Therapieformen zurückgegriffen werden. „Das Herz- und Gefäßzentrum Südwestfalen wird ganz neue Möglichkeiten der interdisziplinären und intersektoralen Versorgung schaffen, die in dieser Form und Größenordnung bisher regional und auch überregional nicht möglich waren“, betont Prof. Dr. Michael Buerke abschließend.

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Siegen, 23.02.2017MarienKliniken
Kann Pflege siegen?
Kann Pflege siegen?

Siegen, 23. Februar 2017 (MKS) – Kann Pflege siegen? Die Organisatoren des Siegener Pflegekongresses meinen „ja, Pflege kann si[...]

Siegen, 23. Februar 2017 (MKS) – Kann Pflege siegen? Die Organisatoren des Siegener Pflegekongresses meinen „ja, Pflege kann siegen“ und laden am 26. April 2017 von 9.00 bis 17.00 Uhr zum zweiten Kongress für Pflegeprofis ins Kulturhaus Lÿz Siegen ein. Ein Ziel der Veranstaltung, deren Schirmherrschaft Landrat Andreas Müller übernommen hat, ist es, dass sich Pflegende aller Versorgungsbereiche mit aktuellen Themen der Berufsgruppe „Pflege“ und deren Weiterentwicklung auseinandersetzen. Weiter bietet die Veranstaltung ihnen die Möglichkeit zum Austausch und stärkt damit die Zusammenarbeit der Einrichtungen untereinander.

„Nach dem großen Erfolg der ersten Veranstaltung möchten wir diesen Kongress zu einer festen Größe in unserer Region für Pflegekräfte machen“, sind sich die Organisatoren einig. „Mit dem Pflegekongress bieten wir eine Fortbildungsmöglichkeit für Pflegekräfte aller Versorgungsstufen an.“ Man wolle die bestehenden Wettbewerbssituation überwinden und einen regen Austausch ermöglichen.

Ganz oben auf der Agenda der Veranstaltung stehen Erörterungen zur Einrichtung einer Pflegekammer. Deren Hauptziel ist die Sicherstellung einer sachgerechten professionellen Pflege für Bürgerinnen und Bürger des Landes. Erstmals definiert hier die Berufsgruppe der Pflege selbst die Inhalte, das Spektrum und das Qualitätsniveau ihres Berufes. Weitere Aufgaben einer Kammer sind die Etablierung einer einheitlichen Berufsethik und Berufsordnung, die Abnahme von Prüfungen sowie die Beratung des Gesetzgebers. Das Programm orientiert sich außerdem an aktuellen Themen der Pflegeberufe: Erhaltung und Förderung der Mobilität, Lernen im interprofessionellen Team, Verhinderung eines Altersdelirs als Folge von Operationen, der professionellen Begegnung von Menschen mit Demenz und die Gesundheitsförderung für Pflegende.


Organisiert wird die Veranstaltung von den Siegener Kliniken, dem Kreisklinikum, dem Diakonie Klinikum, der DRK-Kinderklinik und dem St. Marien-Krankenhaus und den dazugehörigen Fortbildungseinrichtungen. Die Anmeldung kann über die Homepage www.pflege-kann-siegen.de erfolgen.

Das Bild zeigt das Organisationsteam (v. links): Uwe Mayenschein, Petra Nick, Frank Fehlauer, Petra Gahr, Kati Böcker, Sonja Mechlinsky und Henning Klappert.

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Siegen, 12.01.2017MarienHospiz
Startschuss für Hospiz
Startschuss für Hospiz

Siegen, 12. Januar 2017 (MKS) - Wichtiger Schritt für den Bau eines christlichen Hospiz auf der Eremitage: Die Stadt Wilnsdorf [...]

Siegen, 12. Januar 2017 (MKS) - Wichtiger Schritt für den Bau eines christlichen Hospiz auf der Eremitage: Die Stadt Wilnsdorf hat die Baugenehmigung für das Vorhaben erteilt. Bereits im Januar sollen nun die ersten Maßnahmen für das Hospiz beginnen, mit denen das ehemalige Klarissen-Kloster umgebaut und erweitert wird. Bislang hat die Katholische Sozialstiftung, die das Hospiz gemeinsam mit dem St. Marien-Krankenhaus Siegen errichten möchte, Spenden im sechsstelligen Eurobereich zusammengetragen. Zu den Unterstützern gehören bislang Institutionen und engagierte Bürgerinnen und Bürger unterschiedlicher Konfessionen. Weitere finanzielle Mittel, insbesondere für den späteren Betrieb, sind jedoch notwendig.

„Mit den ersten Baumaßnahmen für das stationäre Hospiz möchten wir nun rasch beginnen“, teilt Hans-Jürgen Winkelmann mit, der als Geschäftsführer der St. Marien-Krankenhaus Siegen gem. GmbH auch als Bauherr den Umbau leitet. „Geplant ist eine Eröffnung im Jahr 2018“, so Winkelmann weiter. Spenden und Erträge der Katholischen Sozialstiftung fließen bei dem Betrieb des Hospizes ein, da eine Kostendeckung durch öffentliche Mittel nicht zu rechnen ist. „Deshalb werben wir weiter um finanzielle Unterstützung des Projekts“, erklärt Hubert Berschauer, Vorsitzender der Katholischen Sozialstiftung. Der Umbau des Klosters zum Hospiz wird das denkmalgeschützte Gesamtensemble in seiner Funktion als zentralen Ort der Kirchengemeinden im Siegerland stärken. 

Mit der Errichtung des Hospizes möchten Krankenhaus und Stiftung Verantwortung für die Versorgung schwerstkranker Menschen in der Region übernehmen. Das Unterfangen trägt dabei dem stetig wachsenden Bedarf an Hospizplätzen Rechnung. Die Nutzung als temporäre Unterkunft für Menschen aus Krisengebieten lief derweil zum Jahresende aus.

„Acht Hospizplätze werden in dem ehemaligen Kloster geschaffen“, sagt Hans-Jürgen Winkelmann. Eine moderne Einrichtung mit einer Gesamtfläche von circa 1.500 Quadratmetern werde nach Fertigstellung zur Verfügung stehen. „Es muss allerdings noch einiges getan werden, um das Gebäude als Hospiz zu nutzen und moderne Standards zu erfüllen“, erklärt der Geschäftsführer die mehrmonatige Bauzeit. 

Das Innere des früheren Klosters sei „sehr kärglich“, es gehe bei der Einrichtung vor allem darum, „eine entsprechende Atmosphäre“ zu schaffen für Menschen, die dort ihre letzte Lebensphase verbringen wollen. „Wir haben uns dafür auch schon andere Hospize angeschaut“, erklärt Hubert Berschauer. Sicher sei man sich, dass der besondere Ort dem Gesamtprojekt eine Prägung geben werde, die es von ähnlichen Projekten abhebe. Die Eremitage bleibe damit ein Mittelpunkt des geistlichen Lebens.

Bislang gibt es nur ein weiteres Hospiz im Kreis Siegen-Wittgenstein. „Es verbietet sich, bei diesem Thema eine Wettbewerbssituation zu konstruieren. Wir sind daher frühzeitig auf unsere Partner in der Versorgung schwerkranker Menschen zugegangen und haben sie darüber informiert, was wir planen“, sagt Hans-Jürgen Winkelmann. Er sieht dann auch einen dringenden Bedarf für dieses weitere Hospiz in der Region. 

Foto: Fotolia, Africa Studio

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Marien Apps

MarienGelenk
MarienGelenk

Die App der Klinik für Orthopädie und Sporttraumatologie am St. Marien-Krankenhaus Siegen bietet Ihnen einen umfassenden Einblick in die moderne Orthopädie und Sporttraumatologie und beinhaltet viele hilfreiche Tipps und Hinweise für die Zeit vor oder nach einer Behandlung bzw. Operation.

Available App
MarienBaby
MarienBaby

Die App der Frauenklinik des St. Marien-Krankenhauses Siegen bietet werdenden Eltern Informationen zur Schwangerschaft und dem Wochenbett, gibt in einem kleinen Glossar Antworten zu wichtigen Fragen und zeigt eine Übersicht zu den angebotenen Sprechstunden und Veranstaltungen der Klinik. Der umfangreiche Stillberater gibt jungen Müttern wertvolle Hinweise und Tipps rund um's Stillen.

Die Storchentafel der Klinik ist ebenso Bestandteil der App wie ergänzende Nachrichten rund um's St. Marien-Krankenhaus Siegen.

Available AppAvailable App
MarienKonkret
MarienKonkret

Magazin der Medizin: In der MARIENkonkret erscheint, was Beschwerden lindern, manchmal sogar verhindern kann. Von leitenden Klinikärzten des St. Marien-Krankenhauses Siegen werden Krankheitsrisiken besprochen und neue Behandlungsmethoden vorgestellt. Auch werden aktuelle Themen aus der Marien Gesellschaft Siegen sowie aus den mit ihm verbundenen Unternehmen vorgestellt.

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Veranstaltungen und Termine

Was will ich, was will ich nicht - der Patientenwille in der modernen Intensivmedizin

Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe „Abendvisite“ des Herz- und Gefäßzentrums Südwestfalen. Ausgesuche Referenten geben fundierte Einblicke zu den Themen. Referent: Dr. med. H. Lemm

05.06.2019, 18:00 - 19:30 Uhr
Seminarraum 1 des Ambulanten Zentrums Albertus Magnus
Mehr Infos: info@mariengesellschaft.de

Herzinfarkt - wenn jede Minute zählt

Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe „Abendvisite“ des Herz- und Gefäßzentrums Südwestfalen. Ausgesuche Referenten geben fundierte Einblicke zu den Themen. Referent: Dr. med. S. Dietz

03.04.2019, 18:00 - 19:30 Uhr
Seminarraum 1 des Ambulanten Zentrums Albertus Magnus
Mehr Infos: info@mariengesellschaft.de

Aktienmesse

Das St. Marien-Krankenhaus Siegen wurde vor über 1861 gegründet. Anfang des Jahres jährt sich die Inbetriebnahme des zweiten und heutigen Standorts zum 150sten Mal. Am 19. Februar 2019 um 18.30 Uhr findet die festliche Aktienmesse in der Kapelle des Krankenhauses statt.

19.02.2019, 18.30
Kapelle St. Marien-Krankenhaus
(0271) 231-2115

Was darf ich noch machen? Leben mit einem Herzschrittmacher

Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe „Abendvisite“ des Herz- und Gefäßzentrums Südwestfalen. Ausgesuche Referenten geben fundierte Einblicke zu den Themen. Referent: V. Bärsch

06.02.2019, 18:00 - 19:30 Uhr
Seminarraum 1 des Ambulanten Zentrums Albertus Magnus
Mehr Infos: info@mariengesellschaft.de

Gelenktag 2019

Am 26. Januar 2019 um 9 Uhr beginnt der Siegener Gelenktag. Im Apollo-Theater Siegen erwarten dann herausragende Referenten ein interessiertes Publikum. Zu sehen gibt es auch zahlreiche Informationsstände und ein überdimensionales Knie-Modell.

26.01.2019, 9.00
Apollo-Theater
(0271) 231-1702

Weihnachtsgottesdienst

Am 23. Dezember 2018 findet um 16 Uhr der diesjährige Weihnachtsgottesdienst der Marien Gesellschaft Siegen in der Kapelle des St. Marien-Krankenhauses statt. Anschließend erfolgt die traditionelle „Visite“ im Krankenhaus.

23.12.2018, 16.00
Kapelle St. Marien-Krankenhaus
(0271) 231-0

Adventskonzert

Die Bichelbacher Sangesfreunde feiern 2018 ihren 25. Geburtstag. Zum Abschluss ihres Jubiläumsjahres möchte der Männerchor Patienten und Besucher in der Kapelle des St.-Marien-Krankenhauses Siegen mit geistlichen und natürlich auch mit Advents- und Weihnachtsliedern auf das bevorstehende Fest einstimmen. Aufgelockert werden die Vorträge des vierfachen Meisterchores durch unterhaltsame und nachdenkliche Texte, vorgetragen von den Chorsängern. Mechtild Stötzel aus Salchendorf übernimmt die Klavierbegleitung. Die musikalische Gesamtleitung liegt in den Händen von Musikdirektor Gerhard Schneider.

16.12.2018, 16.00 Uhr
Kapelle St. Marien-Krankenhaus
(0271) 231-2115

Wann droht der Schlaganfall? - Engstellen der hirnversorgenden Arterien

Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe „Abendvisite“ des Herz- und Gefäßzentrums Südwestfalen. Ausgesuche Referenten geben fundierte Einblicke zu den Themen. Referenten: Prof. Dr. M. Grond und Prof. Dr. F. Willeke

04.12.2018, 18:00 - 19:30 Uhr
Seminarraum 1 des Ambulanten Zentrums Albertus Magnus
Mehr Infos: info@mariengesellschaft.de

10 Jahre Kammerchor - Benefizkonzert

Festliches Benefizkonzert von "Bel canto" zur Unterstützung des Marien Hospiz auf der Eremitage. Der Chor wird begleitet von Prof. Stephan Görg am Klavier. Die Leitung hat Musikdirektor Michael Rinscheid. Karten gibt es im Pfarrbüro von St. Michael.

10.11.2018, 19.30
St. Michael-Kirche Siegen
0271 41977

1. Siegener Women´s Run

Am 9. September ist es so weit – der 1. Siegener Women’s Run geht mit rund 1000 Starterinnen an den Start. Mit der aktuellen Anmeldezahl hätte wohl keiner aus dem Organisationsteam gerechnet, als vor zwei Jahren das Siegener St. Marien-Krankenhaus den Vorschlag gegenüber von :anlauf äußerte.

09.09.2018, 13.30 Uhr
SiegArena Siegen

3. Mediziner-Symposium

Vor dem Hintergrund der Möglichkeiten moderner Gesundheitskommunikation freuen sich die Veranstalter, dass Herr Univ.-Prof. Dr. Dr. Björn Niehaves und Herr PD Dr. med. Ulrich Bork sich dazu bereit erklärt haben, Vorträge zum Themenkomplex Digitalisierung zu halten. Es ist eine gemeinsame Veranstaltung der Ärztevereine in Siegen und Olpe.

05.09.2018, 16:00 Uhr
Krombacher Erlebniswelt
0271 231 1502

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Presseservice

Der Presseservice der Marien Gesellschaft Siegen gGmbH bietet Medienvertretern umfangreiche Presseinformationen rund um das Unternehmen. Neben zur Verfügung stehenden direkten Downloads können Sie uns sehr gerne über das nebenstehende Formular erreichen.

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